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Festgeldkonto: Definition, Abgrenzung und Alternativen

Festgeldkonto, Termingeld, Kündigungsgeld – diese Begriffe sorgen mitunter für Verwirrung, wenn es um die Definition von fest angelegtem Geld geht.

Grundsätzlich gehören sowohl das Festgeldkonto als auch das Kündigungsgeld zum Oberbegriff der Termingelder. Termingeld ist eine kurz- bis mittelfristige Form der Geldanlage. Im Vergleich zum Tagesgeld hat ein Anleger zwar nur eingeschränkten Zugriff auf sein Geld. Dafür erhält er durch die längerfristigere Anlage etwas höhere Zinsen.

Diese sind augenblicklich in aller Regel jedoch so gering, dass sich der Blick auf Alternativen lohnt.

Mindestanlage und Laufzeiten

Beim Festgeldkonto wie auch beim Kündigungsgeld gibt es einen Mindestanlagebetrag, der in beiden Fällen um die 2.500 € liegt. Der Unterschied liegt vor allem in der Kündigungsfrist. Zwar gibt es in beiden Fällen eine Laufzeit, doch beim Kündigungsgeld ist es der Anleger, der die Kündigungsfrist bestimmt.


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Die Fristen liegen in der Regel bei 30, 60, 90 oder 180 Tagen. Kündigt der Kunde nicht, läuft die Anlage automatisch weiter. Daher der Name Kündigungsgeld. Der weitere Unterschied: Die Zinsen sind nicht fest, sondern passen sich flexibel dem aktuellen Marktzins an.

Festgeldkonto: Rendite vorab kalkulierbar

Anders beim Festgeld. Hier sind schon von der begrifflichen Definition her sowohl das Geld als auch die Konditionen vertraglich festgelegt. Laufzeiten und Verzinsung stehen von Anfang an fest. Auch bei dieser Form des Termingelds beginnt der Anlagezeitraum meist bei 30 Tagen. Die Obergrenze liegt bei höchstens 10 Jahren. Damit kann ein Anleger seine Rendite vorab genau kalkulieren.

Von der Verzinsung her bietet ein Festgeldkonto deutlich bessere Konditionen als Sparbuch. Abhängig von der Laufzeit beträgt der Zinsvorsprung bis zu über 2% pro Jahr.

Doch diese Zahlen betreffen vorwiegend Altverträge. Gab es vor rund 5 Jahren noch Zinsen um die 4%, so bewegt sich der Korridor heute mal zwischen 0,5% und 1,5%. Auf der Suche nach alternativen Festgeldangeboten zeigt etwa der Blick über die Grenzen, dass in den meisten europäischen Ländern höhere Zinsen winken.

Doch auch wenn die Zinsen teilweise über 2% liegen, so stellt sich die Frage, ob der der Ertrag zu den Unwägbarkeiten und dem bürokratischen Aufwand beim Einrichten von Konten im Ausland steht.

Eine Alternative: Unternehmensanleihen

Wer sein Geld für einen überschaubaren Zeitraum mit stabilen Renditen anlegen möchte, sollte beispielsweise Unternehmensanleihen in Erwägung ziehen. Hierbei kommt es natürlich auf die Bonität der Firmen an. Anleihen sind eine interessante Alternative im Anlage-Mix.

Die Zinsen liegen nicht selten bei 4,5% oder mehr. Interessant dabei: Gerade die kurzlaufenden Anleihen unterliegen geringeren Schwankungen, sind also stabiler und berechenbarer.

Mit Unternehmensanleihen können Anleger deutlich mehr Zinsen erzielen als der Durchschnitt der Bankangebote im Bereich Festgeld. Gleichzeitig sind sie unabhängiger von den Finanzinstituten.

3. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.