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Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2014 erschienen

Dieses Gutachten sollten Sie kennen. Im Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2014 geht es um die Markteinschätzung des Jahres 2014 für die Märkte Einzelhandel, Büro und Wohnen.

Keine Blase am Wohnungsmarkt

Wie schon einige andere Institutionen zuvor, so hat auch das Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft ergeben, dass es bei Wohnimmobilien in Deutschland keine Blase gibt.

Im Gegenteil: Die Preissteigerungen bei Mieten und Kaufpreisen sind fundamental begründet, schätzen die Experten die Lage im Jahr 2013 und 2014 ein.

Dr. Andreas Mattner vom Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA sagte bei der Vorstellung des Gutachtens:

„Es gibt keine Anzeichen für eine Immobilienblase. Auch die steigenden Kauf- und Mietpreise sind kein Grund für politischen Aktionismus.

Gerade mit Blick auf die wohnungspolitischen Vorhaben im Koalitionsvertrag ist es wichtig, dass wir die Entwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt auf der Basis solider Daten diskutieren und keine vorschnellen Entscheidungen treffen.“

Und der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Lars Feld sagte:

„Die Ausweitung des Kreditvolumens für den Wohnungsbau ist bei längerfristiger Betrachtung moderat und eine Überhitzungsgefahr lässt sich aktuell kaum erkennen.“


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Professor Harald Simons, empirica, hat die Wohnungsmärkte analysiert. Seine Ergebnisse lauten:

  • In Westdeutschland liegen die inflationsbereinigten Angebotspreise  für Wohnungen 4 Prozent unter dem Preisniveau von 2005 und 2006.
  • In Ostdeutschland liegen die Angebotspreise für Wohnungen 9,2 Prozent unter dem Preisniveau der Jahre 2005 und 2006.
  • Die Mieten sind 2013 um 3% gestiegen und legen real unterhalb des Niveaus von 2005/2006.
  • Die Kaufpreise für Wohnungen und Einfamilienhäuser sind um 3,5 bzw. 4,3% gestiegen.
  • Das Verhältnis zwischen Hauspreisen und Einkommen bleibt im Rahmen.
  • Der Preis für eine mittlere 125 Quadratmeter große Eigentumswohnung mit gehobener Ausstattung lag 2013 bei 7,75 Nettojahreseinkommen. 2005 waren es 7,85 Jahreseinkommen.

Was sind Anzeichen einer Blase?

Eine typische Blasenbildung setzt voraus, dass die Kaufpreise den Mieten davonlaufen. Ein weiteres Kennzeichen wäre ein breiter Anstieg der Baufertigstellungen, der zu einem Überangebot führt.

Absolut gesehen liegt die Fertigstellung aber weiterhin auf einem so niedrigen Niveau, dass die Nachfrage nicht gedeckt werden kann.

Ebenso gute Perspektiven für Büromärkte

Es war ein gutes Jahr 2013 für die deutschen Büroimmobilienmärkte. Bürobeschäftigung, Investmentvolumen, Miet- und Kaufpreise, Flächennachfrage und Anzahl der Fertigstellungen legten im Vergleich zum Vorjahr zu. Auch die Leerstände konnten reduziert werden.

Die Basis für die positive Entwicklung war ein weiterer Anstieg der Bürobeschäftigung um 0,76 Prozent. An den sieben wichtigsten Bürostandorten Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Stuttgart war das Wachstum mit 1,54 Prozent besonders stark ausgeprägt.

Und im Einzelhandel?

Das Transaktionsvolumen bei Einzelhandelsimmobilien lag mit 8,7 Mrd. Euro sehr hoch. Für 2014 wird ein Anstieg auf über 9 Mrd. Euro erwartet. Über den Einfluss des Online-Handels auf den stationären Einzelhandel sind die Gutachter nicht ganz sicher.

Insgesamt überwiegen in dem Gutachten der positive Ruck und der genauso gute Ausblick auf das Jahr 2014. Für weitere Einzelheiten sollten Sie einmal in das Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2014 direkt hineinsehen.

18. Februar 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.