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Fonds-Entnahmeplan und Bank-Auszahlplan im Vergleich

Die Funktionsweise von einem Auszahlplan bei der Bank ist gegenüber einem Fonds-Entnahmeplan recht simpel. Wir stellen Sie Ihnen in diesem Artikel vor.

Sie legen Ihr Kapital bei einer Bank an und vereinbaren mit dieser einen festen monatlichen Auszahlbetrag.

Kapitalerhalt oder –verzehr: Auch bei Bank-Auszahlplänen

Auf diesen Betrag erhalten Sie eine feste Verzinsung, die Sie im Vorfeld mit Ihrer Bank festlegen. Gerade bei diesem Punkt ist absolute Aufmerksamkeit gefragt. Denn: Die festgelegten Konditionen gelten. Sie können nicht einfach kündigen und einen neuen Auszahlplan zu besseren Bedingungen aufnehmen.


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Wie es auch bei einem Entnahmeplan üblich ist, haben Sie beim Auszahlplan bei der Bank die Wahl zwischen Kapitalerhalt und –verzehr. Ob die Auszahlbeträge lediglich aus Zinsen gespeist werden können, hängt natürlich von deren Höhe, der Höhe der Anlagesumme und auch der monatlichen Beträge ab.

Auszahlplan: Sicher kalkulierbar, aber nicht flexibel

Der größte Vorteil beim Auszahlplan bei der Bank liegt für Sie darin, dass Sie Ihr Erspartes als Zusatzrente sicher kalkulieren können. Sie arbeiten mit festen Zinsen und einer festgelegten Laufzeit. Es kann also nicht zu Überraschungen kommen.

Der größte Nachteil: Die mangelende Flexibilität. Bei der Höhe der monatlichen Zahlungen haben Sie nur einen kleinen Spielraum. Außerdem können Sie nicht innerhalb der Laufzeit aussteigen. Eine vorzeitige Kündigung ist bei einem Auszahlplan bei der Bank nicht vorgesehen.

Wichtig: Wählen Sie bei einem Bank-Auszahlplan die Variante „Kapitalverzehr“, bedenken Sie unbedingt, dass Ihr Kapital unter Umständen nicht bis zu Ihrem Lebensende ausreichen könnte.

Flexible Auszahlungsbeträge beim Fonds-Entnahmeplan

Von mangelnder Flexibilität kann bei Entnahmeplänen nicht die Rede sein. Hier können Sie die Höhe der Entnahmen relativ flexibel anpassen, anhalten oder auch einmal größere Summen entnehmen. Sie können also die Auszahlbeträge Ihrem Bedarf anpassen. Auch das vorzeitige Beenden des Entnahmeplans ist möglich, wenn Sie sich auf einmal die gesamte Summe auszahlen lassen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, in welche Fonds Ihr Geld investiert wird. Grundsätzlich können Sie aber auch auf Portfolios der Anbieter zurückgreifen. Auch das Umschichten ist jederzeit möglich. Allerdings gilt hier: Achtung bei den Kosten.

Der größte Nachteil: Eine Garantie, dass Sie mit dem Fonds-Entnahmeplan eine verlässliche Zusatzrente erhalten, gibt es nicht. Auf der einen Seite sind hohe Renditen eine enorme Chance bei Entnahmeplänen. Auf der andere Seite können Ihnen unvorhergesehene Kurseinbrüche im wahrsten Sinne des Wortes das Leben vermiesen.

Das Kapital könnte deutlich schneller verzehrt werden, als geplant. Deshalb empfiehlt es sich, den Fonds-Entnahmeplan nur zu wählen, wenn Sie bereits über eine ausreichende Grundsicherung verfügen.

14. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.