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Euro-Krise: EU steckt in einer existenziellen Krise

In Europa geht die Krise unvermindert weiter…

Die Krise hat mit dem Euro begonnen, aber jetzt hat sie auch die gesamte EU in Beschlag genommen.

Der Höhepunkt war ohne Frage die BrExit-Entscheidung  in Großbritannien im Juni 2016. Das hat sehr vielverändert für das ganze Projekt Europa.

Auch EU-Kommission nimmt die Lage inzwischen ernst

Vor welchen großen Herausforderungen die EU aktuell steht, treibt auch die EU-Kommission um:

So hat EU-Kommissions-Präsident Jean Claude Juncker in einer Grundsatz-Rede zur Lage der Union 2016 vor dem Europäischen Parlament in Straßburg erklärt:


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Die Gemeinschaft befinde sich teilweise in einer existenziellen Krise.

Die Mitgliedsländer dächten mehr an ihre eigenen Interessen und die Zahl der Bereiche einer solidarischen Zusammenarbeit sei zu klein. Damit würden die EU-Staaten nur Populisten in die Hände spielen.

EU wird nicht dauerhaft Bestand haben

Hier bestätigt sich meine Einschätzung, dass die EU keinen dauerhaften Bestand haben wird. Mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU, sind die Tage dieser Zwangsgemeinschaft ohnehin gezählt.

Bisher gab es immer nur eine Ausweitung, jetzt ist dieses Jahr erstmals ein Land ausgetreten.

Damit ist das Vertrauen in diesen Zwangsverbund nachhaltig gestört, was zu einem weiteren Verfall führen wird. Außerdem rächt sich zusehends, dass die EU eben nicht demokratisch legitimiert wurde.

Bis auf das Europäische Parlament ist keine Institution durch ein demokratisches Votum, also durch Wahlen, zustande gekommen.

Und in den wenigsten Mitgliedsländern wurde darüber abgestimmt, ob die Bevölkerung einen solchen Staatenverbund mit einer Zentral-Regierung in Brüssel überhaupt will.

Darüber hinaus werden häufig weitreichende Entscheidungen von teilweise hinter verschlossenen Türen tagenden Zirkeln getroffen.

Allen voran tut dies die EU-Kommission, der Rat der Staats- und Regierungs-Chefs und die Ministerräte, die ebenfalls keine wirkliche demokratische Legitimation haben.

Sichern Sie sich aktiv vor dem kommenden Euro-Crash ab

Deshalb bleibe ich bei meiner Einschätzung: Scheitert die EU, dann scheitert auch deren Gemeinschafts-Währung Euro.

Das ist der Grund, warum ich Ihnen dringend empfehle, sich aktiv auf einen Euro-Crash vorzubereiten.

30. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.