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Ex-Zentralbanker: Deutschland raus aus dem Euro

Mitten hinein in die ungelöste Flüchtlings-Krise meldet sich der frühere Chef der Bank of England, Mervyn Allister King zu Wort.

Und das, was er zu sagen hat, ist nicht nur überraschend, sondern auch äußerst unbequem für die Eliten in der Europäischen Union.

Sprichwörtlich: Starker Tobak.

Alles andere als ein Verschwörungs-Theoretiker

Einst studierte Mervyn King Wirtschafts-Wissenschaften an der University of Cambridge, war Gastprofessor an der Harvard University im US-amerikanischen Cambridge und erhielt den Ehrendoktor der University of Abertay Dundee.

Später war King Professor an der renommierten London School of Economics and Political Science.

Daraufhin arbeitete er als Chef-Volkswirt der Bank of England und schließlich deren Gouverneur.

2013 wurde er als Baron King of Lothbury in das House of Lords aufgenommen. Sie sehen also: King ist nicht irgendwer und sicher kein Verschwörungs-Theoretiker.


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Deckungsgleiche Aussagen mit Unangreifbar Leben-Prognosen

Kings Aussagen, die teilweise in den Deutschen Wirtschafts-Nachrichten abgedruckt sind, haben gewiss Gewicht. Außerdem decken sich viele von diesen mit den Prognosen kritischer Journalisten.

Deshalb möchten wir sie näher beleuchten. Aber seien Sie gewarnt: Sie werden geschockt sein!

Die marode Währungsunion

Es ist kein Geheimnis, dass die Eurozone große Probleme hat, v. a. durch ihre Ungleichheit.

So stellt der britische Ex-Zentralbanker zurecht fest, dass sie „dazu verdammt sei, von einer Krise zur nächsten zu taumeln, bis sie zusammenbricht.“

Dieser Crash würde durch die unendlichen Rettungs-Versuche mit Bail-Outs ausgelöst.

Sie wissen: Ein Bail-Out bezeichnet eine Maßnahme zur Rettung einer Institution im Falle drohender Zahlungs-Unfähigkeit oder auf dem Weg einer Entschuldung der Bereitstellung neuer Kredite durch Dritte.

Kurz gesagt: Ein Bail-Out bezeichnet zumeist die Hilfsmaßnahmen illiquider Banken mit Steuergeldern – also durch Sie.

Marode Euro-Banken mit Billionen-Liquiditätslücke

In einigen Beiträgen aus früheren Artikel-Reihen haben wir Ihnen aufgezeigt, wie marode viele EU-Banken tatsächlich sind.

In Ihren Kellern horteten sie nicht nur Unmengen an Schrottpapieren und hochriskante Wertpapiere, sondern ihre Eigenkapital-Decke ist nur hauchdünn.

Ein Finanz-Beben würde einige Finanz-Institute wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen lassen – denn die Liquiditätslücke beträgt fast 5 Bio. €!

Dahingehend unternimmt die Europäische Zentralbank (EZB) nicht viel, um die Risiken der Zahlungsunfähigkeit der Euro-Banken zu mindern.

Ganz im Gegenteil: Sie hält weiter an ihrer Minizins-Politik fest und flutet die Märkte nach wie vor mit billigem Geld.

Drohende politische und wirtschaftliche Krise

Mervyn King warnt wegen der Rettungs-Aktionen mit Bail-Outs und der ständigen Forderungen nach Sparmaßnahmen vor einer drohenden wirtschaftlichen und politischen Krise.

Hinzu kämen die Eliten in Europa und in den USA, die aus der Euro-Zone eine Transfer-Union machen wollten.

Doch der frühere britische Ex-Zentralbanker erteilt der Idee zu einer Fiskal-Union eine klare Absage. Eine solche könne die Spannungen in den 19 Eurostaaten keineswegs unterdrücken.

Ganz im Gegenteil: Sie könnte sie geradezu auseinanderreißen.

7. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.