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Freies Geld für alle

„Freies Geld für alle“, wäre das etwas für Sie? – Könnte man meinen; hört sich auf jeden Fall erst einmal gut an.

„Helikoptergeld“ nannte es Ben Bernanke, der ehemalige Chef der US-Notenbank. Ich meine jedoch, es wäre der Anfang vom Ende des Geldes.

Der Testballon dazu wurde jetzt gezündet – der letzte Schuss, sozusagen. Wenn der nicht sitzt, kann kaum etwas danach kommen.

Das ist „Helikoptergeld“

Der Begriff „Helikoptergeld“ wurde im Jahr 1969 vom US-amerikanischen Wirtschafts-Wissenschaftler Milton Friedman verwendet.

Dieser gab zu überlegen, was wohl passieren würde, wenn ein Helikopter Geldscheine über einer Gemeinde abwerfen würde.

Er schlussfolgerte: Die Menschen würden das Geld sammeln und ausgeben. Dadurch würde die Konjunktur angekurbelt.


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In den Medien wurde „Helikoptergeld“ durch Ben Bernanke bekannt, der Japan im Jahr 2002 den Einsatz von „Helikoptergeld“ empfahl.

„Helikoptergeld“ als letzte Chance

Ökonomen bezeichnen „Helikoptergeld“ als die letzte Möglichkeit der Geldpolitik, wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind – wie von mir eingangs geschrieben: sozusagen der letzte Schuss.

„Helikoptergeld“ – Testballon gestartet

Japan versucht seit vielen Jahren aus dem Konjunkturtief zu kommen und will jetzt den Rückfall in die Rezession verhindern.

Deshalb hat Japan im August 2016 ein weiteres Konjunktur-Paket auf den Weg gebracht. Es hat einen Umfang von umgerechnet rund 120 Mrd. €.

Der Testballon: Als Teil des Konjunktur-Paketes ist erstmals geplant, dass rund 22 Mio. Geringverdiener jeweils einen nicht zurückzuzahlenden Einmal-Betrag von rund 130 € bekommen.

Bei dieser Gruppe der einkommensschwachen Bürger ist abzusehen, dass das Geld sofort in den Konsum fließt; so ist es geplant.

Den einkommensschwachen Bürgern sei es von Herzen gegönnt.

Das Geld entfacht ein Feuer – das berühmte Strohfeuer, denke ich. Es brennt kurz und verglüht so schnell, wie es aufgeflackert ist.

„Helikoptergeld“ – auch für Sie?

Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), hat „Helikoptergeld“ als interessantes Konzept bezeichnet. Er wird die Versuchs-Anordnung in Japan aufmerksam beobachten.

Und dann schiebt er Ihnen und mir vielleicht auch ein paar Scheinchen rüber? – Ich hoffe: nein!

Denn das wäre das Ende des Geldes. Schon jetzt ist nicht nachvollziehbar, dass sich der Staat Geld leiht und weniger zurückzahlt (Minuszins). Aber wenn Geld auch noch wie wertloses Papier verschenkt wird, hätte die Geldpolitik versagt.

4. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.