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Fondsauswahl: Stolpersteine vermeiden – so klappt’s

Die meisten Anleger schauen bei der Fondsauswahl in erster Linie auf dessen (langfristige) Performance.

Daran ist erst einmal nichts auszusetzen. Allerdings sollten Sie dabei einige Dinge beachten, um Reinfälle zu vermeiden:

Schauen Sie nicht nur auf die Performance, sondern auch auf die Kontinuität

Eine gute, langfristige Performance bei Fonds kann manchmal täuschen:

Manche Fonds verdanken dies einer weit überdurchschnittlichen Performance innerhalb relativ kurzer Zeit, während sie über weite Strecken durchschnittlich oder gar unterdurchschnittlich abgeschnitten haben.

Achten Sie daher darauf, dass die Kursentwicklung (im Vergleich zum Vergleichsindex bzw. anderen Fonds) relativ gleichmäßig verläuft.

Und seien Sie skeptisch, wenn die Kursschwankungen deutlich höher als bei vergleichbaren Fonds ausfallen.

Denn dann hat der Fonds sich die gute Rendite oftmals durch sehr hohe Risiken erkauft, was auch nach hinten losgehen kann.


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Vorsicht bei Fondsmanager-Wechsel

Die schönste Langfrist-Performance hilft auch nichts, wenn kürzlich ein neuer Fondsmanager das Ruder übernommen hat.

Dieser setzt womöglich andere Investitions-Schwerpunkte oder wählt nach etwas anderen Kriterien aus als der erfolgreiche Manager der Vergangenheit.

Setzen Sie lieber auf einen Fonds, bei dem es keinen Wechsel gegeben hat; Nur dann ist die Vergangenheits-Performance auch aussagekräftig.

Der Anlage-Spielraum des Fonds sollte nicht zu stark eingeschränkt sein

Stark spezialisierte Fonds (beispielsweise auf eine kleine Region oder Branche) können Probleme bekommen, wenn sich die Aussichten für ihre Anlage-Nische verschlechtern. Dann fehlen dem Fondsmanagement schlichtweg die Anlage-Alternativen.

Achten Sie daher darauf, dass es genügend lukrative Investments für den Fonds gibt. Alle notwendigen Informationen zum Anlage-Spielraum des Fonds finden Sie im Fondsprospekt bzw. der Kurzbeschreibung des Fonds.

Der Fonds sollte nicht zu klein sein

Bei (zu) kleinen Fonds besteht für Sie immer die Gefahr einer Schließung, falls es sich für die Fondsgesellschaft nicht mehr lohnt, den Fonds weiterzuführen.

Das kostet Sie Zeit für die Auswahl eines neuen Fonds und oftmals zusätzliche Gebühren.

Ich empfehle Ihnen bei der Auswahl darauf zu achten, dass der Fonds eine Mindestgröße (Fondsvolumen) von 30 Mio. € besitzt.

Vorsicht vor Gebühren-Schinderei

Mehr und mehr Fonds langen bei den Gebühren ordentlich hin.

Neben dem Ausgabe-Aufschlag und einer hohen jährlichen Management-Gebühr von annähernd 2% (im normalen Rahmen sind für Aktienfonds 1,50 bis 1,80%) verlangen sie zudem noch erfolgsabhängige Gebühren („Performance Fee“).

Insbesondere bei der Performance Fee heißt es: „Aufgepasst!“ Denn einige Fonds kassieren hier schon für mäßige Leistungen oder sogar Verluste (wenn der Benchmark höhere Verluste aufweist) ab.

Eine Orientierung über die jährliche Gesamtgebühren-Belastung bietet Ihnen die Kennzahl „TER“. Fonds mit einer TER von über 2,00% müssen schon sehr erfolgreich sein, um diese hohen Gebühren zu rechtfertigen.

In der Praxis fahren Sie mit kostengünstigen Fonds (auch bzw. v. a. Indexfonds) zumeist besser.

9. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.