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Fremdwährungen gegen die Eurokrise: Vor- und Nachteile

In Zeiten, in denen der Euro gegenüber anderen Währungen rapide an Wert verliert, bieten Ihnen fremde Währungen eine gute Absicherungs-Möglichkeit.

Mit einem Währungskonto legen Sie Geld in einer Fremdwährung an

Dazu müssen Sie keine riskanten Währungs-Optionsscheine oder sonstigen Währungs-Hebelpapiere kaufen.

Zahlreiche Banken bieten heute Fremdwährungs-Konten an. Dort können Sie beliebige Beträge zu Tages- oder Festgeld-Konditionen in einer anderen Währung anlegen.

Die Vorteile von Währungskonten

Zuerst einmal sind Währungskonten recht einfach zu handhaben (ähnlich wie ein normales Tages- oder Festgeldkonto) und erfordern keine speziellen Kenntnisse. Bei einigen Währungen kassieren Sie sogar höhere Zinsen als im Euroraum.

Und dann wären da natürlich die Rendite-Chancen: Angesichts einer fortlaufenden Euro-Talfahrt können Sie damit kräftig Geld verdienen.

Denn je weiter der Euro gegenüber der Währung fällt, in der Sie Ihr Geld anlegen, desto mehr Euro erhalten Sie bei einem späteren Umtausch zurück.

Aber es gibt auch Nachteile bzw. Risiken

Wo Licht ist, da ist jedoch natürlich auch Schatten…


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Sprich: Es geht nicht ohne Nachteile.

So werden beim Kauf der Fremdwährung Gebühren fällig, für einige Währungen erhalten Sie außerdem überhaupt keine Zinsen.

Und selbstverständlich ist die zukünftige Wechselkurs-Entwicklung überhaupt nicht vorhersehbar.

Sollte sich der Wechselkurs in die „falsche“ Richtung entwickeln (also der Euro gegenüber der von Ihnen ausgewählten Währung an Wert gewinnen), machen Sie folglich Wechselkurs-Verluste.

Setzen Sie niemals alles auf eine (Fremdwährungs-)Karte!

Wie bei jeder Anlage, so ist auch bei Währungen eine gute Risiko-Streuung sinnvoll.

Das bedeutet: Es hat keinen Sinn, alles Geld beispielsweise in US-Dollar zu investieren. Das Risiko einer ungünstigen Wechselkurs-Entwicklung wäre einfach zu hoch.

Als Depot-Beimischung kann ein kleiner Anteil einer oder mehrerer Fremdwährungen durchaus sinnvoll sein, verbessert er doch die Risiko-Streuung Ihres Kapitals.

Die wichtigsten Hartwährungen im Überblick

Der US-Dollar ist sicherlich die bekannteste Fremdwährung, gilt aber aufgrund der ebenfalls hohen US-Verschuldung als nicht besonders stabil.

Im Folgenden stelle ich Ihnen daher die wichtigsten weiteren, sogenannten „Hartwährungen“ vor:

Der Schweizer Franken ist immer noch ein Inbegriff für Stabilität.

Im Vergleich zur Eurozone gewinnt die Schweiz in allen Belangen: niedrigere Staatsverschuldung, robustere Wirtschafts-Entwicklung, stabile politische Verhältnisse und bessere Eigenkapital-Ausstattung der Banken.

Die schwedische und norwegische Krone:

Beide skandinavischen Länder weisen eine erheblich geringere Staatsverschuldung als die Eurozone auf. Norwegen punktet zudem mit seinem Rohstoff-Reichtum, dessen Erträge in einen gut gefüllten Staatsfonds fließen.

Der kanadische und australische Dollar:

Als klassische „Rohstoff-Währungen“ werden beide eine mögliche Krise wesentlich besser verkraften als der Euro. Beide Länder sind extrem rohstoffreich.

Australien ist mittlerweile zum wichtigsten Rohstoff-Lieferanten für China geworden und daher weniger anfällig für Krisen in der westlichen Welt.

16. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.