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Fibonacci Daytrading – worauf man beim Intraday-Handel zu achten hat

Fibonacci ist unter Börsianern besonders wegen seiner Retracements bekannt. Das sind häufig auftretende Marken in einem Chart. Wenn der Kurs nach einer Trendbewegung wieder zurückkommt, werden diese Punkte oft getroffen. Dabei geht es insbesondere um das 32,8%-, 50%- und 61,8%-Retracement.

Richtige Punkte wählen

Wenn es in der Chartsoftware darum geht, die richtige Fibonacci-Linie zu ziehen, sollte man, um Fehler zu vermeiden, die Punkte für die Berechnung an Hoch und Tief identisch wählen. Das heißt, man darf nicht für das Hoch den Tagesschlusskurs nehmen und beim Tief das Intraday-Tief verwenden. Sonst entsteht automatisch eine Schieflage und die Retracements sind von vornherein falsch berechnet.

Darum gilt es, den jeweils höchsten Hochpunkt mit dem tiefsten Tiefpunkt einer Bewegung zu verbinden. Erst dann hat man die korrekten Daten für dieses Chart-Werkzeug. Verbinden sollte man immer die Extrempunkte – von Kerzendocht zu Kerzendocht. Dann ist man auf der sicheren Seite. Fibonacci Börse – erfolgreich handeln mit diesen Zahlen


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Fibonacci Daytrading, nicht Sekundentrading

Mit Fibonacci-Zahlen kann man gut Punkte für Ein- oder Ausstiege festlegen. Allerdings ist das Zeitfenster entscheidend. Wer zu sehr in den Tagesverlauf hineinzoomt, kann dadurch mehr verlieren als gewinnen.

Fibonacci Daytrading funktioniert, allerdings selten im Minutenchart. Man sollte dem Kurs ein bisschen mehr Luft zum Atmen geben. Dadurch werden auch ganz normal vorkommende Schwankungen herausgefiltert und man wird nicht das Opfer der Volatilität.

Übergeordnete Trends haben beim Fibonacci Daytrading Vorrang. Ein eventuell mögliches Fibonacci-Retracement im 5-Minuten-Chart sieht handelbar aus. Doch erfolgreich wird diese Art des Daytradings erst im größeren Zeitfenster. Gehen Sie deshalb nicht zu sehr ins Detail. Fibonacci Daytrading funktioniert besser, je mehr Informationen man hat und je größer die Zeiteinheit im Chart ist.

Retracements und Extensions

Neben den oben genannten Marken wird häufig noch das 23,6%-Retracement im Chart angezeigt. Auch dieser Punkt ist oft handelbar bzw. kann der Gegenbewegung einen Widerstand bieten. Als sogenannte Extensions gibt es dann 161,8%, 261,8% und 423,6%. Diese Marken kann man sich auch anzeigen lassen.

Diese hochprozentigen Extensions dienen der Zielberechnung. Die ursprüngliche Trendbewegung geht von 0% bis 100% und eine Gegenbewegung beispielsweise bis zum 32,8%-Retracement und dreht dort wieder. Dann kann man sich als Zielkurs die Marken 161,8% oder 261,8% projizieren lassen.

Gemeinsam stark

So gut Fibonacci Daytrading auch funktioniert, verwenden sollte man es nicht ausschließlich. Weitere Indikatoren wie RSI oder MACD sind immer hilfreich, um eine Handelsidee zu überprüfen.

Wenn ein oder mehrere Indikatoren bestätigen, dass ein Fibonacci-Retracement erreicht ist und eine Gegenbewegung sich ankündigt, kann man handeln. Nur weil eine Linie im Chart ist, neben der ein „32,8%“ steht, heißt das noch lange nicht, dass der Kurs unbedingt drehen muss.

Man sollte deshalb seine Fibonacci-Retracements immer mit anderen Indikatoren abgleichen. Ist ein Retracement erreicht und andere Indikatoren geben grünes Licht, so kann man aktiv werden.

18. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.