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Forbes Fictional 15: Eine Ente beherrscht die Welt

Auch die Welt der Finanzen muss sich nicht immer bierernst nehmen. Dies beweist einmal im Jahr das US-amerikanische Forbes-Magazin mit ihrer Rangliste „Forbes Fictional 15“. Wie bei ihrem großen Vorbild, „The World’s Billionaires“, beschäftigt sich die Liste ebenfalls mit den reichsten Personen der Welt – nur sind die in der „Fictional 15“ rein fiktiv und aus Filmen, Büchern, Zeichentrick, Fernsehen, Videospielen oder Comics bekannt.

Dagobert Duck: Die reichste Ente der Welt

Denkt man an fiktive Personen, die durch ihren immensen Reichtum bekannt geworden sind, fällt natürlich sofort ein Name: Dagobert Duck, die reichste Ente der Welt. Kein Wunder also, dass der rüstige Enterich sich in der neuesten Ausgabe der „Fictional 15“ den Spitzenplatz zurückholen konnte. Mit einem Vermögen von 65,4 Milliarden US-Dollar könnte er sich sogar in der realen Welt über einen Spitzenplatz freuen. Hier würde er sich hinter Carlos Slim und Bill Gates auf Rang 3 einreihen – noch vor Börsenguru Warren Buffett.

Seinen Reichtum erwirtschaftete „Onkel Dagobert“, der im Original als „Scrooge McDuck“ eindeutig als Schotte identifizierbar ist, laut den Experten von Forbes vor allem durch „Goldschürfen,  Schatzjagden und sein globales Wirtschaftsimperium“.

Forbes Fictional 15: Smaug auf Rang 2

Damit verdrängt er den Spitzenreiter des Vorjahres, den Drachen Smaug aus den „Hobbit“-Filmen von Peter Jackson, auf den zweiten Platz. So kommt der Drache, der seine Reichtürme im „Einsamen Berg“ in Mittelerde hortet, auf Schätze im Wert von nur 54,1 Milliarden Dollar. Durch die Ereignisse im Film „Smaugs Einöde“ ist sein Reichtum im Vergleich zum Vorjahr um fast 8 Milliarden Dollar gesunken.

Das Treppchen wird komplettiert durch Carlisle Cullen, bekannt aus den Büchern und Filmen der „Twilight“-Serie. Sein Vermögen von rund 46 Milliarden Dollar konnte der Vampir vor allem durch Zinsen und Zinseszinsen während seines bereits rund 370 Jahre währenden Lebens anhäufen.

Insgesamt 15 Figuren umfasst das Ranking in jedem Jahr. Und genau wie im echten Leben werden die Figuren auch in der Kunst immer reicher. So konnte Dagobert Duck sein Vermögen seit dem Erscheinen der ersten „Forbes Fictional 15“ fast verachtfachen. 2002 besaß die Ente ein vergleichsweise kleines Vermögen von „nur“ 8,2 Milliarden Dollar.

Der Weihnachtsmann ist zu real

Zwischen 2002 und 2005 fand sich übrigens eine fiktive Person an der Spitze, deren immenser Reichtum nur als „extrem“ bezeichnet wurde: der Weihnachtsmann. Seit 2006 ist er in der Liste jedoch nicht mehr zu finden. „Wir schätzen das Vermögen des Weihnachtsmannes zwar weiterhin als „unendlich“ ein, aber wir haben ihn von der Liste genommen, nachdem wir in zahlreichen Briefen verärgerter Kinder darauf hingewiesen wurden, dass der Weihnachtsmann eine echte Person ist“, gab Forbes in einem Statement hierzu bekannt.

Onkel Dagobert kann sich daher zurücklehnen und dürfte auch im kommenden Jahr die Liste anführen. Smaug hingegen dürfte es nicht mehr auf die Liste schaffen – die Hobbit-Filmreihe kommt im Dezember 2014 zu ihrem Ende.

10. März 2014

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Felix Reinecke
Von: Felix Reinecke. Über den Autor

Felix Reinecke war in der Vergangenheit als Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen tätig und verstärkt seit 2011 das Team von GeVestor.