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EUWAX: Silber mit Knock-outs handeln

Silber hat Anleger schon immer in seinen Bann gezogen. Es gilt dabei aber nicht umsonst als das Gold des kleinen Mannes, denn das Edelmetall ist wesentlich billiger als Gold.

Schon mit geringem Kapitaleinsatz kann der Anleger über die EUWAX (European Warrant Exchange) in Silber investieren.

Mehr zum Thema: EUWAX: Handelszeiten erneut verlängert

Silber kommt nicht nur in der Schmuckverarbeitung, sondern auch als Industriemetall zum Einsatz. Entsprechend volatil ist der Silberpreis, wenn die Nachfrage von Seiten der Industrie steigt.

Daneben hat Silber aber auch einen Werterhaltungscharakter und ist damit für viele Anleger auch in Krisenzeiten als sicherer Hafen neben Gold ein interessantes Investment.

Marktbeobachter rechnen mit steigenden Silberpreisen

Einige Marktbeobachter rechnen in den nächsten Jahren mit einem weiter steigenden Silberpreis, wobei sogar das Hoch aus dem Jahr 2011 bei knapp 50 US-$ je Feinunze übertroffen werden könnte.

Für Privatanleger gibt es verschiedene Möglichkeiten, in Silber zu investieren.

Neben dem Kauf von Silbermünzen sind in den letzten Jahren zahlreiche Hebelprodukte auf den Markt gekommen, wodurch Anleger auf einen steigenden oder fallenden Silberpreis spekulieren können.


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EUWAX: Silber mit Turbos hebeln

Immer beliebter werden dabei sogenannte „Knock-outs“, die auch als „Turbos“, „Waves“ oder „Mini-Futures“ bezeichnet werden. Diese lassen sich über die EUWAX handeln.

Der Grund für die steigende Beliebtheit: Hebelprodukte wie Knock-outs sind im Vergleich zu klassischen Optionsscheinen transparent und einfach verständlich.

Der Preis eines Knock-outs errechnet sich allein durch die Differenz zwischen dem aktuellen Preis des Basisobjekts und dem Basispreis des Knock-out-Papiers. Dieses wird in der Regel noch um das Bezugsverhältnis bereinigt.

Mehr zum Thema: Was sind Knock-outs und was man damit tun kann

Mit Knock-out-Produkten sind überproportionale Kursgewinne möglich. So kann der Anleger zum Beispiel über die Stuttgarter Terminbörse EUWAX auf Silber durch einen Knock-out-Call spekulieren, wenn ein steigender Silberpreis erwartet wird.

Rechenbeispiel: Knock-out-Call auf Silber

Der Anleger erwirbt einen Knock-out-Call auf Silber mit einem Basispreis von 25 US-$ pro Feinunze mit einem Bezugsverhältnis von 0,1. Die Knock-out-Schwelle ist häufig der Basispreis – in diesem Fall 25 US-$.

Da der Silberpreis bei 29,00 US-$ pro Feinunze notiert, kostet der Knock-out-Call mit einer einmonatigen Laufzeit 0,42 US-$. Der innere Wert des Knock-out-Calls beträgt 0,40 US-$.

Steigt nunmehr der Silberpreis um 1 auf 30 US-$ an, steigt auch der innere Wert des Knock-out-Calls auf 0,50 US-$.

Der Anleger hätte dadurch einen Gewinn auf seinen Einsatz von 19,1% erzielt, während der Silberpreis nur um etwa 3,45% gestiegen ist. Dadurch errechnet sich ein Hebel von 5,5.

Knock-outs sind hochriskant – Totalverlust möglich!

Allerdings sind Knock-out-Papiere riskanter als klassische Optionsscheine. Denn die Hebelwirkung wirkt nicht nur in die eine, sondern auch in die andere Richtung.

Liegt der Anleger mit seiner Marktmeinung falsch, droht sehr schnell ein Totalverlust.

Berührt oder unterschreitet der Silberpreis während der Laufzeit die Marke von 25 US-$ pro Feinunze, kommt es zum Knock-out. Der Knock-out-Call verfällt dann vorzeitig und das Hebelprodukt ist faktisch wertlos.

Mehr zum Thema: Knock-out bei Investitionen abwenden

Knock-out-Produkte sind also nichts für schwache Nerven und mit hohen Risiken behaftet. Insbesondere durch den Hebel können sehr schnell Verluste anfallen, die bis zum Totalverlust reichen.

Ferner trägt der Anleger bei Knock-outs auch ein Bonitätsrisiko. Bei einer Insolvenz des Emittenten droht ebenfalls ein Totalverlust.

Insgesamt sind Knock-out-Produkte über die EUWAX auf Silber nur für den sehr erfahrenen Anleger interessant.

15. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands