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Finanztipp: Günstige Konditionen von Bauspardarlehen nutzen

Inzwischen werben Bausparkassen sogar schon mit ihrem angestaubten Image. Denn Bausparverträge gehören zweifellos zum Inbegriff der Kleinbürgerlichkeit und angestaubt sind sie allemal. Kein Wunder, in England wurde vor fast 240 Jahren die erste Bausparkasse gegründet.

Und Bausparen kommt dem Sicherheitsbedürfnis vieler Sparer entgegen. Sinnvoll sind ist diese Finanzierungsform allerdings auch heute noch. Denn ihre Effizienz ist unbestritten.

Zumindest für diejenigen, die in irgendwann in der Zukunft bauen oder Immobilien kaufen wollen. Denn sie können mit einem Bausparvertrag über einen langen Zeitraum verlässlich kalkulieren. Auch für langfristig geplante Reparaturen, Modernisierungen oder Instandsetzungen kann der Vertrag eingesetzt werden.

Die Funktionsweise eines Bausparvertrags

Normalerweise besteht der Ablauf eines Bausparvertrags aus einer Ansparphase. Danach kann ein Darlehen in Anspruch genommen werden, woraufhin dieses wieder zurückgezahlt wird.


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Zunächst wird bis zum Erreichen eines vorab bestimmten Mindestsparguthabens eingezahlt. Hierbei offenbart sich bereits der erste Vorteil eines Bausparvertrags: In der Ansparphase können Zuschüsse wie Arbeitnehmersparzulage oder die so genannte Wohnungsbauprämie bezogen werden.

Wenn sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind, wird das anfangs vertraglich festgelegte Darlehen gewährt. Allerdings kann dieses ausschließlich für bauliche Maßnahmen eingesetzt werden.

Bei der Tilgung des Darlehens profitiert der Bausparer von den relativ attraktiven Zinsen. Weiterer Pluspunkt: Das Darlehen kann jederzeit teilweise oder vollständig zurückgezahlt werden. Und das ohne die sonst üblichen Vorfälligkeitsentschädigungen.

Was macht Bausparen darüber hinaus noch attraktiv?

Die Attraktivität des Bausparens rührt in erster Linie auf der damit verbundenen Kontinuität. Die Bausparkasse garantiert nämlich einen bestimmten Zinssatz. Schon bei Vertragsabschluss wird die Höhe der späteren Darlehenszinsen festgelegt. Und das ist unabhängig von der allgemeinen Entwicklung der Hypothekenzinsen.

Abhängig von der Interessenlage ihrer Kunden bieten die Bausparkassen unterschiedliche Bauspartarife an. Aktuell liegen die Guthabenzinsen dabei zwischen 1 und 2,5 %. Kunden zahlen für das Bauspardarlehen zurzeit Darlehenszinsen zwischen 3,5 und 4,5 %.

Dabei müssen die Kunden das Darlehen nicht in Anspruch nehmen. Denn wer einen Kredit zu günstigeren Konditionen findet, kann sich den angesparten Betrag auch einfach auszahlen lassen.

Sollte ein Bausparvertrag noch nicht zuteilungsreif sein, gibt es Möglichkeiten der Vor- oder Zwischenfinanzierung. In solchen Fällen kann ein Bauspardarlehen in Höhe der Bausparsumme als Zwischenkredit oder Sofortdarlehen gewährt werden.

Bausparvertrag: Vorteile überwiegen

Bausparer müssen bei Bausparverträgen auch Nachteile wie recht hohe Kosten (Abschluss-, Kontoführungs- und Darlehensgebühren, Schätzkosten vor Herausgabe des Bauspardarlehens, Gebühren für Kundenzeitschriften) sowie relativ niedrige Guthabenzinsen in der Ansparphase in Kauf nehmen.

Dennoch eignen sie sich auch heute noch besonders für Häuslebauer und Immobilienkäufer mit einem langen Planungshorizont. Die Verlässlichkeit im Hinblick auf die vereinbarten Guthaben- und Kreditzinsen sticht hierbei in den Vordergrund.

22. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.