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Fast so wertvoll wie Platin – Rhodium

Nachdem der Goldpreis in den vergangenen 10 Jahren in die Höhe geschossen ist, rücken auch andere Edelmetalle mehr und mehr in den Fokus von Anlegern. Besonders Platin-ähnliche Substanzen wie Rhodium werden als Schmuck oder in Barrenform immer beliebter.

Dabei wurde Rhodium erst 1803 von William Hyde Wollaston in Rohplatinerz entdeckt, das aus Südafrika stammte. In der gleichen Grundsubstanz fanden sich drei weitere Platinmetalle – Osmium, Palladium und Iridium.

Rhodium ist eines der seltensten nicht radioaktiven Metalle in der Oberfläche der Erde. Abgebaut wird es in Nordamerika von Mexiko bis Alaska, Südafrika und Sibirien. Ab 1820 war die erste Anwendung des neuen Metalls Spitzen von Schreibfedern, für die Rhodium-Legierungen verwendet wurden.

Rhodium Schmuck – Wert und Einsatzgebiete

Rhodium zählt zu den teuersten und seltensten und Elementen der Metallen der Platin-Gruppe. Die weltweite Produktion beläuft sich gerade einmal auf wenige Tonnen. Schon kleine Veränderungen der Nachfrage können den Preis stark beeinflussen.


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Derzeit liegt der Preis für Rhodium, das oft auch als Pulver angeboten wird, pro Gramm etwa bei 22 €. Damit liegt es von seinem Wert her aktuell unterhalb von Gold und Platin. Rhodium unterliegt in Deutschland mit 19 % der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

In der Schmuckindustrie wird Rhodium überwiegend bei der Beschichtung von Silber und Weißgold verwendet. Durch den Vorgang des so genannten Rhodinierens erhält beispielsweise Silber eine Schutzschicht, die im Laufe der Zeit entstehende Verfärbungen verhindert.

Auf diese Weise erhalten Ringe, Arm- und Halsbänder oder Broschen einen dauerhaften Glanz. Daneben verhindert die Härte der aufgetragenen Rhodium-Schicht so manche Schramme oder Macke.

Industrielle Verwendung von Rhodium

Der Großteil des weltweiten Rhodium-Angebots wird von der Kraftfahrzeug-Industrie im Bereich der Katalysatoren-Technik verbraucht. Schätzungen zufolge macht dieser Sektor etwa 80 % der globalen Nachfrage aus.

Haupteinsatzgebiete sind hierbei Katalysatoren von Ottomotoren. Bei entsprechenden Anlagen von Dieselmotoren wird Rhodium weniger verwendet.

Daneben wird Rhodium ebenfalls in der Elektronik, der chemischen sowie in der Glasindustrie für TV- und Computer-Monitore benötigt.

Der stark schwankende Preis von Rhodium

Weil Rhodium so selten ist und jährlich nur etwa 25 Tonnen beträgt, unterliegt sein Preis erheblichen Schwankungen. Schon leichte Änderungen der Nachfrage beispielsweise durch die Entwicklung einer neuen Katalysatoren-Technik können sich entscheidend auswirken.

So war der Preis für Rhodium zu Beginn des Jahres 2011 etwa 3 Mal so hoch wie heute und lag damit deutlich über dem Wert von Platin. Durch die enormen Schwankungen des Preises eignet sich Rhodium besonders als spekulatives Investment.

Allerdings muss auch darauf hingewiesen werden, dass den enormen Chancen einer Geldanlage in einen derart raren Rohstoff auch beträchtliche Risiken gegenüberstehen. Weniger erfahrene Privatanleger sollten daher eher auf diese Möglichkeit verzichten.

17. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.