Liebe Leser,
Griechenland ist gerettet! Zumindest wollen uns die Politiker dies weiß machen. Aber nein, Merkel und Co. binden uns eher einen Bären auf. Mit jedem der 159 Milliarden Euros, die Griechenland zur Verfügung gestellt werden, wird die gänzliche Staatspleite nur herausgezögert.
Sie wundern sich sicherlich, warum Griechenland so hofiert wird, und warum unsere oft hochgelobte Bundesbank nicht lautstärker protestiert.
Leider sind wir als eine der führenden europäischen Nationen schon zu weit involviert. Denn es geht nicht mehr nur um die Staatsschulden. Es geht auch um Forderungen und Verbindlichkeiten im Zentralbanksystem des Euroverbunds.
Da stehen wiederum mehr als 300 Milliarden Euro in den Büchern, die Deutschland, also auch Sie und ich als Steuerzahler, zu verlieren haben.
Rohstoffmärkte profitieren
Aus der Warte des Rohstoff-Anlegers kann uns die Verschärfung der Euro-Krise nur recht sein. Denn solange Unsicherheiten über den Fortbestand des Euro herrschen, wird sich das Anlagekapital in Kanäle bewegen, die harte Währung bieten. Das sind zum einen Immobilien und zum anderen natürlich Rohstoffe.
Dabei geht es nicht nur um Gold und Silber als Geldersatz. Auch Kupfer, Nickel, Öl und Platin sind gesucht, da diese Rohstoffe Werte besitzen, die nicht durch den Zusammenbruch einer Währung oder durch aufkommende Inflation weg radiert werden.
Natürlich ist Gold der Rohstoff Nummer 1, wenn es um Krisen geht. Und sicherlich haben viele erwartet, dass Gold nach der Rettungsaktion für unsere Südländer durch die Euroland-Spitzenpolitiker stark abgeben würde.
Doch bereits am Freitag kletterte der Goldpreis nach kurzer Schwäche wieder über 1.600 US-Dollar je Unze. Mir sagt dies, der Markt traut dem neuen Frieden nicht.
Gold und Silber gehören ins Depot
Wir dürfen nicht vergessen, der Goldpreis befindet sich derzeit eigentlich in seiner saisonal schwächsten Phase. Dennoch erreichte der Preis heute mit 1618 Dollar je Unze ein neues Allzeithoch. Seit Juli 1980 hat es das nicht mehr gegeben, dass Gold an 11 Tagen nacheinander gestiegen ist.
Da Gold im bisherigen Jahresverlauf bereits 12 Prozent zulegen konnte, gehe ich davon aus, dass wir das Gesamtjahr mit einem zweistelligen Kursgewinn abschließen werden. Um dies in historische Größen zu packen: Gold würde dann zum elften Mal hintereinander einen Jahresgewinn erreichen, was es zumindest seit 1920 nicht mehr gegeben hat.
Gold ist zu einer Anlageklasse geworden, die einfach einen Platz im Gesamtvermögen eines jeden Anlegers haben sollte.
Teilweise in physischer Form, teilweise in Aktien. Welche Aktien aus dem Edelmetallsektor die größten Chancen bieten. lesen Sie in meinem Börsendienst „Rohstoff-Depot“.
Erfolgreiche Investments
wünscht Ihnen
Ingrid Heinritzi
Redakteurin „Rohstoff Giganten“



