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Fremdwährungskonto anlegen: Alles, was Sie wissen müssen

Sein Geld in ein Fremdwährungskonto anlegen? Das halten immer mehr Privatanleger für eine Lösung, ihr Geld in Sicherheit zu bringen.

Ein Fremdwährungskonto anlegen: nicht ohne Wertpapierdepot

Gerade in Zeiten der Euro-Krise wächst für Anleger die Bedeutung, dass ihre Vermögensentwicklung nicht nur vom Euro abhängig ist. Sie erhoffen sich Gewinne durch Kursschwankungen und Zinserträge, die bei der fremden Währung deutlich höher ausfallen könnten.

In der Regel ist die Eröffnung eines Fremdwährungskontos auch gleichzeitig an die eines Wertpapierdepots gekoppelt. In den meisten Fällen ist die Eröffnung eines Fremdwährungskontos kostenfrei (je nach Anbieter). Allerdings müssen Sie mit Gebühren für das Wertpapierdepot rechnen.

Kosten, die anfallen, wenn Sie ein Fremdwährungskonto anlegen

Manche Anbieter jedoch verlangen für die Kontoführung des Fremdwährungskontos zusätzlich Gebühren. Sie sollten sich ebenfalls genau erkundigen, ob Ihre Bank Gebühren für einen Tausch in eine andere Währung verlangt. Häufig kommt es zu diesen sogenannten Konvertierungsgebühren in Höhe von 1%.

Auch für einzelne Buchungsposten, Überweisungsaufträge, den Einzug eines Auslands- oder Fremdwährungschecks erheben viele Banken oder Online-Broker Gebühren von ihren Kunden.

Ähnlich ist es beim An-und Verkauf der Währung bei der Kontoeröffnung oder der Kontoauflösung. Hier berechnen viele Anbieter Gebühren von bis zu 4%. Die Kosten für die Kontoführung eines Devisenkontos können somit bis zu 20 EUR im Monat betragen.


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Achten Sie darauf beim Anbietervergleich, wenn Sie ein Fremdwährungskonto anlegen

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihr Geld auf einem Fremdwährungskonto anzulegen, sollten Sie einen genauen Anbietervergleich durchführen. Denn die Angebote unterscheiden sich erheblich und können sich im Endeffekt enorm auf Ihre Gewinn- oder auch Nicht-Gewinn-Chancen auswirken. Auf diese Punkte sollten Sie achten, wenn Sie ein Fremdwährungskonto anlegen wollen:

  • Wie hoch sind die Kontoführungsgebühren?
  • Fallen Gebühren für den Währungstausch an?
  • Werden Gebühren für einzelne Buchungsposten erhoben?
  • Gibt es Guthabenverzinsungen?

Letztere werden besonders häufig bei stark schwankenden Währungen angeboten. Damit soll das Angebot für den Anleger attraktiver gemacht werden.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, ein Fremdwährungskonto anzulegen, sollten Sie also das Kleingedruckte im Vertrag besonders aufmerksam lesen. Hier unterscheiden sich die jeweiligen Angebote der Online-Broker erheblich.

Wovon hängt die Höhe der Verzinsung beim Fremdwährungskonto ab?

Die Volatilität der Währung – also der Schwankungsanfälligkeit – bestimmt die Höhe der Verzinsung. Die Faustregel hierbei ist: Währungen, die schwankungsanfälliger sind, werden höher verzinst als stabile Währungen wie der US-Dollar oder der japanische Yen.

Häufig bieten Online-Broker für stabile Währungen gar keine Verzinsung an. Die Türkische Lira oder der Südafrikanische Rand werden hingegen relativ hoch verzinst, weil es sich hierbei um sehr schwankungsanfällige Währungen handelt.

Wenn Sie zu den risikoaffinen Anlegern zählen, können Sie eine Währung mit einer starken Schwankung wählen, um von den hohen Zinsen zu profitieren. Das ist aber nichts für Anleger, die ihr Geld lieber in Sicherheit wiegen.

23. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.