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Fibonacci-Folge: Charttechnik-Hilfe aus dem Mittelalter

„Bitte vergessen Sie bei all der positiven Entwicklung der letzten Wochen nicht, dass Kurse, die stark steigen, zwischendurch auch mal korrigieren müssen.

Vielmehr sollten Sie sich genau darüber freuen: Wenn Sie investiert sind, sind Kursrücksetzer ein Beleg für eine ‚gesunde‘ Aufwärtsbewegung.

Und wenn Sie noch nachträglich einsteigen wollen, dann bieten Ihnen solche Rücksetzer eine geradezu ideale Gelegenheit dazu.“

Das Eingangs-Zitat habe ich vor einigen Jahren im Zusammenhang mit einer Wachstumsaktie getroffen.

Es gilt aber grundsätzlich für alle Märkte, die sehr kräftig und dynamisch in die Höhe schnellen.

Doch wie können Sie wissen, wo Sie bei Rücksetzern dann noch nachträglich einsteigen können?

Dazu hält die traditionelle Charttechnik eine interessante Methodik bereit: die Fibonacci-Korrekturziele.

Fibonacci: Rechenmeister des Mittelalters

Die Methodik geht zurück auf den um 1170 geborenen italienischen Mathematiker Leonardo da Pisa, genannt Fibonacci. Dieser Rechenmeister gilt als der bedeutendste Mathematiker des Mittelalters.


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Leonardo da Pisa entdeckte unter anderem die nach ihm benannte Zahlenfolge, die als festes, wiederkehrendes Muster in allen nur denkbaren Bereichen unseres Lebens Eingang gefunden hat.

Harmonie der Proportionen

Die von Fibonacci entdeckte Zahlenfolge ergibt sich aus der Addition der beiden jeweils vorhergehenden Zahlen.

1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233, 377, 610 …

1+1=2, 1+2=3, 2+3=5, 3+5=8 usw.

Wenn Sie nun einzelne Glieder der Zahlenfolge durch die jeweils vorausgehende Zahl dividieren, erhalten Sie einen Wert, der sich der konstanten Relation von 1,618 annähert:

5/3= 1,666, 8/5=1,6000, 13/8=1,625, 21/13=1,615 … 144/89=1,618, 377/233=1,618 usw.

Auch umgekehrt gelangen Sie zu interessanten Ergebnissen:

Dividieren Sie eine Zahl durch ihren Nachfolger, so resultiert daraus ein Wert, der sich der konstanten Relation von 0,618 annähert, also dem Kehrwert:

5/8=0,625, 8/13=0,615, 21/34=0,617, … 89/144=0,618, 233/377=0,618 usw.

Damit verfügen Sie bereits über 2 der häufigsten Korrekturverhältnisse, im Englischen auch ‘Retracement’ genannt: 161,8% und 61,8%.

Doch aus der Fibonacci-Folge lassen sich noch weitere Verhältnisse ableiten. Beispielsweise ergibt die Division durch die übernächste Zahl die Relation 38,2%:

13/34=0,3823, 21/55=0,3818, 34/89=0,3820, 89/233=0,3819 usw.

Fibonacci-Korrekturziele

Die aus der Fibonacci-Zahlenfolge abgeleiteten und in der Charttechnik gebräuchlichsten Korrekturverhältnisse lauten: 23,6%, 38,2%, 50,0%, 61,8% und 76,4%.

Diese Proportionen werden vorrangig dazu genutzt, Korrekturziele zu bestimmen, die sich aus dem Abgleich mit naheliegenden Unterstützungs- oder Widerstands-Niveaus ergeben.

Wie Sie die Fibonacci-Methode anwenden und die Korrekturziele in einem Chart herleiten, demonstriere ich Ihnen in einem Chartanalyse-Trends-Beitrag anhand eines konkreten Beispiels aus dem DAX 30.

24. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.