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Fondsparen: So kommen Anleger ans Ziel

Sie sollten auch in der Krise nicht auf Fonds verzichten. Bei der Umsetzung von Fonds-Sparkonzepten können Sie sich an folgendem Verfahren orientieren, das Ihnen hilft, die für Sie richtigen Entscheidungen zu treffen.

Bestimmen Sie Höhe und zeitliche Abfolge Ihrer regelmäßigen Sparleistungen

Ich rate Ihnen, hierbei eher von geringeren, aber langfristig von Ihnen gut zu verkraftenden Sparraten auszugehen, als sich durch zu ehrgeizige Ziele der Gefahr auszusetzen, die einmal abgeschlossenen Sparpläne bei nächster Gelegenheit schon wieder aufgeben zu müssen.

Je langfristiger Ihr Konzept angelegt ist, desto geringer darf Ihr Betrag auch sein, um die Wirkung von Fondssparplänen voll zur Geltung zu bringen.

Überschlagen Sie einmal grob, was aus diesem Geld unter realistischen Renditeannahmen in 5, 10, 15, 20 Jahren oder einem noch längeren Zeitraum werden kann, wenn Sie Ihre Sparpläne konsequent durchhalten.

Das gibt Ihnen vielleicht genug Motivation in Phasen, in denen es Ihnen schwer fällt, diese Disziplin weiterhin aufzubringen.

Normalerweise wird ein Ansparen in monatlichen Raten die optimale Lösung für Sie sein. Doch falls es bei einer Rate von 100 Euro pro Monat bleibt, unter der Sie bei den meisten Banken und Fondsgesellschaften keinen solchen Plan abschließen können, sollten Sie besser den Vierteljahres-Rhythmus wählen.

Auf diese Weise haben Sie nämlich die Möglichkeit, im monatlichen Wechsel drei Sparpläne auf unterschiedliche Fonds mit jeweils 100 Euro zu bedienen, sodass Sie darüber eine zusätzliche Rendite-Optimierung und Risikostreuung vornehmen können.

Von vornherein wissen Sie nie genau, wie sich ein Fonds, der in der Vergangenheit gut gelaufen ist, in Zukunft entwickeln wird, auch wenn Sie ihn noch so gewissenhaft ausgewählt haben.


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Wählen Sie ein Sparplanportfolio, das Ihrer Anlegermentalität am meisten entspricht

Auch wenn Aktienfonds Ihnen langfristig die besten Anlagechancen geben und deren Risiken umso geringer sind, je länger Sie sie halten, sollten Sie Ihre Fondssparpläne dennoch auf Ihre persönliche Risikoneigung abstimmen.

Falls Sie zu den sicherheitsorientierten Anlegern gehören oder auch als risikobewusster Anleger nur noch Sparpläne mit einer Laufzeit von unter zehn Jahren ins Auge fassen können, sollten Sie nicht alles Geld in reine Aktienfonds stecken.

Wenigstens ⅓ bis ½ des Betrags, den Sie anlegen können, sollte dann in einen Rentenfonds-Sparplan eingezahlt werden.

Bei monatlichen Sparraten von 100 Euro könnten Sie also beispielsweise im 1. und 3. Monat eines Quartals in einen reinen Aktienfonds und im 2. Monat in einen reinen Rentenfonds einzahlen.

Alternativ dazu wäre es auch möglich, Sparpläne auf Mischfonds zu wählen, bei denen der Fondsmanager selbst die genaue Mischung und Veränderung der Aktien- und Rentenanteile vornimmt oder einem festen, im Emissionsprospekt vorgegebenen Mischungsverhältnis folgt.

Je weiter Sie vom geplanten Auszahlungszeitpunkt Ihres Sparplans entfernt sind und je spekulativer Sie persönlich eingestellt sind, desto größer darf der reine Aktien(fonds)anteil in Ihren Sparplänen auch sein.

Sie sollten es dabei aber vermeiden, langfristig auf Aktienfonds zu setzen, die eine sehr enge Branchenausrichtung oder regionale Gewichtung haben und sich womöglich in nur vorübergehend wachstumsträchtigen Nischenmärkten bewegen.

Ich empfehle Ihnen daher, Fondssparpläne ausschließlich als Basisinvestment zu nutzen, dabei auf breit anlegende Fonds zurückzugreifen und besondere Chancen in Spezialbereichen (Beispiel: Internet, Biotechnologie, E-Commerce) von Fall zu Fall mit Einmalanlagen abzudecken.

Wählen Sie breit anlegende Fonds, die Ihnen langfristig am aussichtsreichsten erscheinen

Es wäre wenig sinnvoll, wenn Sie sich bei Ihren Sparplänen auf Aktienfonds konzentrierten, die sehr starke Wertschwankungen aufweisen.

Die sollten Sie nur dann als Beimischung für Ihr Fondssparplan-Depot verwenden, wenn Sie sich ganz sicher sind,  Stop-Loss-Strategien auch immer konsequent zu verfolgen.

Wichtiger ist es für Sie, dass sich die Anteilspreise der von Ihnen ausgesuchten Fonds einigermaßen kontinuierlich nach oben bewegen.

Zwar können Sie auch mit sehr volatilen Fonds kurzfristig Ihr Kapital erheblich steigern, das Risiko eines plötzlichen Absturzes ist dabei aber sehr groß.

Ich habe für Sie daher auf der folgenden Seite nur die Ergebnisse solcher Aktien- und Rentenfonds zusammengestellt, die auf eine sehr lange Anlageperiode zurückblicken.

Auch wenn diese Fonds in einzelnen Jahren nicht immer zu den Spitzenreitern in der jeweiligen Anlageklasse gehören, haben Sie aufgrund der bisher vorgelegten Performance-Leistung des Managements doch gute Anhaltspunkte dafür, wie sich die Fonds in Zukunft entwickeln könnten.

Stellen Sie sich – je nach Höhe der möglichen regelmäßigen Sparleistungen – einfach ein Sparplandepot aus 3 bis 4 solcher Fonds zusammen.

Denken Sie dabei daran, dass Sie zwar bestrebt sein sollten, diese Sparpläne langfristig zu bedienen, dass aber – wenn Sie feststellen, dass ein Fonds dauerhaft sehr viel schlechter abschneidet als ein vergleichbarer seiner Klasse –, nichts dagegen spricht, Ihren Zielfonds gegen einen besseren auszutauschen.

Mehr zum Thema: Fondssparplan: Auf einen Blick

22. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.