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Für Anleger, die flexibel bleiben möchten: Tagesgeld

Wer kennt das nicht? Irgendetwas geht immer kaputt. Wenn der PC streikt oder der Fernseher seinen Geist aufgibt, möchten diese schnellstmöglich ersetzt werden. Für einen solchen Fall ist es sinnvoll, eine Reserve zu besitzen, auf die man zurückgreifen kann. Tagesgeld ist wegen seiner kurzfristigen Verfügbarkeit eine sinnvolle Möglichkeit.

Wie der Name schon sagt, können Anleger auf ihr Tagesgeld jederzeit zugreifen. Wegen der täglichen Verfügbarkeit können sie zeitnah das gesamte oder einen Teil des angelegten Kapitals auf ihr Referenzkonto überweisen lassen.

Anders als beim Festgeld, das für eine bestimmte Zeit angelegt wird und dementsprechend nicht verfügbar ist, kann auf Tagesgeld jederzeit zugegriffen werden.


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Tagesgeld bietet höhere Zinsen als das Sparbuch

Während Anleger heutzutage beim gesetzlichen Sparbuch nur noch einen Durchschnittszins, den sogenannte Sparereckzins, von nur 0,21 % erhalten, liegt der Zinssatz beim Tagesgeld bei einigen Anbietern deutlich darüber.

Zumindest finden Anleger Angebote mit Zinssätzen, die wenigstens in die Nähe der aktuellen Inflationsrate liegen. Eine ganze Reihe verschiedenster Geldinstitute bieten Tagesgeld mit Zinsen oberhalb von 1 %.

AnbieterZinssatz in %
VTB Direktbank Sparbuch1,25
PSD Bank Hessen-Thüringen eG TagesGeld1,25
Volkswagen Bank Tagesgeld1,1
1822direkt Tagesgeld1,1
Sberbank Tagesgeld1,1
Renault Bank direkt Tagesgeld1,06
RaboDirect RaboSpar901,05

Gesteigerte Flexibilität des Tagesgelds durch das Internet

Während Anleger in früheren Zeiten auch beim Tagesgeld auf die Öffnungszeiten und Mitarbeiter des jeweiligen Geldinstituts angewiesen waren, sind die angelegten Gelder heutzutage per Online-Banking 7 Tage/24 Stunden verfügbar. Einzige Voraussetzung – ein Internetanschluss.

Auf diese Weise lassen sich nicht nur Überweisungen sondern auch bei entsprechendem Bedarf auch Bargeldtransfers zur Abhebung am Bankautomaten bereitstellen.

Weitere Kosten im Auge behalten

Anleger sollten sich von der schnellen Verfügbarkeit und den relativ attraktiven Zinsen jedoch nicht blenden lassen. Im Einzelfall wäre sicherlich auch noch zu prüfen, ob bei einer bestimmten Tagesgeld-Anlage noch weitere Kosten anfallen.

Bei manchen Anbietern fallen nämlich keinerlei weitere Kosten an. Demgegenüber erheben andere für die Eröffnung des Kontos, Kontoführung oder wiederkehrende Transaktionen wie Überweisungen oder Kontoauszüge mehr oder weniger saftige Gebühren.

Tagesgeld – sinnvolle Liquiditätsreserve für Privatanleger

Zur Deckung von unvorhergesehenen Aufwendungen des Alltags ist eine Tagesgeldanlage eine sehr sinnvolle Möglichkeit. Mehr als zwei bis drei Monatsgehälter sollten hierfür allerdings nicht eingeplant werden, da längerfristige Kapitalanlagen wie Aktien oder Anleihen höhere Renditen versprechen.

Pluspunkte sind die schnelle Verfügbarkeit und im Vergleich zum Sparbuch relativ attraktive Zinsen. Vergleichen sollten Anleger jedoch immer. Beim Tagesgeld – im Hinblick auf den gebotenen Zinssatz und auch auf die anfallenden Kosten.

21. April 2015

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.