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Exchange Traded Funds (ETFs) – Trick: nicht über die Börse kaufen

Exchange Traded Funds (ETFs) sind börsengehandelte Fonds.

Aber: Sie müssen diese Konstruktionen nicht an der Börse kaufen oder verkaufen.

Ebenso können Anteilseigner die ETFs bei einer Bank oder einem normalen Broker abgeben oder erwerben.

ETF-Kauf „Over the counter“

Inzwischen scheint diese Variante des Handels immer beliebter, denn ungefähr 60% aller entsprechenden Handelsaktivitäten finden „Over the counter“ (OTC) statt.

Die Deutsche Börse teilt mit: Diese Tendenz zeigt sogar noch nach oben und der Handel wird sich entsprechend dort weiter intensivieren.

Grundlage sind die Aktivitäten der großen Investoren. Denn diese handeln bevorzugt über Banken und Broker.

Der Handel ist einfacher, schneller und wohl auch kostengünstiger.

Private Investoren können auch OTC handeln

Wer privat investiert, hat keinen Market-Maker und kann seine Aufträge in der Regel nicht so schnell „maßgeschneidert“ weitergeben.


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Allerdings sind auch hier gute Ordermöglichkeiten drin. So bietet die Firma „Lyxor“, eine Tochter von Societe Generale, einen entsprechenden Service, auf den Sie zurückgreifen können.

Ein Vorteil für größere Investoren: die Auftragsvolumina beim OTC-Handel können größer sein als über die Börse.

An den Börsen können Sie als Großanleger keine hohen Summen unterbringen, ohne a) aufzufallen und b) den Preis entsprechend schnell nach unten oder oben zu drücken.

OTC-Handel läuft ohne die Transparenz der Börsen – und damit unabhängig vom Betrag.

Market-Maker, die den OTC-Handel begleiten, beschaffen bei einem Kaufauftrag zunächst die Papiere.

Dabei sind auch die Spreads (die Unterschiede zwischen An- und Verkaufskursen) in der Regel recht günstig.

Kostenvorteil OTC

Das heißt vor allem für illiquide Märkte, dass der OTC-Handel sich lohnt, weil die Spread-Kosten geringer ins Gewicht fallen.

Die oben bereits erwähnte Firma Lyxor etwa arbeitet mit 45 „Drittparteien“ zusammen und organisiert den Handel über diese Nicht-Börsen.

Das hat Folgen:

  • Immerhin 40% aller Trades an den Börsen selbst werden von Privatanlegern getätigt, aber lediglich 5% im ETF-Bereich.
  • Um Spreads zu reduzieren, reicht eine einfache Überlegung: Je höher der Umschlag über die Börse ist, je häufiger also gehandelt wird, desto eher lohnen sich die OTC-Aktivitäten. Dafür gibt es vergleichsweise einfache Wege:
  • Online-Broker oder Direktbanken bieten den OTC-Weg an. Sie können zum Beispiel bei der DAB Bank handeln. Dort gibt es mit dem „DAB Star Partner“ einen Handelsplatz, an dem Partnerprodukte angeboten werden.
  • Selbst der Kauf über ETF-Anbieter ist teilweise möglich. Dafür fragen Sie bei einem Bank-Berater nach, und der kann diesen Handel einleiten. Angaben zufolge jedoch müssen bei einer solchen Transaktion über die Direktbank 500.000 € oder mehr angelegt werden.

Fazit

Unter dem Strich wird sich der OTC-Handel für eine verbesserte ETF-Rendite-Chance lohnen. Deshalb lohnt die Nachfrage bei einer Direktbank.

29. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.