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Finanzielle Vorsorge für Kinder: Fondssparpläne als ideales Instrument

Sie möchten für Ihr Kind oder Enkelkind finanziell vorsorgen? Beispielsweise für das erste eigene Auto, den Führerschein oder die erste Wohnungseinrichtung? Eine gute Idee.

Idealerweise legen Sie dazu jeden Monat etwas Geld beiseite. Mit der richtigen Anlage und eines möglichst langen Ansparzeitraums (am besten beginnen Sie gleich bei der Geburt des Kindes) wird dank des Zinseszinseffekts daraus eine stattliche Summe.

Verzichten Sie auf Ausbildungsversicherungen

Immer mehr Eltern und Großeltern treffen finanzielle Vorsorge für Ihren Nachwuchs. Von diesem Kuchen will auch die Versicherungswirtschaft ein Stück abhaben und bietet sogenannte Ausbildungsversicherungen und Kinderpolicen an. Sie sind allerdings aufgrund der hohen Gebührenbelastung nicht empfehlenswert.

Diese Produkte ähneln Kapitallebensversicherungen, mit dem Unterschied, dass am Ende der vereinbarten Laufzeit das angesparte Kapital nicht an den Beitragszahler, sondern an das begünstigte Kind ausbezahlt wird. Sie werden meist über einen Zeitraum von 12 bis 18 Jahren abgeschlossen.

Wie Kapitallebensversicherungen sind auch Ausbildungsversicherungen für den langfristigen Vermögensaufbau denkbar ungeeignet. Aufgrund der hohen Gebührenbelastung springt – wenn überhaupt – nur eine mickrige Rendite für Ihren Nachwuchs heraus.

Außerdem mangelt es an Flexibilität: So zahlen Sie für eine vorzeitige Vertragsauflösung ist außerdem mit hohen Stornokosten verbunden. Daher mein Tipp: Halten Sie sich an den bewährten Grundsatz, Geldanlage und Versicherung zu trennen.

Eine reine Risikolebensversicherung als Absicherung für den Todesfall der Eltern erhalten Sie schon für einen relativ geringen Beitrag. Für das eingesparte Geld gibt es deutlich renditestärkere Alternativen.

Die bessere Alternative: Fonds- und ETF-Sparpläne

Wesentlich besser für den langfristigen Vermögensaufbau eignen sich für Sie Sparpläne auf Fonds oder ETFs (börsengehandelte Indexfonds).

Damit profitieren Sie von den hohen Renditechancen des Aktienmarktes. Und das zahlt sich auf lange Sicht aus. Sie erzielen eine höhere Endsumme und sind zudem erheblich flexibler.

Gleichzeitig reduzieren Sie das Risiko von Kursverlusten durch die breite zeitliche Streuung der Anlagen erheblich. Das regelmäßige Ansparen gleich hoher Beträge über einen langen Zeitraum gleicht die Schwankungen des Aktienmarktes weitgehend aus.

Ein weiterer Vorteil: Bei niedrigeren Kursen kaufen Sie mehr Anteile des betreffenden Fonds oder Zertifikats, bei höheren Kursen entsprechend weniger Anteile. Somit erzielen Sie bei Sparplänen insgesamt einen niedrigeren Durchschnittpreis. Dies wird als „Cost-Average-Effekt“ (übersetzt „Durchschnittskosten-Effekt“) bezeichnet.

Bei langen Anlagezeiträumen reichen bereits kleine regelmäßige Sparbeträge aus, um ein stattliches Vermögen aufbauen. Es empfiehlt sich, die monatliche (oder auch vierteljährliche) Anlagesumme auf mehrere Fonds zu verteilen. Die zusätzliche Streuung bietet Ihnen dann noch mehr Sicherheit.

Ein weiterer Vorteil von Fondssparplänen gegenüber Versicherungsprodukten: Sie sind flexibel: Sie können jederzeit die Sparrate ändern oder aussetzen. Und wenn es unbedingt sein muss, können Sie sich das Geld auch jederzeit ohne überzogene Strafgebühren auszahlen lassen.

31. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.