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FANG Index: Auf diese 4 Unternehmen fahren Anleger ab

Freunde von ETFs oder Zertifikaten kennen den Reiz von Spezialindizes. Je nach persönlicher Anlagestrategie kann man auf einen bestimmten Index setzen, der genau die Sorte von Aktien enthält, auf die man es abgesehen hat. Klassische Beispiele sind der Ökodax oder der MSCI BRIC.

Manches allerdings ist eher ein Zeitgeistprodukt. Stehen derzeit Öko-Titel im Fokus, waren es vor einigen Jahren die Schwellenländer-Aktien unter dem Kürzel BRIC für Brasilien, Russland, Indien, China. Seit geraumer Zeit kann man sein Geld auch im FANG Index anlegen. Wassteckt dahinter?

In Erfolgsaktien des FANG Index anlegen

So wie BRIC ist auch FANG ein Akronym und steht für die Anfangsbuchstaben von Facebook, Amazon, Netflix und Google. Die Namen lassen natürlich aufhorchen. Die Internetriesen gelten als Zukunftsunternehmen, die unser tägliches Leben beeinflussen. Der spontane Reiz, in Aktien des FANG Index anzulegen, entsteht schon durch die schiere Größe und den Einfluss der Großen 4.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Zusammengerechnet haben sie einen Börsenwert von gut 1,6 Bio. US-$. Das ist mehr als die Wirtschaftsleistung mancher Industrieländer. Und mehr als alle 30 Dax Unternehmen zusammen, die es nur auf 1,1 Bio. US-$ bringen. Ohne sie wäre der Technologie Index Nasdaq in den letzten fünf Jahren nicht um 150% gestiegen. Netflix etwa schoss alleine 2015 um ganze 134% in die Höhe. 119% waren es bei Amazon.

Ausschlaggebend für jeden, der in Aktien des FANG Index anlegen will, sind die berauschenden Aussichten. Weltweit sind noch vier Milliarden Menschen ohne Internetzugang – doch das dürfte sich ändern. Ein Riesenpotenzial also, von dem gerade die großen Vier profitieren werden, die bereits jetzt das Internet dominieren.

Zulauf trotz hoher Preise

Doch trotz ihres rasanten Wachstums sollte man vorsichtig sein. Beim genauen Hinsehen fällt nämlich etwas auf, was auf einen übertriebenen Hype schließen lässt. Offenbar lassen sich viele nicht davon abhalten, auf den Zug aufzuspringen, obwohl das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) im Durchschnitt dreistellig ist.

Mit den eingepreisten hohen Gewinnerwartungen sind die Papiere sehr teuer. Während Google und Facebook mit einem KGV von 22 bzw. 28 noch moderate Werte aufweisen, liegt Amazon bei 152 und Netflix bei 289. Letztes Jahr waren die Werte noch höher: Das Amazon-KGV stand bei unglaublichen 528.

Ein weiterer Grund zur Vorsicht: Viele Investoren nutzen gerade Technologie Aktien, um beim Aufschwung hervorragende Gewinne mitzunehmen und sie in schlechten Marktphasen abzustoßen. Wer als Anleger den Wechsel verpasst, hat ein Problem.

Indirekt investieren über Zertifikate und Optionsscheine

Ansonsten sind die FANG Aktien als Booster-Beimischung im Depot eine Überlegung wert. Wer sich die Kosten für den Einzelaktienerwerb sparen will, kann beispielsweise über ein Zertifikat der Deutschen Bank in den FANG Index investieren, der als Total Return-Konstrukt sämtliche Dividenden mitberechnet. Wer es spekulativer und risikoreicher mag, dem stehen sog. XXL Optionsscheine mit Hebel zur Verfügung – wahlweise auch als Short-Investment für fallende Kurse.

14. Dezember 2016

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Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.

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