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Entertainment als Gewinnchance – mit Filmfonds

Auf der Suche nach Möglichkeiten, Ihr Geld vor dem Zugriff des Fiskus zu schützen gibt es neue Wege. Sie sind als Anleger seit kurzem nicht mehr nur auf eine Beteiligung an Schiffen, Flugzeugen, Heizkraftwerken, Windkraftanlagen oder ähnlichen steuersparenden Anlagen angewiesen.

Jetzt können Sie sich mit ähnlicher Wirkung auch an den Chancen (und Risiken) einer Branche beteiligen, die bis vor kurzem nur einer kleinen Minderheit von Investoren offen stand und im Zeitalter des Fernsehens zu einem der wachstumsstärksten Bereiche der letzten Jahre geworden ist: der Filmbranche.

Filmfonds: Verschiedene Fondstypen und Risiko-Klassen

Sie können zwischen 3 verschiedenen Fondstypen und Chancen- bzw. Risiko-Klassen wählen:

  • Beim „normalen“ Filmfonds gehen Sie eine unternehmerische Beteiligung ein, deren Erfolg von den Einspielergebnissen der Filme und den Verwertungsrechten der Fernsehproduktionen abhängt, aber deshalb auch nur schwer kalkulierbar ist.
  • Bei leasingähnlichen Konstruktionen haben Sie demgegenüber etwas geringere Chancen, sind aber auch einem weniger großen Risiko ausgesetzt.

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  • Reine Leasingfonds bieten Ihnen dagegen keine echten Filmbeteiligungen, sondern sind ein reines Finanzierungsgeschäft. Was dabei finanziert wird, ist letztlich zweitrangig – Sie erhalten feste Leasingraten, so dass die Renditen hierbei wenigstens prognostiziert werden können.

Ihre Checkliste für Filmfonds

Bevor Sie sich an Filmfonds beteiligen, sollten Sie sich über einige Faktoren klar werden. Dazu lohnt es sich, diese Liste durchzugehen – die Fragen sollten Sie mit „Ja“ beantworten können.

 

  • Sind Sie bereit, bei bestimmten Fondskonstruktionen auch den Verlust Ihres Kapitals hinzunehmen?
  • Haben Sie bedacht, dass die Filmbranche nicht so leicht wie andere Industriezweige eingeschätzt werden kann?
  • Befinden Sie sich in einer Steuerprogression von mindestens 40 bis 50%?
  • Sind Sie bereit, wegen der Unbestimmtheit über die zu produzierenden Filme in eine Art Black Box zu investieren, wobei Sie nie genau sagen können, wie erfolgreich Ihr Geld eigentlich investiert wird?
  • Sind Sie sich der Tatsache bewusst, dass es sich bei einer solchen Beteiligung um eine vergleichsweise intransparente Kapitalanlage handelt, bei der die Konstruktionen überwiegend sehr kompliziert und zuverlässige Prognosen nur in Ausnahmefällen möglich sind?
  • Haben Sie die steuerlichen Rest-Risiken gründlich bedacht? Nach den bisherigen Plänen der Regierung soll zwar nur die Verrechnung von Verlusten aus passiver Tätigkeit wie beispielsweise die Vermietung und Verpachtung mit Ihrem übrigen Einkommen beschränkt werden. Es ist aber durchaus möglich, dass später auch für andere steuerbegünstigte Kapitalanlagen solche Einschränkungen eingeführt werden. Vor allem dann, wenn im Ausland produziert wird, sollten Sie sich schon jetzt auf Beschränkungen einstellen.
  • Haben Sie die teilweise hohen Konzeptionskosten berücksichtigt? Wenn von 105.000 €  nur 80.000 €  tatsächlich für Filmproduktionen ausgegeben werden, sind Ihre Chancen von vornherein entsprechend gemindert. Das lässt sich zwar durch besonders erfolgreiche Produktionen schnell wieder aufholen. Voraussetzung ist dann aber, dass Sie an diesen Mehrerträgen weitgehend beteiligt sind.

Filmfonds können sich lohnen. Vor einer Investition sollten Sie sich allerdings auch über gewissen Risiken im Klaren sein und diese im Zweifel in Kauf nehmen können.

4. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.