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Falsche Fünfziger: Vorsicht vorgefälschten Euro-Scheinen!

Dumm gelaufen: Geldfälscher haben es doch tatsächlich geschafft, eine 10-€-Note herzustellen, bei der die Rückseite auf dem Kopf stand.

So schnell flog noch nie eine „Blüte“ auf. Leider sind andere Fälschungen weitaus professioneller – und gefälschte Scheine tauchen auch vermehrt in Deutschland auf.

Sie sollten also wissen, wie groß die Gefahr ist, eine „Blüte“ angedreht zu bekommen und wie Sie diese Gefahr durch einen Schnelltest umgehen können.

Rund 63.000 Euro-Fälschungen in Deutschland enttarnt

Zu den Zahlen: Rund 63.000 gefälschte Euro-Noten wurden 2014 sichergestellt. Das hört sich nach sehr viel an

Aber trotzdem ist das Risiko, einen falschen Schein zu erhalten, ausgesprochen gering.

Gerade einmal 6 von 10.000 Menschen in Deutschland kommen – statistisch gesehen – in Berührung mit Falschgeld.

Im europäischen Durchschnitt sind es etwa 20 von 10.000 Menschen.

Klar ist aber: Von irgendwoher werden die Euro-Blüten in Umlauf gebracht. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass Euro-Blüten regional gehäuft auftreten.


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Und dann ist auch das Risiko für Sie größer, damit konfrontiert zu werden. Sie sollten sich also klarmachen, wo die größten Gefahren liegen.

Die meisten Fälschungen, nämlich rund 46%, entfielen im Jahr 2014 auf die 50-€-Note. Ebenfalls häufig gefälscht wurde der 20-€-Schein.

Das sind, nebenbei bemerkt, auch die am häufigsten für Zahlungen verwendeten Banknoten in der Euro-Zone. Ganz bestimmt greifen auch Sie bei Barzahlungen bevorzugt auf diese Scheine zurück.

Auf 100-€-Scheine entfielen immerhin noch 8%, gefolgt von 200-€-Scheinen mit 3%, 500-€-Scheinen mit 2% und 5-€-Scheinen mit 1% der Fälschungen.

Klar ist auch, warum die Zahlen hier deutlich niedriger ausfallen: 200- und 500-€-Scheine werden nicht überall akzeptiert, und wenn doch, dann werden sie weitaus strenger geprüft.

Bei 5-€-Scheinen ist der Wert einfach zu gering, als dass sich eine Fälschung wirklich lohnen könnte.

Falschgeld enttarnen: Machen Sie die Fühlprobe und den Kipptest

2 Schnelltests helfen Ihnen, eine Banknote blitzschnell als echt oder falsch zu identifizieren – und die allermeisten Blüten können Sie damit zweifelsfrei identifizieren.

Nur ganz wenige Euro-Blüten sind so professionell und aufwendig gemacht, dass nur ein Profi sie vom Original unterscheiden kann.

  1. Machen Sie die Fühlprobe: Bei jedem Euro-Schein ist der Schriftzug mit den verschiedenen Länderkürzeln der Europäischen Zentralbank (CE ECB EZB EKT EK) erhaben. Sprich: Er hebt sich etwas vom restlichen Papier der Banknote ab und lässt sich dadurch gut ertasten. Bei neueren Euro-Scheinen sind zusätzlich fühlbare Striche am rechten und linken Rand der Banknote eingeprägt.
  1. Machen Sie den Kipptest: Meist erkennen Sie eine Fälschung auch durch ein leichtes Kippen. Beim Original 5- bis 20-€-Schein erkennen Sie beim Kippen auf der Rückseite einen Perlglanz-Streifen, der zunächst unsichtbar ist. In diesem Streifen ist die Wertzahl der Euronote (z. B. 20) sowie das Euro-Zeichen erkennbar. Bei 50- bis 500-€-Noten schauen Sie beim Kippen auf die Wertzahl auf der Rückseite. Sie ändert ihre Farbe von Purpurrot nach Olivgrün bzw. Braun.

Extra-Tipp: Filme auf der Bundesbank-Seite

Falls Sie gerade keinen Euro-Schein zur Hand haben, um diese Beschreibung zu überprüfen, helfen auch kleine Bilder und Filmchen, die die Deutsche Bundesbank extra aufgenommen hat, um die Bürger zu informieren.

Sie können darin den beschriebenen Perlglanz-Streifen sowie den Farbwechsel bei der Wertzahl genau ansehen. Auch andere Sicherheits-Merkmale unserer Euro-Noten sind darin ausführlich beschrieben und bebildert.

Klicken Sie auf diesen Link und beherzigen Sie die Tipps der Bundesbank. Dann haben Betrüger es wirklich schwer, Ihnen einen falschen Schein unterzujubeln.

Übrigens: Im November kommt der neue 20-€-Schein in Umlauf. Er enthält noch mehr Sicherheits-Merkmale als der alte.

Aber keine Sorge: Sie müssen keine Wissenschaft machen aus der Banknoten-Überprüfung. Mit Fühlprobe und Kipptest sind sie auch weiterhin vor Fälschungen geschützt.

21. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Judith Engst
Von: Judith Engst. Über den Autor

Judith Engst hat sich auf die publizistische Beratung im Bereich Wirtschaft und Finanzen spezialisiert und speziell zum Thema Geldanlage mehrere Bücher verfasst.