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Fixkosten: Beispiele helfen bei der Analyse

Fixkosten sind Kosten, die für Unternehmen in konstanter Höhe anfallen, also fix sind.

Sie dienen der Aufrechterhaltung der Unternehmenstätigkeit.

Fixkosten fallen unabhängig davon an, welche Menge von einem Produkt hergestellt wird.

Die Kalkulation und Aufstellung der Fixkosten sind für jedes Unternehmen wichtig.

Fixkosten: Erklärung auf einen Blick

Fixkosten sind Kosten, die fest und kaum beeinflussbar sind.

Zu den Fixkosten eines Unternehmens zählen zum Beispiel die Personalkosten, feste Gehälter, Abschreibungen, Mieten, Zinsen und Versicherungen.

Damit sind Fixkosten vor allem Verwaltungskosten und sonstige Querschnittskosten.

Je höher die Fixkosten sind, desto weniger flexibel ist ein Unternehmen bei einem Rückgang des Geschäftsvolumens bzw. des Umsatzes. Das liegt daran, dass sich Fixkosten nur sehr langsam abbauen lassen.

Dennoch sind Fixkosten nicht für immer fest: Sie können langfristig abgebaut werden.

Außerdem gibt es mehrere Arten von Fixkosten, so zum Beispiel auch die sogenannten sprungfixen Kosten.

Sprungfixe Kosten bleiben zunächst konstant und steigen beim Überschreiten einer bestimmten Beschäftigungsmenge sprunghaft an.

Die üblichen Fixkosten fallen unabhängig von der produzierten Stückmenge eines Produkts an und stehen dadurch in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit der Dienstleistung.

Einfach ausgedrückt: Bei Fixkosten handelt es sich um die Kosten, die auch anfallen, wenn nichts produziert oder verkauft wird.

Das Gegenteil der Fixkosten sind die variablen Kosten. Anhand einer Kostenauflösung wird der Anteil an variablen und fixen Kosten berechnet.

Höhe und Zusammensetzung der Fixkosten hängen von der jeweiligen Branche ab, in der ein Unternehmen wirtschaftet.

In Dienstleistungsunternehmen wie zum Beispiel einer Unternehmensberatung bilden die Fixkosten den größten Teil der Gesamtkosten, da keine Ware produziert wird und somit keine Materialkosten anfallen.

In Produktionsunternehmen hingegen nehmen die Fixkosten einen eher geringen Teil ein.

Die Fixkosten sind also immer abhängig von der Leistung eines Unternehmens.

Fixkosten: Beispiele zum Verständnis

Die Fixkosten sind am Beispiel eines Restaurants am einfachsten zu erläutern:

Wenn 80 von 100 Sitzplätzen in einem Restaurant mit Gästen besetzt sind, dann liegt die Auslastung bei 80%.

Mit der Auslastung des Restaurants ändern sich die variablen Kosten wie zum Beispiel Materialkosten, Fertigungslöhne oder der Einkauf von Lebensmitteln.

Die Fixkosten stehen allerdings in keinem Zusammenhang mit der Dienstleistung.

Fixkosten im Restaurant sind beispielsweise Raumkosten, d.h. die Miete oder Pacht, die Gebäude- und Haftpflichtversicherung und die Löhne der Festangestellten.

Diese Kosten fallen auch dann an, wenn keine Gäste das Restaurant besuchen und nichts produziert oder verkauft wird.

Auch in Privathaushalten fallen Fixkosten an. So zum Beispiel die Bezahlung der Miete, der Rundfunkgebühren oder der Internet- und Telefonflatrate.

Die Kosten muss man unabhängig davon, wie viel Zeit man in der Wohnung oder im Internet verbringt, zahlen.

Für Privatpersonen und Unternehmer ist es wichtig, sich die eigenen Fixkosten sehr genau vor Augen zu halten, um den Überblick über die Finanzen nicht zu verlieren.

Die Höhe der Fixkosten sagt oft auch sehr viel über die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens aus. Sie sollten vor einer Unternehmensgründung daher sehr genau durchdacht und kalkuliert werden.

31. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.