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Facebook-Aktien: Wo man sie kaufen kann

Noch ist der Hype um den Börsengang des Social Networks nicht vorbei.

Wann und wo man die heißbegehrten Aktien bereits ordern kann,erfahren Sie hier.

Facebook-Aktien: Noch werden keine gehandelt

Im Bezug auf den Börsengang des Megakonzerns Facebook muss zunächst Folgendes gesagt werden: noch hat der öffentliche Aktienhandel nicht begonnen.

Und daran wird sich bis zum Spät-Frühling auch nichts ändern.

Etwas konkreter klingen gewisse Gerüchte aus Banking-Kreisen, die auf einen tatsächlichen Handelsbeginn Ende Mai hindeuten.

Viele Anleger lecken sich bereits die Finger nach den heißbegehrten Papieren, natürlich auch in Deutschland.

Doch da ergibt sich ein Problem für die ersehnten Facebook Aktien: Wo kaufen als Privatanleger? Das Problem an der Sache ist nämlich:

Das Konsortium, welches zur Platzierung der Wertpapiere zuständig ist, besteht aus Goldman Sachs, Morgan Stanley, JPMorgan, Bank of America, Allen & Co und Barclays.


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Allesamt also amerikanische bzw. britische Institute, es ist keine deutsche Bank beteiligt.

Darum dürfte es für deutsche Privatanleger momentan auch schwer werden, überhaupt schon an Facebook-Aktien zu gelangen.

Die genannten Banken werden zuerst große Privatkunden und Investmentfonds aus dem eigenen Umfeld bedienen.

Für kleine Privatanleger aus dem fernen Deutschland, die bislang noch keine engeren Geschäftsbeziehungen geführt haben, bleibt da wohl nichts übrig.

Vor allem, da Facebook zunächst nur relativ wenige Aktien ausgeben lassen möchte.

Nur ca. 10 Prozent des gesamten Unternehmenswertes sollen für Anleger offenstehen.

Facebook-Aktien: Wo deutsche Anleger kaufen

Eine Möglichkeit besteht aber trotzdem, nämlich die indirekte Beteiligung durch ein anderes Unternehmen.

Der russische Internetkonzern Mail.ru (ISIN: US5603172082, WKN: A1C8BP) gehört seit 2009 zu den größten Anteilseignern von Facebook und besitzt knapp 2,3 Prozent des sozialen Netzwerks.

Es ist daher also möglich, indirekt eine Vorab-Beteiligung an Facebooks Börsegang zu ergattern, indem man einfach Aktien des russischen Unternehmens kauft.

Denn zwischen den Börsenwerte der beiden Konzerne besteht einige Korrelation und wenn die Facebook-Aktien steigen, wird wahrscheinlich auch der Kurs von Mail.ru anwachsen.

Immerhin macht die Facebook-Beteiligung mittlerweile eine gehörige Portion des gesamten Mail.ru-Börsenwertes aus.

Theoretisch besteht auch die Möglichkeit, jetzt schon Zertifikate oder dergleichen über Online-Plattformen zu handeln.

Damit könnte man versuchen, ohne die Börse am Facebook-Boom profitieren.

Dabei sind die Mindestsummen und natürlich auch das Risiko sehr hoch – und damit nur etwas für erfahrene Trader.

Sobald Facebook aber den offiziellen Börsenhandel begonnen hat – vielleicht ja schon Ende Mai – wird man hierzulande auch ganz normal Aktien ordern können.

Deutsche Anleger werden also wohl oder übel indirekt über ein vermittelndes Unternehmen einsteigen, oder sich noch einige Zeit gedulden müssen.

Mehr zum Thema: Facebook-Aktie: Der größte Börsengang aller Zeiten

10. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.