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Europäische Sparkassen und Banken: Der große Knall

„Wenn’s um Geld geht: Sparkasse“. Wer kennt diese Werbung nicht, die sich längst schon ins kollektive Gedächtnis der Bankkunden hierzulande eingebrannt hat?

Allerdings kann sie ihren Anspruch in weiten Teilen nicht mehr halten. Wir haben Ihnen bereits gezeigt, warum das so ist:

Die Finanz-Institute, die sich in der Vergangenheit besonders durch ihre Kundennähe und Krisensicherheit hervorgetan haben, stehen voll im Sturm.

Die desaströse Null- und Niedrigzins-Politik der EZB, die ihnen keine Zins-Erträge mehr beschert, hat sie längst eingeholt.

Sparkassen-Kunden werden die Dummen sein

Nun müssen sie zunehmend ihre Kundengelder an den Wert- und Aktienmärkten investieren, um ihre Verluste auszugleichen.

So jedenfalls die Studie „Die Wertpapiegeschäfte der Sparkassen? – Eine Analyse der Anlagepolitik der deutschen Sparkassen“ der Frankfurt University of Applied Sciences.

Läuft dabei etwas schief, dann: gute Nacht! Dann werden die Sparkassen-Kunden am Ende des Tages die Dummen sein.


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Alles andere als eine sichere Allianz: Kommunen und Sparkassen

Die Fehlpolitik der EZB hat nun also auch den roten Finanz-Giganten erreicht; belastet neben den Sparern auch Versicherer, Sozialversicherungen, Krankenkassen und Stiftungen.

Die Sparkassen befinden sich in kommunaler Hand, doch die Kommunen sind fast pleite. Aufgrund ihrer hohen Finanz-Lücken müssen sie selbst Kredite aufnehmen, um ihre eigenen Schulden zu tilgen.

Und dennoch müssen sie für die Geldinstitute einstehen. Ist das nicht verrückt?

Aus diesem Grund erhöhten die Kommunen die Gebühren für die Versorgung ihrer Bürger. Und genau da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz.

Die Sparkassen-Vorstände machen sich die Taschen voll

Dem gegenüber stehen die hervorragenden Vergütungen der Sparkassen-Vorstände. Beispielsweise verdiente der Chef der Sparkasse Köln-Bonn 744.600 € im Jahr.

Das ist nicht schlecht, meinen Sie nicht auch!? Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte richtig neidisch werden… Auch die Pensions-Ansprüche der roten Manager können sich sehen lassen:

So sind für einzelne Vorstände Pensions-Rückstellungen von insgesamt 5 Mio. € vonnöten. Andere wiederum haben Ansprüche auf 75% ihres Grundgehalts.

Kommunal-Politiker sahnen kräftig mit ab

Natürlich verdienen auch Kommunal-Politiker kräftig mit, beispielsweise Landräte und Oberbürgermeister, die in den Verwaltungsräten der Sparkassen sitzen.

Und sie saugen wie Bienen am Geld-Nektar. Denn durch diese Pöstchen können sie bis zu 5-stellige Summen hinzuverdienen.

Und das Beste daran: Kein Cent davon muss an die Kreis- oder Stadtkassen abgeführt werden.

Denn bei einer Tätigkeit im Verwaltungsrat handelt es sich um ein sogenanntes öffentliches Ehrenamt. Festgehalten ist dieser Profit-Deal im Sparkassengesetz der Länder.

Ach, wie ist das schön, wenn man sich seine Gesetze selber macht…

Damit Sie eines Tages nicht leer ausgehen…

Wir haben Ihnen aufgezeigt, dass Sie um Ihre Einlagen bei der Sparkasse bangen müssen.

Denn diese werden immer mehr auf spekulativen Finanzmärkten eingesetzt – oder an raffgierige Kommunal-Politiker vergeben. Manche nennen das vielleicht Gemeinwohl.

Damit Sie nicht auf eine solch desaströse Finanz-Politik angewiesen sind, sollten Sie weiter unabhängige Berichte und Experten-Meinungen lesen.

Denn darin erhalten Sie nicht nur weitgehend verschwiegene Hintergrund-Informationen, sondern auch Tipps, wie Sie Ihr Vermögen richtig schützen können.

15. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.