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EU-Haushalts-Defizite: Arbeitslosigkeit und Armut auf dem Vormarsch

Wir haben Ihnen gezeigt, dass Deutschland als Geberland der tatsächliche Verlierer in der EU ist.

Dass wir als größter Netto-Zahler in der Union 14,3 Mrd. € mehr in den Unions-Haushalt zahlen müssen, als aus diversen Fonds zurückfließen.

Dazu werden nochmal 2,5 – 3 Mrd. € kommen, wenn Großbritannien als weiteres Geberland im Zuge des Brexit ausscheidet.

Das ist das eine. Das andere ist, dass Sie für eine EU der Schande zahlen müssen. Sie wissen, dass die Zahl der von Armut bedrohten Menschen in Europa stetig steigt.

Inzwischen sind es 122 Mio. EU-Bürger (24,4%).

Politisch nicht thematisiert: Über 20% der Bundesbürger von Armut betroffen

Auch in Deutschland schreitet die Armut voran. Waren 2010 noch 16 Mio. Bundesbürger davon betroffen, sind es 2014 schon 500.000 mehr.

Oder anders ausgedrückt: 20,6% der deutschen Bevölkerung sind dem Risiko von Armut ausgesetzt.


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Hohe Arbeitslosen-Quote in den Krisenländern

2015 lag die offizielle Arbeitslosen-Quote in der EU bei 9,4%. In der Eurozone bei 10,9%.

Am schlimmsten davon betroffen waren Griechenland (24,9%), Spanien (22,1%), Kroatien (16,3%) und Zypern (15,1%). Deutschland kam mit 4,6 % gut dabei weg.

Allerdings nicht bei der Zahl arbeitsloser Jugendlicher (15 – 24-Jährige), wie Sie nachfolgend lesen können.

Deutschland bei der Jugend-Arbeitslosigkeit auf Platz 5 in Europa

Aktuelle Zahlen vom Juni 2016 (andere liegen noch nicht vor) bestätigen das. Die Jugend-Arbeitslosigkeit lag in den EU-Mitgliedsstaaten bei 20,4%, in der Eurozone bei 22,5%.

Die weitaus höchste Jugend-Arbeitslosigkeit verzeichnet Spanien (672.000), gefolgt von Frankreich (636.000), Großbritannien (595.000), Italien (580.000) und Deutschland (300.000).

Wahrscheinlich hat Ihnen noch kein Mensch erzählt, dass Deutschland – der Motor Europas – hinsichtlich der Jugend-Arbeitslosigkeit an 5. Stelle liegt.

Hohe Lebens-Unzufriedenheit in Deutschland

Die allgemeine Lebens-Zufriedenheit hierzulande ist auch nicht so gut, wie sie politisch postuliert wird; ganz im Gegenteil.

Die folgenden Zahlen stammen nicht etwa aus irgendeinem absurden Verschwörungs-Portal, sondern von eurostat selbst.

Demnach sind in Deutschland nur 25% hoch zufrieden mit ihrem Leben, 55,8% mittel und 19,2% niedrig.

Wenn also fast 1/5 der Deutschen ihre Lebens-Zufriedenheit hierzulande mit niedrig angeben, dann kann irgendetwas nicht stimmen. Meinen Sie nicht auch?

Und weiter: 36% sehen ihre finanzielle Situation sogar als niedrig an. 24,3% stufen die Zufriedenheit mit ihrer Arbeitstätigkeit als niedrig ein, ebenso 17,9% ihre Wohnsituation.

26,9% fühlen sich sehr unsicher im Land und das Rechtssystem hierzulande erhält von 10 Punkten gerademal 5,3.

Wenn Sie diese Zahlen anschauen, dann hat die Bundespolitik an vielen Stellschrauben regelrecht versagt.

22. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.