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Fonds-Auswahl: Die 3 wichtigsten Kriterien auf einen Blick

Bei der Auswahl des zu Ihren Bedürfnissen passenden Fonds sind einige Aspekte zu beachten. Hier die drei wichtigsten:

1. Performance in der Vergangenheit

Die gute Vergangenheitsperformance ist zwar kein Erfolgsgarant für die Zukunft, aber ein wichtiger Indikator.

Bei Fonds, die in der Vergangenheit regelmäßig den Vergleichsindex schlagen konnten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihnen dies auch in Zukunft gelingt.

2. Kontinuität über mehrere Anlagezeiträume

Das zweite wichtige Kriterium ist die Kontinuität des Fonds. Bevorzugen Sie bei Fonds, die schon länger am Markt sind, diejenigen mit einer möglichst gleichmäßigen Rendite über einen langen Zeitraum hinweg.

Ein herausragendes Jahr kann sich im Nachhinein als Zufallstreffer erweisen. Ein Umstand, den Sie der langfristigen Fondsperformance nicht auf den ersten Blick ansehen.

Daher lohnt der genaue Blick auf die Performance der einzelnen Jahre bzw. auf einen Vergleichschart mit dem Vergleichsindex.

3. Fondsmanagement und Anlagestrategie

Schauen Sie bei relativ neuen Fonds oder einem Wechsel des Fondsmanagements auch auf das Management und die Anlagestrategie.

Wichtige Punkte:

  • Welche Erfolge hat der neue Fondsmanager bei anderen Fonds bisher vorzuweisen?
  • Hat sich durch einen Wechsel im Fondsmanagement vielleicht die Strategie geändert?
  • Passt die Strategie (noch) zu Ihrer eigenen Anlagestrategie?

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen lohnt sich für Sie!

Jedes Jahr schicken die Fondsgesellschaften mehrere 100 neue Fonds ins Rennen um die Gunst der Anleger.

Für die Gesellschaften eine lohnende Einnahmequelle. Ein bedeutender Teil ihres Neugeschäfts stammt aus den Einnahmen von jungen Fonds.

Für Sie als Anleger heißt es: Aufgepasst! Denn „neu“ bedeutet längst nicht immer auch „gut“. Auch bei den jungen Fonds läuft der Großteil den Vergleichsindizes hinterher.

Natürlich befinden sich unter den Neulingen auch einige wahre Anlageperlen. Allerdings gleicht die Suche nach diesen Fonds der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen.

Denn junge Fonds tauchen in den Fonds-Bestenlisten oftmals nicht auf. Außerdem existieren noch keine Fonds-Bewertungen von Rating-Agenturen.

Das Redaktionsteam des „Geldanlage-Beraters“ hat den Markt für junge Fonds für Sie erneut unter die Lupe genommen und die Besten für Sie herausgefiltert.

Bei welchen Fonds sich der frühzeitige Einstieg lohnt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Checkliste: So legen Sie erfolgreich in Fonds an

  • Schauen Sie bei der Auswahl von Fonds in erster Linie auf die langfristige Performance – dies spricht für die gute Arbeit des Fondsmanagers. Prüfen Sie außerdem die Kontinuität der Ergebnisse. Bei einigen Fonds resultiert die langfristige Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt lediglich aus 1 bis 2 starken Jahren.
  • Bei relativ neuen Fonds ist eine kritische Prüfung besonders wichtig. Je nach Alter ist die Aussagekraft der bisherigen Performance beschränkt. Achten Sie in diesem Fall neben der Performance auf die Qualität des Fondsmanagements (bisher gemanagte Fonds) und die Investmentstrategie. Junge Fonds sollten Sie außerdem häufiger überprüfen als Fonds, die seit Jahrzehnten starke Resultate liefern.
  • Nutzen Sie die Möglichkeiten zur Vermeidung der Ausgabeaufschläge (Kauf über die Börse (hier fallen statt Ausgabeaufschlag die üblichen Bankspesen an), Fondsdiscounter (zumeist 100% Rabatt) oder Direktbanken (zumeist 50% Rabatt)) aus. Dies wird Ihre Rendite deutlich steigern.
  • Streuen Sie Ihre Fonds nach Anlageklassen (Aktien-, Renten- und Rohstofffonds), um das Risiko für Ihr Depot zu senken. Eine zusätzliche Risikostreuung erreichen Sie, wenn Sie Ihre Fonds auf verschiedene Anlageregionen verteilen oder hauptsächlich in weltweit anlegende Fonds investieren.
  • Denken Sie an das Währungsrisiko bei Fonds, die nicht in Euro notieren. Die Performanceangaben beziehen sich in der Regel auf die Fondswährung und können von Ihrer Performance (in Euro) deutlich abweichen.

27. Mai 2011
von
david_gerginov_
Seit seiner Jugend beschäftigt sich David Gerginov mit dem Kapitalmarkt und den Zusammenhängen von Politik und Wirtschaft. Sein wichtigstes Anliegen ist dabei das Aufzeigen von Zusammenhängen und die möglichst einfache Darstellung von komplexen Sachverhalten.

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