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Finanzkompetenz von Jugendlichen stärken – so geht’s

In einem vorherigen Artikel habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Kindern frühzeitig den richtigen Umgang mit Geld näherbringen können.

In diesem Beitrag geht es darum, wie Sie die Finanzkompetenz von Jugendlichen stärken können.

Finanzielles Grundwissen aufbauen

Wer über grundlegende wirtschaftliche und finanzielle Zusammenhänge Bescheid weiß, wird im Leben weniger Reinfälle auf finanziellem Gebiet erleben.

Die Schule bereitet Jugendliche in diesem Bereich leider nur unzureichend auf das spätere Leben vor.

Hier sind Sie als Eltern gefragt, fundamentales Wissen zu vermitteln und idealerweise Interesse bei ihren Kindern zu wecken, sich selbst mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Zu den elementaren Dingen zählen beispielsweise:

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  • Unterschied zwischen Brutto- und Nettoeinkommen
  • Miete und Nebenkosten
  • Einkommensteuer und Mehrwertsteuer

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Taschengeld: Das ewige Diskussionsthema

Bei der Taschengeld-Frage kommt es zwangsläufig zu Diskussionen. Gerne verweisen Kinder und Jugendliche dabei auf Gleichaltrige, die mehr bekommen.

Allerdings handelt es sich dabei in der Regel um das Maximum im Freundeskreis, was nicht als Referenz dienen sollte.

In der folgenden Tabelle finden Sie die Empfehlungen des Jugendamtes, die eine grobe Orientierung bieten:

Taschengeld

Natürlich kann und sollte das Taschengeld an das Einkommens-Niveau der Familie angepasst werden.

Vermeiden Sie es aber, die Empfehlung zu stark zu überschreiten! Geld ist eine begrenzte Ressource. Dies sollten auch Kinder und Jugendliche niemals vergessen.

Wer mehr Geld braucht, kann sich selbst etwas dazuverdienen. Das fördert nebenbei die Wertschätzung des Geldes.

Falsch wäre es hingegen, dem Kind einfach mehr Geld zu geben, wenn es das Taschengeld zu früh aufgebraucht hat.

Wichtig ist ebenfalls: Taschengeld sollte eine planbare Größe für das Kind sein und zur freien Verfügung stehen.

Vermeiden Sie es daher, Taschengeld-Kürzungen als Bestrafung für Fehlverhalten oder schlechte schulische Leistungen einzusetzen!

Sinnvoll: Das erste eigene Girokonto ab 14

Ab 14 Jahren bieten Banken Girokonten für Jugendliche an – eine gute Sache, denn so werden sie zum einen an den Umgang mit virtuellem Geld gewöhnt.

Zum anderen können Sie per Online-Kontoführung und/oder anhand von Kontoauszügen auch leicht nachvollziehen, wann und wie viel Geld vom Konto abgehoben wurde.

Kostenfallen Handy & Co.

Handys und Smartphones sind aus dem Leben von Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Oftmals stellen sie sogar den Mittelpunkt der Kommunikation im Freundeskreis dar und werden entsprechend häufig genutzt.

Wer keine Flatrate besitzt, kann schnell den Überblick über die Kosten verlieren. Wichtig ist es daher, dass Sie Ihren Kindern solche Kostenfallen klar machen und ggf. auch Nutzungslimits miteinander vereinbaren.

Tipp: Sollte Ihr nicht-volljähriges Kind einmal in eine Kostenfalle getappt sein, gibt es oftmals einen juristischen Ausweg.

In vielen Fällen sind Verträge von Minderjährigen nämlich nur mit Zustimmung der Eltern wirksam.

Informieren Sie sich im Zweifelsfall bei den Verbraucherzentralen oder bei höheren Summen auch bei einem Anwalt.

5. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.