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Falsche Überweisung – was tun?

Wenn Sie eine Überweisung tätigen, sollten Sie das in Ruhe tun. Denn eine falsche Überweisung aufgrund hektischer Zahlendreher kann dazu führen, dass das Geld erst einmal auf einem anderen Empfänger-Konto eingeht.

Der Name des Zahlungsempfängers wird nicht überprüft

Nach den Vorschriften der BaFin (Bankenaufsicht) muss eine Bank bei der Ausführung der Überweisung lediglich die Kontonummer und Bankleitzahl beziehungsweise die internationale Bankkontonummer (IBAN), den Bank-Identifizierungs-Code (BIC) und die so genannte Kundenkennung beachten. Das ist in § 675r BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. Der Name des Zahlungsempfängers gehört hingegen nicht dazu.

Ein Vergleich zwischen der Kontonummer und dem Namen des Zahlungsempfängers bleibt also aus. Aus diesem Grund kann es zu einer falschen Überweisung kommen.

Falsche Überweisungen – von Bank nicht ermittelt

Das heißt, die Bank prüft nicht, ob das Konto dem angegebenen Zahlungsempfänger gehört. Wenn Sie also in Eile eine falsche – allerdings existierende – Kontonummer angeben, transferiert die Bank das Geld auf das falsche Konto. Der eigentliche Empfänger geht also erst einmal leer aus.


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Wenn Ihnen die falsche Überweisung auffällt, liegt es an Ihnen, das Geld von dem falschen Empfänger zurückzubekommen.

Benachrichtigen Sie Ihre Hausbank bei falscher Überweisung

Wenn sich der Fehlerteufel bei Ihnen eingeschlichen hat, sollten Sie das sofort Ihrer Hausbank melden. Wenn Sie Glück haben, erkennen Sie den Fehler noch am selben Tag. Dann kann die Bank in der Regel die falsche Überweisung stoppen. Das geht so lange, wie sich der Auftrag im System der Hausbank befindet und noch nicht gebucht wurde.

Allerdings müssen Sie sich hierbei auf die Service-Orientierung Ihrer Bank verlassen. Der Berater ist nämlich nicht verpflichtet, die Überweisung zu stoppen.

Die falsche Überweisung fällt erst ein paar Tage später auf

Wenn Sie die falsche Überweisung erst ein paar Tage später bemerken, sollten Sie sich ebenfalls sofort bei Ihrer Bank melden. Wenn Sie es persönlich nicht schaffen, ist auch erst einmal eine Benachrichtigung über die falsche Überweisung an die Hausbank per Kundenhotline möglich.

In der Regel können Sie sich auf die Unterstützung Ihrer Bank verlassen, wenn es darum geht, das Konto ausfindig zu machen, das Sie unfreiwillig mit Geld beglückt haben. Allerdings kann das einige Zeit in Anspruch nehmen.

Zur Mithilfe sind die Banken übrigens gesetzlich verpflichtet. (§ 675y Abs. 3 BGB). Demnach haftet die Bank zwar nicht für die falsche Überweisung, muss sich aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten darum bemühen, das Geld wieder zu erlangen. Der Empfänger der falschen Überweisung ist zur Herausgabe des Geldes verpflichtet.

Falsche Überweisung stoppen – natürlich nicht kostenlos

Wenn Sie eine falsche Überweisung rückgängig machen lassen möchten beziehungsweise die Bank beauftragen, den falschen Empfänger ausfindig zu machen, ist das zwar ein Service-Angebot Ihrer Bank. Allerdings nicht kostenlos. Mit Gebühren zwischen 15 und 40 € müssen Sie in diesem Fall rechnen.

Fazit: Füllen Sie ihre Überweisungen also nie im Stress und stattdessen mit besonderer Sorgfalt aus.

26. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.