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Fondskauf: Das Ärgernis beim Ausgabeaufschlag

Beim Kauf von Fonds über Ihre Hausbank fällt üblicherweise der sogenannte Ausgabeaufschlag an. Er liegt bei Aktienfonds bei rund 5% und bei Rentenfonds bei rund 3% der Anlagesumme. Damit vergütet die Fondsgesellschaft die „Leistung“ des Bankberaters, selbst wenn er für Sie nur den Kaufauftrag ausgefüllt hat, weil Sie den Fonds gezielt bei ihm geordert haben.

Für Sie als Anleger stellt diese sinnlose Gebühr ein großes Ärgernis dar. Wollen Sie beispielsweise 10.000 € in einen Aktienfonds anlegen, müssen Sie 500 € Ausgabeaufschlag berappen.

Eine Menge Geld ohne dass Sie dafür eine echte Gegenleistung erhalten.

Auf lange Sicht zahlen Sie sogar weitaus mehr als diese 500 €. Denn der Ausgabeaufschlag mindert Ihren Anlagebetrag. Nach 30 Jahren sind aus den ehemals 500 €, bei 10% kalkulierter Jahresrendite des Fonds, ganze 8.725 € geworden – der Preis eines Kleinwagens. Mittlerweile stehen Ihnen glücklicherweise eine ganze Reihe von Möglichkeiten offen, diese nicht mehr zeitgemäße Gebühr zu umgehen bzw. erheblich zu reduzieren:

● Direktbanken


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● Fondsdiscounter

● Fondsbörsen

Beim Kauf von Fonds über Direktbanken, Fondsdiscounter oder Fondsbörsen sparen Sie eine Menge Geld sparen. Sie müssen dabei allerdings auf jegliche Beratung verzichten, was für Sie allerdings keinen Nachteil darstellt. Im Gegenteil: Viele Banken versuchen leider immer noch ihren Kunden in erster Linie die hauseigenen Fonds aufzuschwatzen. Mit einer objektiven  Beratung hat dies nichts zu tun.

Direktbanken: Ein Depot für alle Wertpapiere und 50% Rabatt auf  Ausgabeaufschläge

Direktbanken und Discountbroker unterhalten kein Filialnetz. Sie wickeln alle Geschäfte über das Internet, Telefon oder Telefax ab. Das reduziert die Geschäftskosten  erheblich. Diese Einsparungen geben die Direktbanken in Form von niedrigeren Gebühren beim Kauf von Fonds und andere Wertpapieren an Sie als Kunde weiter.

Beim Kauf von Fonds erhalten Sie über Direktbanken üblicherweise einen Rabatt von 50% auf den Ausgabeaufschlag. Statt 5% zahlen Sie bei Aktienfonds also nur 2,5%, bei Rentenfonds sind es statt 3% nur 1,5%. Einige Direktbanken bieten Ihnen auch einen kleinen Teil der Fondspalette ganz ohne Ausgabeaufschlag an.

Wie beim Fondskauf über Ihre Hausbank vergehen in der Regel 1 bis 2 Werktage bis Ihre Order ausgeführt wird, da die Direktbank Ihre Order über die Fondsgesellschaft abwickelt. Neben Fonds können Sie im Depot Ihrer Direktbank alle Arten von Wertpapieren verwahren.

Tipp: Wenn Sie Ihrer Hausbank treu bleiben: Handeln Sie einen individuellen Rabatt aus

Wenn Sie Ihr Depot nicht gleich wechseln wollen: Versuchen Sie doch einmal mit Ihrer Bank über die Höhe des Ausgabeaufschlags zu verhandeln. Die Zweigstellenleiter besitzen in der Regel in diesen Dingen einen gewissen Spielraum – auch wenn sie dies nicht auf Anhieb zugeben wollen.

Sprechen Sie ihn beispielsweise auf das Rabattangebot der Direktbanken oder Fondsdiscounter an. Um Sie als Kunde nicht zu verlieren, zeigt er sich wahrscheinlich verhandlungsbereit. Aber es geht auch ganz ohne Ausgabeaufschlag: Noch günstiger als über eine Direktbank können Sie Fonds über die Börse und Fondsdiscounter erwerben.

18. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.