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Fördermöglichkeiten für energetische Sanierung, Modernisierung und altersgerechtes Umbauen

Die Klimakonferenz ist in vollem Gange, und nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel ist angereist, sondern auch 130 weitere Staats- und Regierungschefs. Das Ziel ist hoch gesteckt: Die Länder sollen dazu gebracht werden, künftig weitaus mehr CO2-Emmissionen einzusparen als bisher.

Ob das gelingt, ist zwar fraglich, aber für Vermieter, Eigenheimbesitzer oder Immobilien-Investoren ergeben sich handfeste Vorteile aus verbindlichen CO2-Einsparzielen: Denn sie bekommen womöglich Geld vom Staat, wenn sie es in ihre Immobilien stecken.

Schon jetzt laufen einige Förderprogramme zur energetischen Sanierung. Ob Vermieter nun bei ihrem Objekt die Außendämmung verstärken, eine neue, energiesparende Heizung einbauen oder Solarmodule aufs Dach setzen – günstig finanzieren können Vermieter solche Maßnahmen über die KfW, die bundeseigene Förderbank.

Und nicht nur das. Auch die Bundesländer haben sich teilweise dem Ziel der Klimarettung verschrieben und fördern gezielt die energetische Sanierung. Fragt sich nur, wo Vermieter von all den Programmen erfahren können, die möglicherweise interessant sind.

Die Förderdatenbank im Internet nutzen

Eine einfache Recherche im Internet bringt in dieser Hinsicht schon viel. Bevor Vermieter also mit ihrer Bank über die Finanzierung reden, sollten sie sich zunächst an den Rechner setzen. Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kann einem in dieser Hinsicht nämlich deutlich weiterbringen als die oft lückigen Angaben der Berater aus der Kreditabteilung der Bank.


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So kann man vorgehen

  • www.foerderdatenbank.de in die Adresszeile des Browsers eingeben.
  • In der Rubrik „Schnellsuche“ ein Häkchen bei den möglichen Fördergebern „Bund“, „Land“ und „EU“ setzen.
  • Als Fördergebiet das Bundesland auswählen, in dem das Objekt liegt.
  • Unter „Förderberechtigte“ „Privatperson“ auswählen, sofern man nicht etwa als gewerblicher Vermieter agiert.
  • Bei „Förderbereich“ führt man am besten zwei Suchläufe durch: Zum einen mit der Eingabe „Wohnungsbau & Modernisierung“, zum anderen mit der Eingabe „Energieeffizienz & Erneuerbare Energien“
  • Das Feld „Förderart“ lässt man am besten unausgefüllt. Dann wirft die Datenbank nicht nur die Kredite oder nur die Zuschüsse aus, sondern beides. Zudem erfährt man auch beispielsweise von möglichen Bürgschaften, oder von kostenfreien, fachlich guten Beratungs- und Planungsangeboten der öffentlichen Hand.

Datenbank identifiziert auch landeseigene Förderprogramme

Das Schöne an dieser Datenbank ist, dass Vermieter hier nicht nur erfahren können, ob es für das jeweilige Bau- bzw. Sanierungsprojekt Bundesmittel gibt. Auch die Landesmittel sind aufgeführt, denn auch die Länder haben eigene Förderbanken, über die entsprechende Mittel verteilt werden. Das macht es Vermietern leichter, Förderprogramme zu finden, die vielleicht nur speziell für das eigene Bundesland aufgelegt wurden.

Vermieter erfahren zusätzlich, welche Voraussetzungen für die Gewährung der Mittel gelten und wo man diese beantragen kann. Auch wenn das etwas Zeit in Anspruch nehmen mag, sollte man diese Chance nutzen. Denn die zwei, drei Stunden, die man vielleicht für die Suche nach dem passenden Förderprogramm aufwenden muss, machen sich auf jeden Fall bezahlt.

28. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.