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Förderung des sozialen Wohnungsbaus

Der soziale Wohnungsbau hat in Deutschland einen grundlegenden Wandel durchgemacht. In den ersten Jahrzehnten ging es darum, überhaupt ausreichenden Wohnraum mit günstigen Mieten zu schaffen. In den 1980er Jahre konzentrierten sich die Käufer auf selbst genutztes Wohneigentum, was 1996 – 2006 zum Eigenheimzulagengesetz führte.

Seit 2006 ist die Förderung sozialen Wohnungsbaus eine Art duales System, das einerseits durch Wohngeld-Zahlungen für preiswerte Mietwohnungen sorgt, andererseits aber auch private Bauherren bei der Schaffung selbst genutzten Wohneigentums unterstützt.

Gleichzeitig ging die Gesetzeshoheit auf die Länder über.

Die Förderung sozialen Wohnungsbaus ist deshalb von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Die Eigenheimzulage – immer noch verfügbar

Das größte deutsche Subventionsprogramm für private Bauherren ist trotz seiner Abschaffung unter bestimmten Voraussetzungen immer noch aktuell.

Wer seine Immobilie vor dem 31. Dezember 2003 gekauft und einen entsprechenden Bauantrag genehmigt bekommen hat, kann immer noch die Leistungen des Eigenheimzulagengesetzes in Anspruch nehmen.

Der Grund ist die zehnjährige Gültigkeit der Baugenehmigung, so dass die Förderung sozialen Wohnungsbaus mit Eigenheimzulage letztmalig im Jahr 2013 noch in Anspruch genommen werden kann.


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Die Leistungen sind komfortabel: die Eigenheimzulage beträgt jährlich 1% der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für das Wohnobjekt, wobei die Obergrenze bei 1.250 € pro Jahr liegt. Dazu gibt es für jedes Kind noch 800 € zusätzlich.

Mehr zum Thema: Eigenheimzulage für Ihr Bauvorhaben sichern

Förderung sozialer Wohnungsbau im Bereich Wohneigentum

Für alle Objekte, die nach dem 1. Januar 2006 erworben wurden oder sich erst in Planung befinden, gelten die jeweiligen Förderprogramme der Bundesländer.

Das Hauptmittel sind dabei die zinsgünstigen Kapitalmarktdarlehen, für die das Land bei der jeweiligen Hausbank bürgt.

Die Förderhöhe ist abhängig von der Größe und dem Einkommen des Haushalts.

Darüber hinaus gibt es je nach Region besondere Programme für die Förderung sozialen Wohnungsbaus mit dem Ziel, Wohneigentum zu schaffen.

In Bayern erhalten Menschen mit Behinderung und junge Ehepaare das Recht, einen dafür vorgesehenen Freibetrag von 4.000 € bzw. 5.000 € von ihrer Einkommensteuer abzusetzen.

Bei den jungen Eheleuten ist dieses Recht auf 10 Jahre begrenzt.

Über die Website des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung können die Portale der einzelnen Bundesländer mit ihrer jeweiligen Förderung sozialen Wohnungsbaus erreicht werden.

Weitere Förderungsprogamme für Eigenheimbesitzer

Die Förderung privaten Wohneigentums in Deutschland ist trotz Wegfall der Eigenheimzulage immer noch attraktiv.

Zu den Programmen „Förderung sozialer Wohnungsbau“ sind neue Modelle wie das sogenannte „Wohn-Riester“ oder Förderungen für die energetische Sanierung hinzugekommen.

Mehr zum Thema: Wohnriester: Bedingungen, die Sie beachten sollten!

Gleichzeitig werden auch Bausparverträge weiter vom Staat unterstützt. Dazu kann die Arbeitnehmer-Sparzulage oder die Wohnungsbauprämie in Anspruch genommen werden, die jährlich bis 8,8%% der Einzahlungen ausmacht und sich auch auf die im Haushalt lebenden Kinder erstreckt.

29. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Daniela Kunath
Von: Daniela Kunath. Über den Autor

Daniela Kunath arbeitet als freie Autorin für verschiedene Projekte. Persönlich interessiert sie sich seit vielen Jahren für den Bereich Finanzen und Investments und gibt dieses Wissen passioniert an interessierte Leser weiter.