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Eurex-Optionen – Flexible Depotabsicherung

Eurex-Optionen sind standardisiert und zuverlässig. Im Vergleich zu Optionsscheinen sind Optionen berechenbarer, transparenter und sicherer.

Deshalb sind diese Termingeschäfte für den Privatanleger eher zu empfehlen. Die Terminbörse Eurex ist hierfür die Anlaufstelle.

Die Eurex: Computerbörse par excellence

Die Eurex ist eine Computerbörse. Mehrere Market-Maker stellen die Kurse und sorgen für einen liquiden Markt. Sie sind für bestimmte Werte zuständig. Die Tatsache, dass bei diesem Multi-Market-Maker-System mehrere Market-Maker agieren, bewirkt Wettbewerb und faire Kurse.

Wichtig: Bei der Eurex müssen Anleger nicht um die Bonität und Zahlungsfähigkeit ihres Kontrahenten im Termingeschäft fürchten. Die Eurex zeichnet als Clearingstelle für alle vertraglichen Pflichten verantwortlich. Lieferung und Bezahlung sind also gesichert.

Eurex-Optionen: Schritte zum Erfolg

Und damit alles in sicheren Bahnen verläuft, muss ein Privatanleger vor dem Schritt an die Terminböres Eurex ein paar Hürden nehmen.

Zunächst muss er sich einen Finanzdienstleister suchen: eine Bank oder einen Broker, der für ihn tätig wird. Dieser muss den Anleger zunächst über alle Risiken aufklären. Das ist eine gesetzliche Bestimmung.

Der Anleger muss einige Papiere durchlesen, ausfüllen und gegenzeichnen. Damit erlangt er seine Termingeschäftsfähigkeit. Im weiteren werden vom Options-Verkäufer Sicherheiten verlangt. Dabei wird auf einem eigens eingerichteten Marginkonto eine bestimmte Summe eingezahlt.

Die Höhe der Sicherheit wird von der Eurex festgelegt und fortlaufend neu berechnet. Beim Käufer ist dies nicht erforderlich, da hier das Risiko über die gezahlte Prämie gesichert ist.

Entscheidend für den Erfolg ist Wahl des richtigen Brokers. Die Broker-Gebühren sind höchst unterschiedlich. Die Gebühren beziehen sich sowohl auf den Zugang zur Terminbörse als auch auf den Handel selbst.

Auch muss damit gerechnet werden, dass der Broker vom Verkäufer in Bezug auf die Sicherheiten einen eigenen Aufschlag verlangt.


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Eurex-Optionen: Was zu beachten ist

Eurex-Optionen bieten für Anleger einen größeren Spielraum mit mehr Sicherheit als Optionsscheine. Im Gegensatz zu Optionsscheinen sind bei Optionen auch Leerverkäufe möglich. Bei Leerverkäufen muss der Verkäufer nicht im Besitz der Aktien sein.

Wer sich als Privatanleger an Eurex-Optionen wagen möchte, der sollte sich zunächst als Käufer von Call-Optionen und Put-Optionen beschränken. Damit vermeidet er hohe Sicherheitsleistungen.

Zu beachten ist außerdem, dass Optionen nicht einzeln gekauft werden können. Sie werden stets in einem Kontrakt zusammengefasst. Ein Kontrakt enthält immer eine Mindeststückzahl.

Eurex-Optionen: Put-Option und Call-Option

Wer mit Basiswerten wie Aktien Gewinne absichern oder erzielen will, kann dies relativ kurzfristig und direkt über einen Vertrag regeln. Der Anleger kauft einfach eine Option, also das Recht, Aktien zu einem bestimmten Kurs zu kaufen oder verkaufen.

Damit kann er dann spekulieren: Fällt die Aktie, so verkauft er sie zum vereinbarten höheren Preis. Steigt die Aktie, kauft er sie zum vereinbarten niedrigeren Preis. Diese beiden Varianten nennen sich Put-Option und Call-Option.

Die Put-Option ist eine Absicherung gegen fallende Kurse. Der Anleger sichert sich den Verkaufswert einer Aktie in Höhe von beispielsweise 100 €.

Je tiefer sie im Kurs fällt, desto mehr ist die Absicherung wert. Selbst wenn sie auf 30 € abrutscht, kann es ihm gleich sein. Die Differenz gleicht den Kursverlust aus.

Die Call-Option setzt auf steigende Kurse. Der Anleger sichert sich den Aktienwert von beispielsweise 30 €. Zu diesem niedrigen Preis kann er sich die Aktie dann kaufen, auch wenn der Kurs über 100 € steigt. Die Differenz ist sein Gewinn.

Für dieses Termingeschäft wird ein bestimmter Zeitraum vereinbart, innerhalb dessen die Option wahrgenommen werden kann.

Option mit zwei Parteien: Käufer und Verkäufer

Beim Termingeschäft gibt es zwei Parteien: Der Optionskäufer kann das Kauf- oder Verkaufsrecht ausüben. Er geht eine Long-Position ein.

Den Optionsverkäufer hingegen muss die Aktien beim Call liefern oder beim Put abnehmen. Er geht eine Short-Position ein. Der jeweilige Verkäufer ist der sogenannte Stillhalter, weil er bis zum Ablauf des festgelegten Zeitraums die in der Put-Option vereinbarte Kaufsumme verfügbar halten muss.

Bei der Call-Option ist er Stillhalter der vereinbarten Papiere, die er bei Ausübung der Option liefern muss. Bei Put- und Call-Optionen sind die Erwartungen des Anlegers und seines Kontrahenten natürlich gegenläufig. Setzt der eine auf fallende Kurse, erwartet der andere steigende Kurse und umgekehrt.

Eurex-Optionen: Prämie berechnen

Nun hat der Anleger mit der Option das Recht, diese in jedem Fall wahrzunehmen. Für diese Sicherheit aber muss er dem Kontrahenten eine Prämie zahlen, die dieser im Gegenzug kassiert.

Die Herausforderung für den Anleger liegt darin, den Preis im Verhältnis zur erwarteten Kursschwankung richtig zu definieren. Vom Preis hängt auch die Höhe der Prämie ab.

Und die Prämie muss vom Gewinn einer Optionsausübung abgezogen werden. Er muss also zuvor ausrechnen, wie weit der Kurs beim Put fallen muss, damit sich das Geschäft lohnt.

Der Anleger sollte also darauf achten, dass die Prämie nicht zu hoch ausfällt. Er benötigt auch das richtige Timing. Wenn sich die Kurse nämlich nicht bewegen, so rentiert sich auch der Kauf einer Option nicht.

Eurex-Optionen: fair und transparent

Der Vorteil: Richtig kalkuliert sind Put-Optionen und Call-Optionen für jedermann zu überschaubaren Preisen möglich.

Sie sind ein faires Geschäft. Im Vergleich zu Optionsscheinen sind sie transparenter und frei von eventuellen Kursmanipulationen durch einen Emittenten. Zudem gibt es kein Insolvenzrisiko des Emittenten.

Diese Geschäfte sind flexibler als der Handel mit Aktien selbst. Sie ersparen dem Anleger, in turbulenten Zeiten immer wieder das Depot leerzuräumen und danach wieder aufzufüllen. Denn all das kostet Nerven und Geld.

18. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.