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Fremdwährungskonten: Auch mit Einlagensicherung keine sichere Sache

Wer sein Geld in fremde Währungen anlegen wollte, musste lange Zeit mit dem Risiko leben, dass diese Konten von der Einlagensicherung ausgenommen waren.

Damit ist es nun vorbei:

Denn seit dem 3. Juli 2015 unterliegen Fremdwährungskonten – egal in welcher Währung sie geführt werden – der gesetzlichen Einlagensicherung.

Damit sind EU-weit 100.000 € pro Kunde vor einer Bankenpleite gesetzlich geschützt.

Zusätzlich fallen Fremdwährungen auch unter die freiwillige Einlagensicherung der Bankinstitute.

Wechselkurse unterliegen schwer prognostizierbaren Kursschwankungen

Damit fällt ein Risikofaktor für die Führung eines Fremdwährungskontos weg. Allerdings bleibt das Wechselkursrisiko weiterhin bestehen.

Kaufen Sie beispielsweise im großen Stil US-Dollar ein und der US-Dollar verliert gegenüber dem Euro an Wert, dann machen Sie Verluste.


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Innerhalb weniger Tage können dies schon Mal mehrere Prozent sein.

Selbst so mancher professionelle Währungshändler hat sich schon durch Fehlentscheidungen in den Ruin getrieben. Schließlich sind die Kurse der Währungen noch schwieriger zu prognostizieren als die der Aktien.

Als Währungs-Spekulation riskant, als Absicherung und Diversifikation durchaus sinnvoll

Wenn Sie mit (kurzfristigen) Währungs-Spekulationen dem schnellen Geld hinterherjagen möchten, werden Sie auf Dauer wahrscheinlich verlieren.

Schließlich spielen Sie das große Währungsspiel gegen die Devisen-Profis der Banken – und das mit ungünstigeren Bedingungen, was Informationen und Gebühren angeht.

Wenn Sie hingegen langfristig etwas Geld in eine andere Währung investieren möchten, um sich gegen eine (mögliche) Euro-Schwäche abzusichern, kann dies durchaus sinnvoll sein.

Schließlich verbessert die Beimischung von anderen Währungen auch die Risiko-Streuung (Diversifikation) Ihres Vermögens.

Allerdings sollten Sie dies – wenn überhaupt – nur mit einem kleinen Teil Ihres Kapitals machen.

Ebenso ergibt es Sinn, die „exotischen Währungen“ außen vor zu lassen und sich auf die Weltwährung US-Dollar sowie ausgewiesene „Hartwährungen“ wie den Schweizer Franken zu beschränken.

Mit diesen Gebühren müssen Sie rechnen

Falls Sie ein Fremdwährungskonto eröffnen möchten, lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich der Anbieter.

Denn die Gebühren unterscheiden sich von Bank zu Bank beträchtlich; angefangen bei den Kontoführungs-Gebühren, auf die einige Anbieter aber mittlerweile ganz verzichten.

Hinzu kommen sogenannte Konvertierungs-Gebühren: Diese fallen beim Tausch in die andere Währung in Prozent der Anlagesumme an (zumeist rund 1%).

Bei jeder Transaktion verdient die Bank ebenfalls am Spread, also der Differenz zwischen An- und Verkaufskurs der jeweiligen Währung. Diese Gebühr kennen Sie vielleicht bereits vom Börsenhandel bei Wertpapieren.

Daher ist auch klar: Häufiges Umschichten zwischen den Währungen lohnt sich für Sie nicht, denn das würde den Anteil der Gebühren unverhältnismäßig steigen lassen.

Wenn Sie hingegen langfristig über mehrere Jahre in eine Währung investieren, fallen diese Gebühren weniger ins Gewicht.

22. Oktober 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.