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Fondssparpläne erfolgreich zum Vermögensaufbau nutzen

Ein Vermögen aufbauen ist einfach, wenn bereits viel Geld vorhanden ist. Es geht jedoch auch ohne großes Startkapital. Nutzen Sie einfach die Möglichkeit von Sparplänen.

Dabei investieren Sie mit kleineren regelmäßigen Beträgen ab 50 Euro monatlich oder quartalsweise entweder in Zinsanlagen oder Fonds.

Sparen mit Fondssparplänen kann sich lohnen

Und das zahlt sich auf lange Sicht für Sie aus: Wenn Sie jeden Monat 100 Euro bei Seite legen, kann daraus im Laufe der Zeit ein sechsstelliger Betrag werden.

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, welche Endsumme ein Sparbetrag von 100 Euro pro Monat bei verschiedenen Laufzeiten und Renditen einbringt:

tabelle

Ein Beispiel: Sie wollen in 30 Jahren in den Ruhestand gehen und dann über zusätzliches Kapital verfügen.

Wenn Sie dafür jeden Monat 100 Euro zurück legen und in einen (Fonds-)Sparplan einzahlen, besitzen Sie nach 30 Jahren bei unterstellter 8%-iger Rendite (dies entspricht dem langfristigen Renditedurchschnitt im DAX) 141.831 Euro.

Somit hat sich Ihr über die 30-jährige Ansparphase eingezahltes Kapital (36.000 Euro) annähernd vervierfacht.

Sie sehen: Außer viel Zeit braucht es nicht viel, um ein hübsches Sümmchen anzusparen. Denn die Zeit arbeitet in diesem Fall für Sie. Genauer gesagt – der Zinseszinseffekt.

Warten Sie daher nicht länger ab und beginnen Sie mit dem Vermögensaufbau. Es wird sich dank des Zinseszinses für Sie auszahlen.

Aktien- und Mischfonds eignen sich für lange Ansparphasen am besten

Je mehr Zeit Sie haben, desto besser kann der Zinseszins wirken. Ideal sind mehrere Jahrzehnte, dann vollbringt der Zinseszinseffekt für Sie wahre Wunder – wie Sie in der Tabelle gesehen haben.


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Bei einem so langen Anlagezeitraum brauchen Sie sich auch keine Sorgen um zwischenzeitliche Rücksetzer machen und können guten Gewissens in Aktien (bzw. Aktienfonds) investieren, die nachweislich langfristig renditestärkste Form der Geldanlage.

Alternativ können Sie auch in Mischfonds investieren, die Ihr Geld sowohl in Anleihen als auch in Zinspapiere anlegen.

Fondssparpläne: Nutzen Sie Kursschwankungen des Aktienmarktes

Die Frage des richtigen Timings, also günstigem Einstiegszeitpunkt, spielt bei Fondssparplänen keine Rolle. Selbst wenn es nach einigen Jahren zu einem Crash an den Aktienmärkten kommt, verlieren Sie nicht allzu viel Geld.

Schließlich haben Sie erst einen kleinen Teil Ihrer Gesamteinzahlungen investiert. Und mit den zukünftigen Einzahlungen bekommen Sie umso niedrigere Einstiegskurse.

Bei niedrigeren Kursen kaufen Sie mehr Anteile des betreffenden Fonds, bei höheren Kursen entsprechend weniger Anteile.

Somit erzielen Sie bei Sparplänen insgesamt einen niedrigeren Durchschnittspreis. Dies wird als „Cost-Average-Effekt“ (übersetzt „Durchschnittskosten-Effekt“) bezeichnet.

3 Tipps, mit denen Sie Gebühren sparen

Wie so oft gilt auch bei Fondssparplänen die alte Kaufmannsweisheit: „Im Einkauf liegt der Gewinn“. Je weniger Gebühren Sie zahlen, über desto mehr Geld werden Sie am Ende verfügen können.

