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Fremdwährungskredite: Worauf muss man achten?

Unter einem Fremdwährungskredit versteht man einen Kredit, der in einer anderen als der eigenen Währung aufgenommen wird.

Anders als bei einem Kredit in der eigenen Währung besteht dabei die Möglichkeit, dass sich die Schuld durch Wechselkursveränderungen vergrößert oder verkleinert.

Erst seit dem Jahr 1990 wird dieses Finanzierungsinstrument für Privatkunden in Deutschland verwendet.

Für Firmenkunden hingegen ist es üblich.

Was muss bei der Aufnahme eines Fremdwährungskredites berücksichtigt werden?

Bei der Aufnahme eines Fremdwährungskredites ist ein deutlich höheres Wissen über finanzwirtschaftliche Zusammenhänge erforderlich als bei einem Kredit in der eigenen Währung.

Es ist notwendig, dass man sich während der gesamten Laufzeit mit den wirtschaftlichen Entwicklungen und den daraus folgenden Währungskursveränderungen auseinandersetzt.

Diese Art der Finanzierung wird in Österreich endfällig aufgenommen.

Das heißt, dass nur Zinszahlungen während der Laufzeit und Tilgung am Ende der Laufzeit üblich sind.


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Daher wird in Österreich in der Regel ein Ansparplan abgeschlossen, um den Kreditbetrag anzusparen, da man durch die zu erwartenden Kursgewinne bei Wertpapierveranlagungen eine weitere Kostenreduktion erwartet.

Sind Fremdwährungskredite auch in mehreren Währungen möglich?

Fremdwährungskredite können in mehreren Währungen ausgenutzt werden.

In diesem Fall spricht man auch von einem „Multiwährungskredit“.

Der Währungswechsel zwischen den Währungen ist beliebig oft möglich, ohne dabei in den Euro zurückwechseln zu müssen.

Die Spesensätze (Zinsaufschlag) sind in allen Währungen gleich gehalten. Die Kosten des Währungswechsels, die sogenannten Konvertierungsspesen, sind jedoch von der jeweiligen Bank abhängig.

Die Kosten liegen dabei zwischen 0 und 400 €.

Der Reiz der Fremdwährungsfinanzierung liegt ganz klar im niedrigen Zinsniveau der Fremdwährung und die Zinsdifferenz zum Euro stellt die Kosteneinsparung dar.

Somit wird die Rate im Vergleich zur Eurorate bedeutend günstiger.

Welche Nachteile gibt es?

Die Schwankung des Wechselkurses zwischen dem Euro und der Fremdwährung stellt sich grundsätzlich als Nachteil dar, da sich durch die Schwankung des Wechselkurses die Schuld in Euro ändert.

Wenn Sie also zum Beispiel einen Fremdwährungskredit aufgenommen haben und der Wert der betreffenden Währung steigt, dann steigt folglich Ihre Schuld in Euro.

Sinkt der Wert der Fremdwährung hingegen, verringert sich Ihre Schuld in Euro.

Die Wahrscheinlichkeit einer deutlichen Schulderhöhung kann durch den richtigen Einstiegszeitpunkt in die Fremdwährung, das heißt durch den Einstieg bei historisch hohen Kursen, verringert werden.

Eine solche Wahrscheinlichkeit der Schulderhöhung kann allerdings nie völlig ausgeschlossen werden.

Weiterhin besteht das Risiko, dass ein Kredit nicht oder nur teilweise zurückgezahlt werden kann.

Letztlich ist das Marktrisiko, das heißt das Risiko von Kursrückgängen an der Börse für den Anleger nicht zu unterschätzen.

9. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.