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Euro-Krise: Noch viele Fragezeichen hinter den spanischen Hilfszahlungen

Als die Euro-Krise massiv war, trat die europäische Banken-Rettung auf den Plan; mit schnellen Rettungs-Maßnahmen wurden Banken in verschiedenen Ländern sehr schnell gestützt.

Eines dieser Länder war Spanien. Erinnern Sie sich noch? Ab 2006 wurde Spanien als das europäische Boomland des Immobilienmarktes präsentiert.

Ähnlich wie in den USA kannten die Immobilienpreise im südeuropäischen Land nur eine Richtung: nach oben.

Dort wurden alle Kennzeichen einer Immobilienblase erfüllt. Vor allen Dingen wurden dort massiv neue Immobilien oberhalb des Bedarfs geschaffen.

Leere Wohnblöcke in Spanien: Zeichen der Immobilienblase

Die Zeugnisse dieser verfehlten Strategie sind heute noch zu begutachten: Große Wohnblöcke, die nie fertiggestellt wurden, sind ein Symbol dieser verfehlten Strategie.


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Als dann aber die Immobilienblase in Spanien platzte, gerieten zahlreiche Banken massiv unter Druck.

So mussten zwischen 2009 und 2015 für die Banken-Rettung in Spanien immerhin 122 Mrd. € aufgewendet werden.

Heute hat man diese großen Zahlen fast wieder vergessen. Doch sie müssen sich eines vorstellen: Spanien erhielt auch direkte Finanzhilfen von rund 60 Mrd. €.

Diese Steuermittel wurden direkt in marode Banken gepumpt.

Mittlerweile hat der spanische Rechnungshof eines festgestellt: Rund 26 Mrd. € der Banken-Rettung sind bisher schon verloren.

Weitere Summen sind noch offen, sodass sich diese Summe noch weiter erhöhen kann. Vor allen Dingen liegt das an der noch hohen staatlichen Quote bei verschiedenen Banken.

Fakt ist: Die Ereignisse rund um die spanischen Banken sind alles andere als geklärt. Jetzt sieht es aber immerhin so aus, als würde es zu einer parlamentarischen Aufklärung in diesem Sektor kommen.

Bislang wurde das politisch nicht gewollt. Aktuell haben sich die Machtverhältnisse in Spanien so verschoben, dass jetzt wohl eine Untersuchung tatsächlich noch kommen wird.

Rettungs-Zahlungen müssen noch stärker aufgebarbeitet werden

An dieser Entwicklung erkennen Sie sehr schön, dass die Euro-Krise noch lange nicht vorbei ist und v. a. auch noch nicht aufgearbeitet wurde.

Meiner Meinung nach ist das allerdings eine ganz wichtige Voraussetzung, um überhaupt klären zu können, wie hoch denn die Rettungs-Zahlungen in den einzelnen Euro-Staaten überhaupt ausgefallen sind.

Der Fokus lag bei der Beurteilung der Euro-Krise immer auf Griechenland. Doch das greift viel zu kurz. Griechenland war sicherlich der größte Krisenherd.

Doch auch Länder wie Spanien, Portugal oder auch Italien haben Milliarden-Summen erhalten, über deren Verbleib und tatsächlich Haftungen noch Vieles im Dunkeln liegt.

16. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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