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Fremdwährungsfonds: Was macht sie für Privatanleger interessant?

Wer sein Geld in Investmentfonds anlegt, setzt in aller Regel auf die wirtschaftliche Kraft eines bestimmten Marktes. Wenn also Anleger z.B. einen DAX-Fonds kaufen, vertrauen sie auf die Fortdauer des langfristigen Aufwärtstrends bei deutschen Aktien.

Da aber nicht nur die Dynamik des eigenen Marktes den Erfolg beispielsweise eines Aktienfonds beeinflusst, geraten auch Fremdwährungsfonds in den Fokus von privaten Investoren. Denn wenn sich bei bestimmten Währungspaaren klare Tendenzen abzeichnen, ergeben sich auch hier Renditechancen. Und diese können die Kurszuwächse eines Investmentfonds durchaus unterstützen.

Fremdwährungsfonds – wie man sie erkennen kann

Der Begriff Fremdwährungsfonds klingt zunächst einmal so, als seien diese für private Investoren ungeeignet. Aber so kompliziert wie es sich anhört, ist es nicht. Viele Publikumsfonds führen die Währung, in der sie notiert sind, bereits am Ende des Namens.

So zum Beispiel „Robeco BP Global Premium Equities D EUR” oder „Fidelity Funds – Global Demographics Fund A Acc (USD)”.


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Darüber hinaus können Anleger die Währung eines Fonds auch an der Kursnotierung erkennen, die börsentäglich abzulesen ist. Manche Produkte gibt es auch in unterschiedlichen Währungstranchen, also z.B. in € aber auch in US-$.

Welche Fremdwährungsfonds sich für Privatanleger eignen

Private Investoren sollten sich bei Fremdwährungsfonds auf große Währungen konzentrieren. Denn normalerweise sind nur bei diesen klare Tendenzen zu erkennen und somit auch einigermaßen verlässliche Prognosen möglich.

Zurzeit gibt es eine solche Tendenz beim Währungspaar €/US-$. Durch das Anleiherückkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) und die bevorstehende Leitzinsanhebung der USA ist mit einer weiteren Schwächung des € gegenüber dem US-$ zu rechnen.

Diese Entwicklung ist bereits seit Frühjahr 2014 zu beobachten, als für den € noch etwa 1,40 US-$ bezahlt werden mussten. Auch beim heutigen Kurs von etwa 1,13 sind noch Abschläge zu erwarten.

Wesentlich schwieriger zu beurteilen und daher für private Investoren weniger geeignet sind kleinere Währungspaare wie beispielsweise CHF/GBP (Schweizer Franken/Britisches Pfund). Selbst Devisenmarkt-Experten tun sich oft schwer, sich über deren weiteren Verlauf zu äußern.

Zu den klassischen Fremdwährungsfonds zählen US-Anleihen- oder US-Aktienfonds wie zum Beispiel der ACMBernstein – American Growth Portfolio A oder der JPM US Aggregate Bond B (acc) – USD.

Wegen der derzeit recht guten Aussichten erfreuen sich auch auf US-$ lautende Fonds, die ihren Anlageschwerpunkt allerdings in Europa oder gar in Deutschland haben, immer größerer Beliebtheit. Hierzu gehören beispielsweise der Pioneer Funds – European Potential A USD (HDG) ACC oder der Deutsche Invest I German Equities USD LCH.

Besonders die derzeit klare Tendenz von €/US-$ bewegen viele Anleger dazu, ein Investment in einen Fremdwährungsfonds ins Auge zu fassen. Denn mit diesen können die ohnehin vorhandenen Renditechancen eines Marktes weiter gesteigert werden. Und das sollten sich auch Privatanleger nicht entgehen lassen – dabei aber die kleinen Risiken durch Währungs-Schwankungen nie ganz aus den Augen verlieren.

22. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.