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Fonds im Depot einlagern: Was kostet das?

Privatanleger können Ihre einmal erworbenen Fondsanteile nicht so einfach in einem Schließfach oder zu Hause „unter dem Kopfkissen“ aufbewahren. Das wäre umständlich, unsicher und auch noch mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Also sollte sich jeder Investor nach einer geeigneten Möglichkeit umschauen, seine Fondsanteile aufbewahren zu lassen.

Natürlich ist das ebenfalls mit Kosten verbunden. Diese können abhängig von der Einlagerungsstätte sehr unterschiedlich ausfallen. Zwischen den Depotkosten bei Fondsgesellschaften, Internet-Depotbanken, Direktbanken und herkömmlichen Geschäftsbanken gibt es erhebliche Unterschiede, die pro Jahr einige 100 € ausmachen können.

Wo können Privatanleger ihre Fondsanteile aufbewahren lassen?

Privatanleger haben eine Reihe von Möglichkeiten, ihre Fondsanteile einzulagern. Wer solche Wertpapiere direkt bei einer Fondsgesellschaft kauft, kann diese auch dort aufbewahren lassen. Das ist häufig die günstige Variante, da viele Fondsgesellschaften keinerlei Gebühren für diesen Service erheben.

Allerdings können Anleger im Depot der Fondsgesellschaft meist nur deren eigene Anteile verwahren lassen. Fonds anderer Kapitalgesellschaften werden meist nicht akzeptiert.


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Ein Fondsdepot bei einer Geschäftsbank ist in vielen Fällen relativ teuer. In der Regel kostet ein Wertpapierdepot bei einer Geschäfts- oder Filialbank zwischen 35 und 50 € im Jahr. Vorsicht: Manche Anbieter kalkulieren ihre Depotgebühren prozentual an der Anlagesumme.

In einem solchen Fall steigen die Depotkosten bei einem größer werdenden Portfolio immer weiter. Dann kann es vorkommen, dass Anleger bei einem Vermögen von 100.000 € zwischen 100 und 200 € für die Depotverwahrung zahlen.

Da auch die weiteren Kosten bei den Geschäftsbanken wie Ausgabeaufschlag und Transaktionskosten recht hoch sind, ist der Kauf von Fonds bei einem derartigen Geldinstitut nur für denjenigen interessant, der besonderen Wert auf persönliche Beratung legt.

Depotgebühren von Fonds: Die günstigsten Varianten der Aufbewahrung

Direktbanken wie zum Beispiel die DABbank, Consorsbank oder INGDiba verlangen für die Einlagerung von Investmentfonds meist keinerlei Gebühren. Darüber sind auch die weiteren Konditionen der Direktbanken nicht zu verachten.

Neben relativ niedrigen Orderkosten gibt es auf je nach Anbieter auf eine begrenzte Zahl der angebotenen Finanzprodukte unterschiedlich hohe Rabatte auf den jeweiligen Ausgabeaufschlag –teilweise sogar bis zu 100 %.

Die günstigsten Fondanbieter sind unter anderem Depotbanken wie ebase, Augsburger Aktienbank oder Fondsdepot Bank, die über die freien Fondsvermittler im Internet (AAV Fondsvermittlung, dima24.de oder AVL-Finanzdienstleistung) erreichbar sind. Hier belaufen sich die Depotgebühren meist auf 15 bis 30 €.

Allerdings muss dabei auch berücksichtigt werden, dass diese Anbieter die meisten ihrer Fonds mit 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag verkaufen. Auch bei den Transaktionskosten haben die Depotbanken sehr günstige Bedingungen.

Da es für Privatanleger nicht sinnvoll ist, die eigenen Fondsanteile selbst aufzubewahren, ist die Eröffnung eines entsprechenden Depots unumgänglich. Auch wenn die Depotkosten nur einen relativ geringen Teil der Gesamtkosten ausmachen, sollten Investoren auch diesem Faktor besondere Aufmerksamkeit schenken.

23. Juni 2015

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.