Im Folgenden haben wir einige Tipps für Sie, mit denen Sie Ihre Gebührenbelastung bei Fondssparplänen minimieren können.

Fondssparplan: Spartipp 1

Wenn Sie im Jahr mehr als 1.000 Euro in Fonds anlegen, lohnt es sich, über die Eröffnung eines Fondsdepots bei einem sogenannten Fondsdiscounter nachzuden- ken. Bei den meisten Fondsdiscountern zahlen Sie für einen Großteil der Fonds überhaupt keinen Ausgabeaufschlag mehr.

Die Rabatte erhalten Sie sowohl auf Einmalanlagen, als auch auf Sparpläne, die bereits ab 50 Euro möglich sind.

Die genaue Höhe der Rabatte richtet sich nach der Fondsgesellschaft und dem Fondsvermittler. Etwa 90% der Fonds erhalten Sie bei einem günstigen Vermittler mit einem Rabatt von 100%, also ohne Ausgabeaufschlag.

Allerdings sind die Depots oft erst ab einer bestimmten Anlagesumme gebührenfrei. Darunter fällt ein Jahresdepotentgelt von ca. 30 Euro an.

Bereits ab einer jährlichen Anlagesumme von rund 1.000 Euro liegt die Ersparnis beim Ausgabeaufschlag aber schon über dem Jahresdepotentgelt.

Wenn Sie 100 Euro oder mehr pro Monat in einen oder mehrere Fondssparpläne anlegen möchten, machen Sie mit einem Depot bei einem Fondsdiscounter also ein gutes Geschäft.

Fondssparplan: Spartipp 2

Indexfonds (ETFs) sind eine einfache und kostengünstige Alternative zu aktiv gemanagten Investmentfonds.

Hier investieren Sie einfach in den Index. In Anbetracht der Tatsache, dass der Großteil der Investmentfonds es langfristig ohnehin nicht schafft, den Vergleichsindex zu übertreffen, müssen Sie nicht auf Rendite verzichten. Und Sie sparen dabei eine Menge Gebühren.

Ausgabeaufschläge fallen nicht an und die jährlichen Fondsgebühren liegen weit unter denen von Investmentfonds. Einen erfolgreichen Indexfonds auf den MDAX finden Sie auf unserer Empfehlungsliste. Viele Depotbanken verlangen bei Sparplänen auf Indexfonds allerdings zusätzliche Gebühren, weil das Geschäft sich für sie sonst nicht lohnt.

Manchmal sind diese abhängig von der Höhe der Sparrate, manchmal handelt es sich um feste Beträge wie beispielsweise 2 Euro pro Sparrate.

Hier sollten Sie in Ruhe die Preise vergleichen. Bei Anbietern mit festen Beträgen hilft Ihnen außerdem der folgende Tipp weiter.

Fondssparplan: Spartipp 3

Zahlen Sie eine feste Transaktionsgebühr für die jeweilige Sparrate, so macht es für Sie Sinn, die Anzahl der Sparraten zu reduzieren, um Gebühren einzusparen.

Damit Sie dadurch aber nicht weniger Geld anlegen, erhöhen Sie im Gegenzug einfach die jeweilige Höhe der Sparrate.

1. Beispiel: Statt 100 Euro jeden Monat sparen Sie dann einfach 300 Euro pro Quartal und schon zahlen Sie nur noch ein Drittel Transaktionsgebühren. Falls Sie bislang in mehrere Fonds pro Monat investieren, kaufen Sie nur noch einen Fonds pro Monat, aber dafür im Wechsel.

2. Beispiel: Bei drei Fonds kaufen Sie im 1. Monat Fonds A, im zweiten Monat Fonds B und im 3. Monat Fonds C. Im vierten Monat ist dann wieder Fonds A an der Reihe etc. Auch hier reduzieren Sie mit der Umstellung die Anzahl Ihrer Transaktionen (und damit Ihre Gebühren) auf ein Drittel.

22. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.