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Fremdwährungskonto – Funktionsweise auf einen Blick

Gerade in Krisenzeiten von starken Währungen profitieren – das kann Ihnen gelingen. Und zwar mit einem Fremdwährungskonto. Aber wie funktioniert das?

So funktioniert ein Fremdwährungskonto

Wenn Sie als deutscher Privatanleger Ihr Geld auf ein Fremdwährungskonto legen möchten, können Sie dazu zwischen verschiedenen Währungen wählen.

Die einzige Währung, die Sie nicht beanspruchen können, ist Ihre landeseigene. Also in unserem Falle: Euro.

Wenn Sie sich für die Eröffnung eines Fremdwährungskontos entschieden haben, können Sie diese entweder im Inland oder im Ausland tätigen.

Dazu zählen Sie beispielsweise Ihr Geld bei Ihrer deutschen Bank auf das Fremdwährungskonto ein. Diese tauscht dann Ihr Geld in zum tagesaktuellen Kurs in die gewünschte Währung um.

Das können zum Beispiel Schweizer Franken, US Dollar oder Japanische Yen sein. Diese drei Währungen zählen zu den Favoriten, wenn es um die Eröffnung eines Fremdwährungskontos geht.


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Beispiel: So funktioniert ein Fremdwährungskonto

Am besten lässt sich die Funktionsweise eines Fremdwährungskontos an einem Beispiel verdeutlichen:

Sie eröffnen ein Fremdwährungskonto bei ihrer deutschen Bank und zahlen 10.000 Euro ein.  Als Fremdwährung haben Sie Schweizer Franken gewählt. Eine der beliebtesten Fremdwährungen.

Die Bank tauscht den Einzahlungsbetrag zum aktuellen Tageskurs in 12.084,49 Schweizer Franken um. Über diesen Betrag können Sie verfügen und beispielsweise Transaktionen mit diesem Konto durchführen.

Wenn Sie als Anleger eine Rückzahlung Ihres Betrags möchten, sollten Sie die Kurse genau im Auge behalten.

Denn steigt der Wechselkurs, erzielen Sie einen Gewinn. Wenn der Kurs im Vergleich zum Euro jedoch sinkt, dann muss ein Verlust hingenommen werden.

Deshalb zählt ein Fremdwährungskonto immer zu den spekulativen Anlageformen, weil Wechselkursschwankungen nur sehr schlecht prognostiziert werden können.

Wer kann ein Fremdwährungskonto eröffnen?

Fremdwährungskonten sind in erster Linie für Unternehmer interessant, die Geschäftsbeziehungen zu ausländischen Partnern pflegen.

Aber auch Privatanleger können Fremdwährungskonten eröffnen und daraufsetzen, dass Sie von Kursschwankungen profitieren.

Einzahlungen, wie beispielsweise Umsatzerlöse, können per Überweisung direkt auf das Konto gezahlt werden. Genauso werden auch Rechnungen der ausländischen Partner in der Fremdwährung über das Konto gezahlt.

Allerdings bieten das nicht alle Banken an. Teilweise dient das Fremdwährungskonto auch nur als reines Anlagekonto, wie es bei Privatanlegern eben der Fall ist.

Für Sie als Anleger ist es besonders wichtig, die wirtschaftliche Lage im Land der jeweiligen Währung zu betrachten, vor allem dann, wenn Sie Ihr Konto nicht bei einer deutschen Bank eröffnet haben. Wenn das Zinsniveau eines Landes hoch ist, weist dies häufig auf eine schwache Währung und eine höhere Inflation hin.

Eine Anlage in einer solchen Währung birgt dann ein höheres Risiko, wodurch auch der Zinsvorteil hinfällig wäre.

Sind Bargeldein- und auszahlungen möglich?

Genauso bieten nur sehr wenige Banken Ein- und Auszahlungen von Bargeld an.

Wenn Sie also, zum Beispiel während eines längeren Auslandsaufenthalts, den vollständigen Zahlungsverkehr in ausländischer Währung benötigen, eignet sich ein Fremdwährungskonto nicht. Dann sollten Sie ein normales Girokonto eröffnen.

13. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.