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Festgeld anlegen: Das sollten Anleger beachten

Wohin mit Kapital, das vorübergehend für 1 oder 2 Jahre nicht benötigt wird? Anleger oder Sparer, die kurz- bis mittelfristig auf ihr Geld verzichten können, möchten auch für diesen Zeitraum eine sichere Rendite.

Dafür eignet sich beispielsweise das Festgeld. Denn hier kann der Sparer sein Kapital für einen vorher festgeschriebenen Zeitraum bei einer Bank anlegen. In der Regel liegen die Zinsen, die die Banken anbieten, über der aktuellen Inflation und meist auch oberhalb der Tagesgeldzinsen.

Damit können Anleger einen Zeitraum überbrücken, in dem beispielsweise die Aktienmärkte einen Bärenmarkt durchlaufen oder Sparer ihr Geld in 2 Jahren für den Kauf eines Autos brauchen.

Festgeld kann insofern für Privatanleger eine interessante Komponente zur Risikostreuung und Diversifikation eines Portfolios sein. Eine Anlage in Festgeld gilt als sicher, aber renditearm.

Was ist Festgeld?

Festgeld ist eine Geldanlage, die meistens nur kurz- bis mittelfristig bei einer Bank genutzt wird, also 1 bis maximal 5 Jahre. Dabei vereinbart das Kreditinstitut gemeinsam mit dem Sparer, wie lange das Geld zu einem festgelegten Zinssatz angelegt werden soll.

Das heißt, es wird eine feste Laufzeit mit einem bestimmten Fälligkeitstag vereinbart. Am Ende der Laufzeit kann der Anleger dann entscheiden, ob er verlängern möchte – zu dem dann aktuellen Zinssatz – oder auch nicht.

 

Besonders bei der Entscheidung, wo Anleger ihr Festgeld anlegen, sollte eine Vielzahl von Angeboten eingeholt werden. Die Konditionen variieren von Bank zu Bank teilweise sehr stark.


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Beim Zinssatz ist zudem immer die Inflationsrate zu beachten: Investiert ein Anleger Geld zu einem Zinssatz der unterhalb der Inflationsrate liegt – so erleidet der Anleger einen Realverlust.

Besonders bei langfristigen Festgeldanlagen ist das Inflationsrisiko teilweise beträchtlich. Steigende Inflationsraten können hier – einem fixen Zinssatz gegenübergestellt – große Auswirkungen auf die Rendite haben.

Sonderfall: Vorzeitige Auflösung

Im Falle von berechtigen Gründen – z.B. dem Ankauf einer Immobilie oder hohe Arztspesen – ist ein Kündigungsrecht vorgesehen.

Diese Kündigung kann aber für den Anleger teuer werden. Er muss – in der Regel – auf die bisher angefallenen Zinsen verzichten. Einige Banken berechnen dafür auch noch zusätzliche Spesen: Die sogenannte „Vorfälligkeitsentschädigung“.

Deshalb sollten nur Anleger Festgeld anlegen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit den investierten Sparbetrag während der gesamten Laufzeit der Anlage nicht benötigen. Geld das kurzfristig benötigt werden könnte sollte besser in Tagesgeldkonten angelegt werden.

Dies ist allerdings auch das schlimmste Szenario, das über das Festgeld hereinbrechen kann. Denn Festgeld unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung, bei der Einlagen bis zu 100.000 € zu 100% abgesichert sind.

Höhe der Rendite abhängig von 2 Punkten: Laufzeit und Zinsphase

Je höher der Zinssatz und somit die Rendite ist, desto glücklicher ist der Kunde. Die Zinssätze steigen zumeist mit der Anlagedauer.

Nun erhöhen sich die Zinssätze aber nicht nur wegen der Laufzeitlänge, sondern auch wegen der Situation an den Finanzmärkten. Geht es den Kapitalmärkten schlecht, sinken auch die Zinsen.

Steigen hingegen die Kurse an den Aktienmärkten, erhöht sich in der Regel auch der Zins. Es ist daher ratsam, in Phasen niedriger Zinsen eine eher kurze Laufzeitlänge des Festgeldes zu wählen.

Denn steigt der Zins innerhalb der Laufzeit, entgeht dem Sparer so zusätzliche Rendite. In einer Hochzinsphase ist es hingegen sinnvoll, eine längere Laufzeit anzusetzen, um so die guten Konditionen festzuschreiben.

Laufzeitlänge wichtiger als Rendite

Die Rendite beim Festgeld ist normalerweise immer etwas höher als beim Tagesgeld. Denn der Anleger verpflichtet sich, über eine bestimmte Zeit sein Geld nicht anzurühren. Festgeldanlagen haben – in der Regel – eine Laufzeit von 30 Tagen bis zu zehn Jahren.

Wohingegen bei einem Tagesgeldkonto der tägliche Zugriff ohne Zinsverlust gewährt ist. Dies sollte jedem Sparer von Festgeld bewusst sein. Sein Kapital für 5 Jahre oder mehr fest anzulegen, bedeutet auch, 5 Jahre darauf verzichten zu müssen.

Die Laufzeitlänge sollte daher vor Abschluss des Vertrages – unabhängig von der höheren Rendite – bewusst gewählt werden.

Für welche Anleger bietet sich das Anlegen von Festgeld an

Festgeld anlegen eignet sich für Sparer die für den Zeitraum der Festgeldanlage auf das angesparte Geld verzichten können und ihr Erspartes sicher anlegen wollen.

Auch bei der Komposition von Portfolios kann Festgeld – zur Risikostreuung oder Diversifizierung – als sichere Anlageform beigemischt werden.

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7. August 2013

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Michael Frei
Von: Michael Frei. Über den Autor

Der Autor beschäftigt sich seit 8 Jahren intensiv mit den Kapitalmärkten. Michael Frei ist studierter Ökonom und im Finanzsektor tätig. Mit seinem Wissen hilft er den Lesern von GeVestor wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen.