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Fondsbörsen Hamburg und Hannover: Gebühren sparen

Fonds gibt es auch über die Börse. Genauer gesagt, über zwei Börsen in Deutschland.

Das Gute am Fondskauf über die Börse: Es kostet weniger Geld.

Statt der üblichen Ausgabeaufschläge zahlen Sie lediglich den Spread – also die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis.

Abwickeln können Sie das alles über Ihre Hausbank, und das Depot müssen Sie nicht wechseln.

Fondsbörsen: Preisgünstige Alternative zur Hausbank – ohne Depotwechsel

Rund 3.300 Fonds sind über die Deutsche Fondsbörse, ein Zusammenschluss der Regionalbörsen Hamburg und Hannover, handelbar.

Das Angebot reicht von aktiv gemanagten Renten- und Geldmarktfonds über Aktien- bis hin zu Offenen Immobilienfonds.

Selbstverständlich können Sie dort auch Indexfonds ordern. Mittlerweile ist auch die Frankfurter Börse in das Fondsgeschäft eingestiegen. Auch hier sind rund 3.000 Fonds handelbar.

Order erteilen an der Fondsbörse

Einen Auftrag an den Fondsbörsen geben Sie bei Ihrer Bank auf, genau so, wie Sie es beim Kauf oder Verkauf von Aktien, Anleihen, Zertifikaten oder Optionsscheinen ebenfalls machen.

Sie wählen den Fonds (am besten mit der WKN oder ISIN), geben den Börsenplatz, die Stückzahl und bei Bedarf ein Limit an. Ihre Order wird umgehend an die Börse weitergeleitet und binnen weniger Minuten ausgeführt.

Kosten für den Handel von Fonds über die Fondsbörsen

Statt eines Ausgabeaufschlages zahlen Sie an den Fondsbörsen einen Spread, wie Sie ihn beim Handel mit Zertifikaten oder Optionsscheinen kennen.


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Der Spread ist die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis. Im Vergleich zu den jeweiligen Ausgabeaufschlägen sind die Gebühren aber wesentlich geringer. Je nach Fonds liegt der Spread zwischen 0,5 und 1,5%.

Hinzu kommen die üblichen Bankspesen. Insgesamt liegt Ihre Gebührenbelastung beim Fondskauf über eine der beiden Fondsbörsen zwischen 1 bis 2% der Kaufsumme.

Bei Aktienfonds sparen Sie also 3 bis 4% der Anlagesumme, die Sie sonst zusätzlich als Ausgabeaufschlag zu entrichten hätten.

Tipp der Experten vom Börsenbrief „Geldanlage-Berater“: Vergleichen Sie bei jedem Fondskauf die Ankaufskurse der beiden Fondsbörsen Hamburg und Frankfurt. Diese unterscheiden sich fast immer leicht voneinander.

Bei größeren Anlagesummen lassen sich damit leicht ein paar hundert Euro sparen.

Neben günstigen Konditionen hat der Kauf von Fonds an Fondsbörsen für Sie 3 weitere Vorteile:

  • Ihre Order wird umgehend ausgeführt. Hausbank, Direktbank und Fondsdiscounter wickeln Ihre Order hingegen über die Fondsgesellschaft ab, was in der Regel 1 bis 2 Werktage in Anspruch nimmt.
  • Sie können Ihre Order an einer Fondsbörse mit einem Limit versehen. Auch die Einrichtung eines automatischen Verkauf-Auftrags (Stop-Loss) ist möglich.
  • Die für den jeweiligen Fonds übliche Mindestanlagesumme gilt beim Kauf über die Fondsbörse nicht. Sie können also auch Anteile an Fonds erwerben, für die Ihnen normalerweise das nötige Kleingeld fehlt.

„Geldanlage-Berater“-Tipp: Der Handel über Fondsbörsen lohnt sich nur beim Kauf eines Fonds. Beim Verkauf fallen auf „normalem Weg“, also bei der Rückgabe an die Fondsgesellschaft, in der Regel keine Gebühren an, beim Verkauf über die Börse hingegen schon.

Nicht alle Banken spielen mit

Leider bieten Ihnen immer noch nicht alle Banken die Möglichkeit, Ihre Fonds über sie an den Fondsbörsen zu kaufen.

Der Grund ist einleuchtend: Die Banken kassieren viel höhere Gebühren, wenn Sie die Fonds über den „klassischen Vertriebsweg“ – also bei der Fondsgesellschaft mit der Bank als Vermittler – anstatt über die Fondsbörsen kaufen.

Daher schalten einige Banken diese unliebsame Konkurrenz einfach aus, indem sie Ihnen diese Möglichkeit überhaupt nicht anbieten.

Fazit: Fondskauf über Fondsbörsen

Mit dem Fondskauf über Fondsbörsen sparen Sie Gebühren, ohne Ihr Depot wechseln zu müssen.

Wenn Sie eher selten Fonds kaufen und Ihnen ein Depotwechsel dafür zu aufwendig erscheint, sollten Sie den Fondsbörsen in jedem Fall den 5%-Ausgabeaufschlag Ihrer Hausbank vorziehen.

Auf einen Sparplan müssen Sie beim Kauf über Fondsbörsen allerdings leider verzichten.

26. Juni 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.