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EZB-Chef Draghi mahnt Vorbereitungen auf neue Herausforderungen an

Im Sommer 2017 war es wieder einmal so weit:

EZB-Präsident Mario Draghi durfte in deutschen Landen, genauer gesagt in Lindau im Bodensee, eine Rede halten und dabei seine Geldpolitik erläutern.

Und er sparte der Chef der Europäischen Zentralbank auch nicht damit, seine unkonventionelle Politik als erfolgreich darzustellen – wie könnte es auch anders sein…?!

Draghi meinte, dass die Politik, die in den vorangegangenen 10 Jahren in der Geldpolitik, der Regulierung und Aufsicht gemacht worden sei, die Welt widerstandsfähiger gemacht habe.

Draghi verteidigt Geldpolitik

Wie nicht anders zu erwarten, verteidigte der ehemalige Goldman-Sachs-Manager seine von ihm verantwortete Geldpolitik gegen Kritik.

Denn diese wird ja nach wie vor allen voran aus deutschen Landen geäußert.

Und Herr Draghi ging sogar noch einen Schritt weiter: Er wagte schon einen Blick über den aktuellen Nullzins-Tellerrand hinaus – erstaunlich!


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Denn er sprach in Lindau davon, dass die EZB mit ihrer aktuellen Nullzins-Politik sehr wohl noch genügend Handlungs-Spielräume habe.

Wörtlich sagte er, dass die Forschung bestätigt hätte, dass Zentralbanken auch an der effektiven unteren Zinsgrenze nicht machtlos seien.

Wenn sie bereit seien ungewöhnliche Wege zu gehen, dann könnten sie das Ziel der Preisstabilität auch unter den denkbar ungünstigsten Umständen verfolgen, so der mächtige Italiener.

Krisen-Vorbereitung im Fokus

Zudem sagte Draghi am Bodensee, dass er das Weltfinanz-System noch lange nicht für vollkommen abgesichert halte.

Es müsse damit begonnen werden sich auf neue Herausforderungen vorzubereiten.

Weiter verlautbarte er, dass die Politik angepasst werden müsse, wenn sich die Welt so wie in der Finanzkrise 2007 verändert.

Eine solche Anpassung, die niemals leicht sei, erfordere Draghi zufolge eine uneingeschränkte, ehrliche Einschätzung der neuen Realitäten mit klarem Blick.

Dieser Blick dürfe nicht durch Paradigmen belastet sein, die ihre Erklärungskraft verloren hätten.

Ja, liebe Leser, Herr Draghi bereitet uns damit verbal auf die kommende Extrem-Krise vor!

EZB könnte künftig noch mächtiger werden…

Und der Handlungs-Spielraum der Notenbank könnte noch weit größer und extremer sein, als wir alle das heute ahnen.

Konkret heißt das, dass die EZB vom aktuellen Minus-Zinssatz bei den Einlagen in Höhe von 0,4% durchaus in Richtung 4 – 5% Minus gehen könnte.

Spätestens dann müssten die Banken den biederen Sparern ebenfalls massive Minus-Zinsen abverlangen.

Und das Ganze könnte dann noch „garniert“ werden mit:

  • Abhebe-Verboten,
  • schrittweiser Abschaffung von Banknoten mit hohem Nominalwert
  • und weiteren sogenannten „unkonventionellen Maßnahmen“ aus der Draghi-Folterkiste.

Es ist daher sinnvoll sich schon jetzt auf diese Krise vorzubereiten – und zwar mit einem schönen Vorrat an Banknoten, deren Nominalwert nicht allzu hoch ist.

28. August 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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