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EU und USA: Keine Freunde, nur Zweck-Partner

Der Wirtschaftskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Europa ist voll im Gange.

Die Amerikaner benutzen die Russland-Sanktionen, um auch der EU massiv zu schaden.

Mehr noch: Sie nutzen sie darüber hinaus, um:

  1. die wirtschaftliche und politische Entwicklung der Europäer zu beeinträchtigen,
  2. die Wirtschaftskräfte der Euro-Zone zu schwächen,
  3. die wirtschaftliche und politische Souveränität der EU anzugreifen!

Selbst der Wohlstand und die Stabilität in Europa; in Deutschland stehen auf dem Spiel.

Und Sie wissen jetzt: Letztlich geht es dabei um eine Machtfrage im westlichen Sektor.

Stellvertreter-Kriege und mehr

Praktisch hat sich die finanz-ökonomische Machtachse zu Gunsten der aufstrebenden Nationen unter der Führung Chinas verschoben.

Die des Westens dagegen ist mehr oder weniger erstarrt. Deshalb warnt der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, auch eindringlich:


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„Wenn politische Macht-Achsen sich nicht den finanzökonomischen Bedingungen anpassten, gab es in der Vergangenheit Krieg. Wir sind heute mit hybriden Kriegen konfrontiert. Stellvertreter-Kriege von Afghanistan, Irak über Libyen bis in die Ukraine und Syrien. Ja, Wirtschaftskriege gehören dazu – Finanzkriege ebenso.“

Nur Wissen und Aufgeklärtheit sowie Abstraktionskraft können verhindern, dass solche Auseinandersetzungen außer Kontrolle geraten.

Doch wie leicht der Rückfall ins Chaos sein kann, haben die vergangen Jahre und Jahrzehnte gezeigt. Oftmals ist das nur der berüchtigte Ritt auf der Rasierklinge.

Keine Freunde nur Zweck-Partner

Sehen Sie den längst angeleierten Wirtschaftskrieg zwischen den USA und der EU einfach unter diesem Aspekt:

Denn wie ein amerikanischer Diplomat einmal treffend sagte: „Wir haben keine Freunde, wir haben Partner für unsere Zwecke.“

Alles klar? Jeder ist sich selbst der nächste, so sieht’s aus – und danach wird auch gehandelt.

Von wegen also, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel immer wieder die Freundschaft zu den Amerikanern lobt!

Bedenken Sie: Wenn es hart auf hart kommt, ist diese lediglich strategische Freundschaft schnell vergessen.

Die EU ist wirtschaftlich interessant für die Vereinigten Staaten

Wirtschaftlich gesehen ist die EU mehr als interessant für die USA: 500 Mio. Menschen, die hier leben, bedeuten zig Millionen Konsumenten und Käufer.

Natürlich steht bei diesen Ambitionen besonders Deutschland als ökonomisches Rückgrat der EU im Fokus amerikanischer Interessen.

Und nicht zu vergessen: V. a. ist die europäische Kaufkraft der der amerikanischen weit überlegen.

Denn in der EU sind die privaten Haushalte (noch) nicht so hoch verschuldet, wie jenseits des großen Teichs.

Die US-Russland-Sanktionen richten sich auch gegen die EU

Letztlich ist es so:

Die durch Washington veranlassten Sanktionen gegen Moskau richten sich auch gegen Brüssel; gegen die EU – und damit natürlich, und hauptsächlich auch – gegen Deutschland.

Wir haben es bereits ausführlich beschrieben und hoffen, dass Sie jetzt klarer in diesem Politik-Theater sehen.

Aber noch etwas anderes sollten Sie in diesem Zusammenhang bedenken:

Europa fällt dadurch nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch den geostrategischen Interessen der USA zum Opfer.

So viel noch einmal und abschließend zur „Freundschaft“…

28. August 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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