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Festzins: Geldanlage mit hoher Sicherheit

Die Zinsen, die Ihnen Banken für Guthaben auf Girokonten zahlen, sind zumeist minimal und liegen unterhalb der Inflationsrate.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, nur das Allernötigste auf Girokonten aufzubewahren und den Rest auf Anlagen mit höheren Zinsen zu verteilen. Banken und Sparkassen bieten dazu eine Vielzahl von Alternativen.

Tagesgeldkonto – hier „parken“ Sie Ihr Geld richtig

Ein Tagesgeldkonto bietet Ihnen deutlich höhere Zinsen als ein Girokonto oder Sparbuch, bei jederzeitiger Verfügbarkeit Ihres Geldes. Eine Mindesthaltedauer oder Kündigungsfrist wie bei vielen Festzinsangeboten existiert nicht.

Diese Flexibilität und die Tatsache, dass viele Direktbanken Tagesgeldkonten zu vergleichsweise attraktiven Konditionen anbieten, macht diese Alternative als kurzfristige „Parkmöglichkeit“ so beliebt.

Bei Direktbanken ist die Kontoführung von Tagesgeldkonten in der Regel kostenlos. Die Zinssätze der besten Anbieter liegen etwa auf dem Niveau von einjährigem Festgeld.

Der Nachteil von Tagesgeldkonten liegt darin, dass die Banken die Zinsen kurzfristig ändern können. Neben der Höhe spielt auch die Kontinuität der Zinsen eine Rolle. Manche Banken bieten ihre Top-Konditionen nur zeitlich befristet für Neukunden an. Wenn Sie nicht ständig zwischen einzelnen Anbietern hin und her springen möchten, wählen Sie einen Anbieter, der seine Zinsen in der Vergangenheit wenig geändert hat und attraktive Konditionen bietet (aktuelle Empfehlungen Seite ab S 35/016).


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Unser Tipp: Vergleichen lohnt sich. Verschaffen Sie sich vor Eröffnung eines Tagesgeldkontos einen Überblick über die verschiedenen Konditionen der Kreditinstitute. Dazu finden Sie in jeder Ausgabe des „Geldanlage-Beraters“ in der Zinsübersicht eine aktuelle Auflistung der besten Anbieter im Bereich Tagesgeldkonto und Festgeldanlagen.

Finger weg von Koppelangeboten Tagesgeld/Fondsanlage

Einige Anbieter werben mit Tagesgeldzinsen, die mehrere Prozentpunkte über den normalen Marktzinsen liegen. Allerdings wird nur die Hälfte des Anlagebetrags in Tagesgeld angelegt, die andere Hälfte fließt in Fonds.

Dies hört sich im ersten Moment verlockend an, ist es aber nicht. Der hohe Zinssatz für das Tagesgeld ist zeitlich beschränkt und der Ausgabeaufschlag der Fonds nicht rabattiert. So kann die Bank Ihnen die höheren Zinsen gleich wieder mit dem Ausgabeaufschlag aus der Tasche ziehen.

Eine andere Art der Koppelung besteht darin, höhere Tagesgeldzinsen anzubieten, wenn Sie gleichzeitig Ihr Wertpapierdepot bei dieser Bank führen. Falls die Gebühren für die Depotführung im angemessenen Rahmen bleiben, handelt es sich dabei um eine überlegenswerte Alternative.

Einjähriges Festgeld bietet Ihnen kaum höhere Zinsen als Tagesgeld

Wie das Tagesgeldkonto eignet sich das Festgeldkonto zur kurzfristigen Geldanlage. Hier vereinbaren Sie mit der Bank einen Anlagezeitraum (üblicherweise zwischen 1 Monat und 1 Jahr).

Vorteil: Die Bank kann den Zinssatz nicht senken, er ist über die gesamte Laufzeit garantiert. Nachteil: Sie kommen erst zum Ende des Zeitraums an Ihr Geld. Außerdem profitieren Sie nicht von zwischenzeitlichen Zinserhöhungen.

Unser Tipp: Derzeit lohnt es sich für Sie nicht, in einjähriges Festgeld anzulegen. Die Zinsen sind kaum höher als beim Tagesgeld und die Wahrscheinlichkeit von weiteren Zinssteigerungen ist hoch. Erst ab einer Anlagedauer von mindestens 2 Jahren erhalten Sie bei Festgeld eine spürbar höhere Rendite.

Langfristige Festzins-Produkte nur bei hohen Zinsen sinnvoll

Banken und Sparkassen haben eine Vielzahl unterschiedlicher Festzins-Produkte mit längeren Laufzeiten im Angebot. Sie unterscheiden sich in Mindestanlagebetrag, Laufzeit, Zinshöhe und Kündigungsmöglichkeit.

Sparbriefe zählen zu den gebräuchlichsten Produkten dieser Art. Sie stellen eine Mischung aus langfristigen Festgeldkonto und einem festverzinslichem Wertpapier dar. Die Laufzeit beträgt bis zu 10 Jahre. Die Zinsen werden entweder jährlich oder zum Laufzeitende gezahlt. Eine vorzeitige Kündigung ist in der Regel nicht möglich.

Unser Tipp: Sparbriefe eignen sich für Sie nur, wenn sich die Zinsen auf einem hohen Niveau befinden. Im aktuellen Zinstief fahren Sie dagegen mit kurzfristigen Anlagen besser. Kauf, Verwahrung und die Einlösung von Sparbriefen sind kostenfrei. Einige Anbieter bieten ähnliche Konditionen auch für Festgeld mit Laufzeiten von bis zu 10 Jahren an.

Höhere Flexibilität bieten Ihnen Stufenzinsprodukte. Sie beginnen mit einem relativ niedrigen Zinssatz im 1. Jahr und steigern die Zinsen Jahr für Jahr. Hier ist eine vorzeitige Kündigung normalerweise möglich, aber nicht empfehlenswert, da Sie somit auf die höheren Zinsen verzichten müssen.

Wie gut das Angebot Ihrer Bank ist, sehen Sie beim Vergleich mit den Konditionen eines Bundesschatzbriefes.

15. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.