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Euro-Krise führt zu Inflation: Immobilienbesitzer im Vorteil

Die Eurozone bricht fast auseinander.

Egal, welche weiteren Lösungen die Gremien der Eurozone für Portugal, Spanien, Irland und Griechenland jetzt noch benennen werden:

Weitere Probleme sind nur eine Frage der Zeit.

Lesen Sie hier, warum Sie als Immobilieneigner und -investor davon profitieren.

Euro-Länder enorm verschuldet

Der Euro ist in Gefahr, auch wenn die Politik uns aktuell weismachen möchte, das Problem wäre handhabbar. Tatsache ist aber: Die Länder der Eurozone sind enorm verschuldet.

Das betrifft nicht nur die schwächsten Kandidaten, wie beispielsweise Griechenland und Irland, sondern auch vermeintlich stabile, große Wirtschaftsnationen wie Deutschland. Die Folge liegt auf der Hand: Ohne eine Inflation ist eine Bewältigung der Schulden kaum denkbar.

Diese Zusammenhänge möchte ich Ihnen im folgenden Beitrag kurz darlegen, ohne Sie mit volkswirtschaftlichen Details zu belasten.

Die Fakten aber sind eindeutig: Als Immobilien-Eigentümer sind Sie im Vorteil.

Wahrscheinlichstes Szenario: Inflation wird weiter steigen

Grundlage profitabler Investments ist die hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir in der Eurozone und auch bei uns in Deutschland eine noch höhere Inflation als derzeit zugegeben erleben werden.

Zurzeit beträgt die offizielle Inflationsrate in der Eurozone 2,6%. Zwei Anmerkungen dazu zeigen, dass diese Inflationsrate noch nicht die Wahrheit widerspiegelt.

Geldmenge ist Beleg für Inflation

Die Inflation wird in aller Regel nur als Preissteigerung definiert. Das ist falsch, denn die bessere, realitätsnähere Definition geht von der Geldmenge aus. Da eine steigende Geldmenge früher oder später zu steigenden Preisen führt, ist die Geldentwertung über die Geldmenge sichtbar.


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Die Geldmenge aber steigt in der Eurozone stetig, ohne dass die Produktion – und damit die Wirtschaftsleistung im Euroraum – damit Schritt hält.

Die folgende Grafik zur Geldmenge verdeutlicht dies.

Die Geldmenge steigt weit über das Bruttoinlandsprodukt

Zur Erläuterung: Wie die oben abgebildete Grafik zeigt, wächst die Geldmenge M1 weit über die jährliche wirtschaftliche Produktion des Euroraums hinaus – und dabei umfasst die Geldmenge M1 noch nicht einmal alles Geld, das im Umlauf ist.

M1 ist vielmehr definiert als das Geld, das kurzfristig innerhalb von bis zu 30 Tagen verfügbar ist.

Offizielle Inflationsrate ist zu niedrig

Selbst die Ermittlung der offiziellen Inflationsrate im Euroraum ist bedenklich. Diese wird „hedonisch“ gemessen. „Hedonisch“ heißt, dass die Preise geglättet werden.

Leistungsfähigere Computer etwa dürfen mehr kosten, ohne dass diese Mehrkosten statistisch als Preiserhöhung erfasst werden. Das mag zunächst plausibel klingen.

Tatsächlich aber sind mit dieser subjektiven Anpassung Manipulationen bei der Inflationsberechnung, bewusst oder unbewusst, Tür und Tor geöffnet. Dr. Thomas Straubhaar, der Direktor des „Hamburgischen Weltwirtschaft-Instituts (HWWI)“ geht in einer Schätzung von einer „wahren Inflationsrate von etwa 5%“ aus.

Als Immobilieninvestor können Sie Ihr Vermögen genau in einem solchen Szenario steigender Inflation bestens sichern. Grund dafür ist der Unterschied zwischen Geld- und Sachvermögen.

Warum Sachvermögen besser ist als Geldvermögen

Heutige Euromünzen und -scheine sind, was ihren Materialwert angeht, eigentlich fast wertlos. Sie bestehen nicht aus Gold oder Silber, sondern aus vergleichsweise billigem Metall oder Papier. Man hat sich in der Geschichte aber darauf geeinigt, dem Geld einen Wert zuzuordnen.

Geldvermögen: keine Garantie für Werterhalt

Geld ist ausschließlich eine Forderung gegen die Lieferung einer Sache, einer Dienstleistung oder eines Geldbetrags (etwa in einer Fremdwährung) im Austausch für das gegebene Geld.

Geld funktioniert somit nur so lange als Vermögen, wie die Beteiligten darauf vertrauen, auch in Zukunft noch Abnehmer für Geld zu finden. Im Handel mit Geld spekulieren die Beteiligten auf zukünftige potenzielle Abnehmer, die sie in der Regel noch gar nicht kennen.

Notenbanken können Geldwert nicht garantieren

Selbst die Notenbanken helfen als Stabilisator kaum. Sie sollen eigentlich als Garant für Geld als Zahlungsmittel dienen. Die Europäische Zentralbank steht also dafür ein, dass der Euro als Zahlungsmittel akzeptiert wird.

Entscheidend ist Vertrauen der Bevölkerung in eine Währung

Die Geschichte jedoch beweist, dass eine Währung nur so lange akzeptiert wird, wie das Vertrauen der Bevölkerung in eine Währung intakt ist. Garantien der Notenbanken helfen kaum, dieses Vertrauen zu erhalten und zu stabilisieren.

Heutiges Geld beruht auf Vertrauen

Denn trotz der Notenbank-Garantien und sogar der gesetzlichen Verpflichtung können Sie große Geldscheine an vielen kleineren Tankstellen gar nicht mehr einlösen.

Das zeugt nicht gerade von großem Vertrauen in die Währung. Zudem garantieren die Notenbanken im Grunde genommen für nichts. Wenn Sie als Bankkunde über Ihre Hausbank bei der Notenbank Geld einreichen, erhalten Sie (beziehungsweise die Hausbank) eine Gutschrift auf dem Konto.

Mehr nicht. Es handelt sich dabei also schlicht um einen Tausch von Geld gegen Geld.

Früher: Golddeckung der Währungen

Früher dagegen (bis 1973) begründete jeder Dollar einen realen Anspruch auf die Auszahlung des Gegenwerts in Gold. Die meisten europäischen Währungen waren auf einen festen Wechselkurs zum Dollar festgelegt, für den die Notenbanken geradestehen mussten.

Es bestand also eine sogenannte Golddeckung der Währungen.

Geld heute ist nur ein Zeichen für Vertrauen. Geht das Vertrauen in das Geld als Zahlungsmittel verloren, ist ein Verfall der Kaufkraft unumgänglich. Dazu folgt auf der übernächsten Seite (I96/07) eine kurze Statistik.

Reale Werte schützen vor Vermögensverfall

Anders hingegen sind Sie mit Sachvermögen bedient. Ob Sie Aktien und damit Unternehmensbeteiligungen halten, Rohstoffe oder Immobilien: Das Vermögen ist jeweils im Idealfall nutzbar. Sie können es im wahrsten Sinne des Wortes anfassen und als Tauschmittel verwenden.

Immobilien: Besonderer Vorteil durch Nutzbarkeit

Immobilien bieten in dieser Situation den besonderen Vorteil, dass Sie sie selbst bewohnen können.

In einer größeren Inflationskrise sind Sie damit ideal aufgestellt – das heißt, Sie haben für die kommenden Jahre gegenüber anderen Investoren die ideale Vorsorge gegen Inflation und Altersarmut vorgenommen.

3. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.