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Flüchtlings-Krise: „Sie kommen aus guten Gründen!“

Auch wenn in den Krisen-Regionen, in denen Krieg herrscht, Frieden einkehrt, werden die Flüchtlings-Ströme anhalten.

Denn die Kriegs-Schäden sind immens – für Mensch und Umwelt.

Die Langzeit-Folgen sind so extrem, dass oftmals ein Leben in diesen Regionen nicht mehr möglich ist, und wenn doch, dann nur sehr eingeschränkt.

Wir haben Ihnen bereits aufgezeigt, wie diese Kriegs-Schäden sich auf die Umwelt und damit auch auf die Menschen in Afghanistan ausgewirkt haben.

Als 2. Beispiel wollen wir uns hier in diesem Beitrag nun den Irak ansehen:

Irak: Krieg und Umwelt-Zerstörung

Zwischen 1980 und 2003 brachen im Land zwischen Euphrat und Tigris gleich 3 Kriege aus:

– von 1980 bis 1988 der Krieg zwischen dem Irak und dem Iran

– 1990/91 der 1. Golfkrieg zwischen dem Irak und einer Militär-Koalition unter der Führung der USA


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– 2003 der 2. Golfkrieg, ebenfalls zwischen dem Irak und einer US-geführten Militär-Koalition.

Diese Kriege hinterließen neben hunderttausenden Toten noch ein weiteres verheerendes Erbe:

Die Öl-Katastrophe

Sicher sind Ihnen noch die brennenden Öl-Quellen im Gedächtnis –  mit dramatischen Folgen für die Umwelt:

Giftige Schadstoffe wie Schwefeldioxide, Rußpartikel oder Dioxine stiegen als schwarze Rauchwolken in den Himmel und vergifteten die Luft.

Erinnern sollte man sich in diesem Zusammenhang auch an die Verbrennung von Öl durch die irakischen Soldaten in den Gräben, um die amerikanischen Angreifer zu verwirren – Varianten eines Umweltkrieges.

Erst Satelliten-Bilder machten das ganze Ausmaß der Umwelt-Tragödie wirklich sichtbar. Sehen Sie: In Kuweit stieg im letzten Golfkrieg die Sterblichkeits-Rate um 10%! Experten sprechen dahingehend von Langzeit-Opfern.

Krankheiten und Radioaktivität

Selbst die Frühjahrs-Blüte blieb aus. Die Wasser-Versorgung und/oder die Abwasser-Systeme wurden zerstört. Auch das führte unweigerlich zu Erkrankungen; insbesondere bei Kindern.

Nicht zu vergessen sind auch die Auswirkungen von abgereicherter Uran-Munition:

Allein während des 3-wöchigen Einsatzes im Irak-Krieg 2003 wurden von den Alliierten zwischen 1.000 und 2.000 t Uran-Munition eingesetzt.

Uran-Munition und ihre verheerenden Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

Uran-Geschosse besitzen nicht nur einen zerstörenden Effekt als panzerbrechende Munition.

Vor allen Dingen haben sie wegen ihrer Radioaktivität und chemischen Giftigkeit eine immens schädliche Wirkung auf den menschlichen Organismus.

In erster Linie ist dabei die toxische Wirkung auf die Nieren gemeint. Zudem kann dies das Erbgut schädigen und Krebs auslösen.

Was Sie vielleicht nicht wissen: Die größte Gefahr geht von den Uran- oder uranoxidhaltigen Stäuben aus, die über die Atemwege, Trinkwasser oder Nahrung aufgenommen werden.

Die giftigen Partikel können sich bis zu 8 Jahre lang in den Lungen einlagern.

Wasser-Verseuchung und Minen

Vergessen Sie auch nicht die in den Boden geschossenen Projektile, die innerhalb von 5 bis 10 Jahren vollständig korrodieren können!

So kann das Uran in Sickerwasser gelangen, im Grundwasser freigesetzt und von Pflanzen aufgenommen werden; eine Katastrophe für Wasser, Landwirtschaft und Nahrung – und damit für die Menschen.

Hinzu kommen noch circa 10.000 bis 40.000 herumliegende Blindgänger-Minen. Diese Antipersonen-Minen bleiben bis zu 40 Jahre lang wirksam. Noch lange nach dem Krieg fordern sie viele Opfer: Erwachsene und Kinder.

9. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.