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Fremdwährungskonto: Was es damit auf sich hat

Die Anzahl der Fremdwährungskonten steigt in Deutschland kontinuierlich an, weil Privatanleger sich davon eine größere Sicherheit für ihr Geld erhoffen.

Doch was genau ist ein Fremdwährungskonto und wie sieht die genaue Definition eines Fremdwährungskontos aus?

Definition Fremdwährungskonto: Wie ein Tagesgeldkonto in fremder Währung

In der einfachen Definition ist ein Fremdwährungskonto, oder auch Devisenkonto genannt, ein Bankkonto, das in einer fremden Währung geführt wird.

Grundsätzlich haben vor allem exportierende oder importierende Unternehmen einen Bedarf an solch einem Konto.

Denn ein Fremdwährungskonto ist wichtig, um international tätig werden zu können und Zahlungseingänge oder Ausgänge in ausländischen Währungen abzuwickeln. Deshalb haben die meisten Ex- und auch Importeure ein Fremdwährungskonto bei ihrer Bank.

Ein Fremdwährungskonto ist sehr gut mit einem Tagesgeldkonto zu vergleichen, nur dass es sich bei dem Geld auf dem Konto um eine fremde Währung handelt.


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Das Geld ist täglich verfügbar, wie auch auf einem Tagesgeldkonto und im Idealfall erhalten Sie für Ihr Geld auch Zinsen. Deshalb wird ein Fremdwährungskonto auch als Geldanlage-Form genutzt.

Steigende Anzahl von Fremdwährungskonten in Deutschland

Die Anzahl der Fremdwährungskonten ist in den letzten Jahren in Deutschland kontinuierlich angestiegen.

Der Grund dafür: Privatanleger sehen in Fremdwährungskonten eine Möglichkeit von der Abwertung des Euro zu profitieren und Gewinne durch starke Währungen einzufahren. Außerdem erhoffen sie sich durch die Anlage ihres Vermögens in Fremdwährungen eine größere Sicherheit.

Auch für Anleger, die in ausländische Aktien investieren, ist das Fremdwährungskonto interessant. Denn Käufe und Verkäufe können mit dem Devisenkonto direkt in der Landeswährung abgerechnet werden.

Große Auswahl an verschiedenen Währungen

Wenn Sie Ihr Geld in einer fremden Währung anlegen möchten, haben Sie in der Regel eine große Auswahl.

Die meisten Online-Broker bieten Devisenkonten in  Schweizer Franken, Britischem Pfund, US-Dollar, Türkischer Lira, Südafrikanischem Rand, Mexikanischem Peso, Ungarischem Forint, Norwegischer Krone, Japanischen Yen, Polnischem Zloty und dem Kanadischem Dollar an.

Die beliebtesten Währungen bei Fremdwährungskonten sind US-Dollar, Schweizer Franken oder Japanischer Yen.

Bei der Auswahl gilt die generelle Faustregel: Je höher die Zinsen für die jeweilige Währung, desto größer ist das damit verbundene Wechselkursrisiko.

Wenn Sie also ein Fremdwährungskonto wählen, weil Sie sich dort mehr Sicherheit versprechen, sollten Sie darauf achten, dass das Wechselkursrisiko so gering wie möglich ist.

Definition Fremdwährungskonto: Gültig ist immer der aktuelle Kurs

Wenn Sie Ihr Geld in ein Fremdwährungskonto anlegen möchten, können Sie zwischen allen verfügbaren Währungen auswählen. Die einzige Währung, die wegfällt, ist natürlich die landeseigene.

Das Konto können Sie entweder im Inland oder im Ausland eröffnen. Wenn Sie Ihr Konto beispielsweise bei einer deutschen Bank eröffnen, zahlen Sie hierzulande das Geld ein und die Bank tauscht es immer zum tagesaktuellen Kurs in die gewählte Währung um.

Mehr dazu: „Fremdwährungskonto Definition“.

19. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.