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Fachbegriffe zu Kauf und Verkauf von Optionen

Der Kauf einer Option: Das Eröffnen einer Optionen-Position geschieht in der Regel durch den Kauf einer Option.

Dieses Geschäft wird auch „Opening“ genannt. „Opening“ kommt aus dem Englischen und heißt „Eröffnung“. Es bedeutet also, dass eine Position neu eröffnet wird.

Dafür gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Sie kaufen einen Call. Für diese Art der Geschäftseröffnung wird auch im deutschsprachigen Raum oft der englische Begriff „Open Long-Call“ verwandt.
  • Entsprechend gibt es zur Positions-Eröffnung den Kauf eines Puts, der im Englischen als „Open Long-Put“ bezeichnet wird. Nach Kauf eines Calls oder Puts sind Sie Inhaber eines Long-Calls oder Long-Puts.

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Exkurs: Abgrenzung von Long-Call und Long-Put zu Stillhalter-Geschäften

  • Jedes Optionen-Geschäft hat einen Käufer. Als Käufer treten wir mit unseren Umsetzungen der Optionen-Profi-Empfehlungen auf. Jeder Optionen-Handel hat entsprechend auch einen Verkäufer der Option. Das kann ein bisheriger Inhaber der Option sein, der seine Position glattstellt (verkauft).
  • Das kann aber auch ein Marktteilnehmer sein, der durch den Verkauf als Stillhalter tätig wird und seine Position ebenfalls eröffnet. Er ist damit Verkäufer des von Ihnen gekauften Kontraktes. Sie haben durch den Kauf von Calls oder Puts Rechte erworben.
  • Der Verkäufer, der als Stillhalter die Gegenseite dieses Vertrages einnimmt, muss Ihre Rechte erfüllen, wenn Sie diese einfordern. Dafür haben Sie ihm den Kaufpreis (die Prämie) für die Option bezahlt. Der Stillhalter hat seine Position also auch eröffnet.
  • Zur Unterscheidung zwischen dem Käufer einer Option (Inhaber des Long-Calls oder des Long-Puts) und dem Stillhalter, wird die Position des Stillhalter-Geschäftes „Short-Call“ oder „Short-Put“ genannt.

„Opening-Transaktionen“:

  • Open Long-Call (Käufer und Inhaber eines Calls)
  • Open Long-Put (Käufer und Inhaber eines Puts)
  • Open Short-Call (Verkäufer und Stillhalter eines Calls)
  • Open Short-Put (Verkäufer und Stillhalter eines Puts)

Der Käufer eines Calls wird zum Inhaber des Long-Calls. Der Käufer eines Puts wird zum Inhaber des Long-Puts.

Analog dieser Fachausdrücke ist der Trader, der einen Straddle durch den Kauf einer gleich großen Anzahl von Calls und Puts auf denselben Basiswert mit denselben Basispreisen bildet, Inhaber eines Long-Straddles.

Durch den Kauf einer gleich großen Anzahl von Calls und Puts auf denselben Basiswert mit unterschiedlichen Basispreisen wird der Trader entsprechend zum Inhaber eines Long-Strangles.

24. Juni 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.